Die Einsatzgebiete von Smart Home-Geräten werden immer vielseitiger: Sei es als Einbruchschutz, zur Lichtsteuerung oder zum Energiesparen. Aber nicht nur wir Menschen, auch unsere tierischen Lieblinge können von den modernen Technologien profitieren. Wir stellen Ihnen einige der besten Haustier-Gadgets für Hund und Katze vor.

Haustier-Kameras: Alles live im Blick

 

Quelle: Pet Cube

Fragen Sie sich manchmal, was Ihr Hund oder Ihre Katze in Ihrer Abwesenheit alles anstellt? Sind Sie sich nicht sicher, ob sich Ihr Haustier zu Hause ruhig verhält und wollen es vorsichtshalber im Auge behalten? Oder vermissen Sie einfach Ihren Hund oder Ihre Katze und wollen zwischendurch vorbeischauen? Dann sollten Sie darüber nachdenken, in Ihrer Wohnung eine IP-Kamera aufzustellen. Denn so können Sie mit einem vernetzten Smartphone, Tablet oder PC in Echtzeit verfolgen, wie Ihr tierischer Freund den Tag verbringt. Auffällige Verhaltensweisen können Sie so leichter identifizieren. Und spezielle Modelle mit Zwei-Wege-Audiofunktion ermöglichen Ihnen sogar, mit Ihrem Tier zu reden und es in Stresssituationen zu beruhigen.

 

Quelle: Petcube

Zu diesem Zweck können Sie im Grunde jede beliebige Kamera aufstellen, der „Petcube“ ist jedoch eine speziell entwickelte Haustier-Kamera mit Weitwinkel-Objektiv, die Sie einfach im Raum aufstellen oder an einer Wand anbringen können. Wenn Sie den „Petcube“ mit dem WLAN-Netzwerk verbinden, können Sie über die dazugehörige App auf die Kamera zugreifen und so Ihr Haustier von unterwegs beobachten. Der „Petcube“ ist außerdem mit Mikrofon und Lautsprecherboxen ausgestattet und ermöglicht damit eine Zwei-Wege-Kommunikation mit Ihrem geliebten Vierbeiner. Je nach Kamera-Modell sind auch weitere Interaktionen möglich: So können Sie gelangweilte Katzen mit dem integrierten Laserpointer beschäftigen oder Ihrem Vierbeiner ein Leckerli spendieren.

Smarte Türwächter: Haustierklappen mit Mikrochip-Technologie

 

Quelle: Sure Petcare

Eine Katzenklappe räumt Ihrem Vierbeiner mehr Freiheiten ein, gleichzeitig besteht aber auch das Risiko, dass fremde Tiere ins Haus eindringen. Intelligente Haustierklappen können dies dank Mikrochip-Technologie verhindern. Sie entriegeln sich nämlich nur für Tiere mit dem passenden Mikrochip, der sich zum Beispiel am Halsband befinden kann. Sobald die Klappe genutzt wird, erhalten Sie eine Benachrichtigung auf Ihrem Smartphone oder Tablet. Per Zeitschaltuhr bestimmen Sie die Ein- und Austrittszeiten, Sie können aber auch über Ihr Mobilgerät den Zugang steuern. So kommen garantiert keine ungeliebten Besucher mehr ins Haus.

Überfütterung mit intelligenten Futterautomaten vermeiden

Quelle: Sure Petcare

 

Vollzeitbeschäftigte wissen, wie schwierig es ist sich während oder nach einem langen Arbeitstag gesund zu ernähren. Auch ihre Haustiere leiden häufig unter Übergewicht und Fehlernährung. Smarte Futterautomaten können dabei helfen, das Ernährungsmanagement Ihres Vierbeiners zu verbessern. Die intelligenten Spender werden so programmiert, dass Fütterungen nur zu bestimmten Zeiten in angemessenen Mengen erfolgen. Viele Geräte lassen sich zudem über das Smartphone oder Tablet steuern. Eine Überfütterung kann auf diese Wese vermieden werden und obendrein bleibt das Futter im Automaten über längere Zeit frisch und unberührt.

 

 

Quelle: Sure Petcare

Zu den smarten Futterautomaten gibt es meist eine passende App, über die Sie ein individuelles Ernährungsprofil für Ihr Haustier ermitteln. Anhand von Gewicht, Alter, Rasse und Aktivitätslevel des Tieres erhalten Sie Vorschläge zu Art und Menge des Futters. In Haushalten mit verschiedenen Tieren können Sie auch mehrere Ernährungsprofile gleichzeitig hinterlegen. Denn nur das Haustier mit dem passenden Mikrochip erhält überhaupt Zugang zum Futter. Auf diese Weise lässt sich praktischerweise auch Futterklau verhindern, ein häufiges Problem in Mehrkatzen-Haushalten. Die intelligenten Futterautomaten dokumentieren zudem, wann und wie viel Ihr Hund oder Ihre Katze frisst. In der App erhalten Sie dann eine Übersicht über die Ernährungsgewohnheiten Ihres Tieres. Veränderungen im Fressverhalten können Sie dadurch schnell erkennen.

Smarte Katzentoiletten mit Selbstreinigungs-Funktion

Für ihre Besitzer mögen Katzen die besten Haustiere überhaupt sein, die Säuberung der Katzentoilette bleibt dennoch eine unbeliebte Aufgabe. Katzenklos mit automatischer Selbstreinigungs-Funktion sollen Ihnen daher diese lästige Aufgabe abnehmen oder zumindest erleichtern. Die smarten Toiletten erkennen, wenn ein Geschäft verrichtet wurde und beginnen nach einer kurzen Wartezeit automatisch mit dem Reinigungsvorgang. Einige Modelle sind sogar in der Lage, neues Streu selbstständig nachzufüllen; andere senden Ihnen für diesen Schritt eine Benachrichtigung. Ein weiterer Vorteil der intelligenten Katzenklos: Sie erkennen, welche Katze die Toilette aufgesucht hat und dokumentieren die Regelmäßigkeit und Verweildauer des Toilettengangs. Aus diesen Daten lassen sich Rückschlüsse auf die Gesundheit des Tieres ziehen. In der großen Masse sind smarte Katzentoiletten allerdings noch nicht erhältlich. Aus Kickstarter-Projekten sind bisher die vergleichsweise teuren Katzenklos „LavvieBot S“ und „Litter Robot 3“ hervorgegangen. Zugegeben: Ob die Geräte tatsächlich einhalten werden, was die Hersteller versprechen, ist derzeit noch fraglich.

 

 

Tipp
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