Schon Anfang Oktober sind erste Gerüchte zum neuen Galaxy S11 von Samsung an die Oberfläche geraten. Einige Wochen später verdichten sich Details und neue Informationen tauchen auf. In Sachen Kamera-Ausstattung steht der Isocell Bright Sensor mit 108 Megapixeln weiter hoch im Kurs, aber wie steht es um Display, Design und weitere Features?

Der koreanische Hersteller wird sein neues Flaggschiff-Smartphone wohl Anfang nächsten Jahres präsentieren, der Mobile World Congress in Barcelona könnte eine gute Möglichkeit für den Hersteller sein. Neben neuen Komponenten im Inneren wird es wohl auch ein neues Design geben, dabei war auch das sogenannte „Waterfall-Display“ im Gespräch. Das Glas soll dabei an den Seiten sehr stark gekrümmt sein, so wie es Huawei beim Mate 30 Pro umsetzt.

Dünnere Seitenränder, allerdings ohne „Waterfall“-Display

Laut Leaks soll sich Samsung jedoch gegen das „Waterfall“-Design entschieden haben, die Seitenränder sollen gegenüber dem Galaxy Note 10 dennoch weiter schrumpfen. Die Information kommt vom Twitter-Nutzer „Ice universe“, dessen Leaks sich zur offiziellen Ankündigung oftmals als richtig bewahrheiten.

Dazu gesellen sich einige Gerüchte, dass das Galaxy S11 auf ein neues, längeres Seitenverhältnis von 20:9 statt 19:9 setzen wird. Zudem gibt es Hinweise in einer Beta-Firmware des Galaxy S10, dass das Smartphone eine 3D-Gesichtserkennung mit einem ToF-3D-Sensor („Time of Flight“) bekommen könnte.

Samsung Galaxy S10

 

Welche Modellvarianten sind geplant?

Nachdem die Produktion des Samsung Galaxy S11 wohl so langsam anlaufen sollte, kommen auch erste Details zu den verschiedenen Modellvarianten hervor. Laut Evan Blass, ebenfalls ein bekannter Leaker auf Twitter, wird es insgesamt fünf Modelltypen geben. Die kleinste Variante soll mit einem 6,2-6,4 Zoll großen Display daherkommen, gegenüber dem Galaxy S10e mit 5,8 Zoll ist das also ein gutes Stück mehr. Die Standard-Version des Galaxy S11 soll 6,7 Zoll bieten, das Plus-Modell sogar 6,9 Zoll.

Ob es dann direkt auch ein Upgrade auf eine höhere Bildwiederholfrequenz geben wird, ist noch unklar. Während die beiden kleinsten Varianten sowohl in einer LTE– als auch 5G-Version geplant sind, so soll das Plus-Modell ausschließlich mit 5G daherkommen.

Mehr Details wird es wohl erst zum Launch geben!

In punkto Leistung wird es vermutlich den Qualcomm Snapdragon 865 (sollte er denn so heißen) geben, der im Dezember vorgestellt wird. Auch Samsung wird für den europäischen Raum wohl wieder einen hauseigenen Prozessor verbauen, der neue Exynos 990 ist dabei ein heißer Kandidat. Softwareseitig wird es höchstwahrscheinlich Android 10 mit der neuen One UI 2.0 Oberfläche geben. Eine erste Beta-Version dieser Software gibt es bereits für die aktuellen Samsung-Flaggschiffe.