Online-Gaming: WLAN oder Kabel verwenden?

WLAN oder Kabel

Gaming findet größtenteils auf Spielekonsolen wie einer Playstation, einer Xbox oder einer Nintendo statt – und das immer öfter online: Spielstände werden online gespeichert und vor allem vernetzen sich User für Multiplayer-Spiele online. Verschiedene Faktoren sind für Online-Gaming wichtig. Neben einer hohen Bandbreite und geeigneter Hardware ist auch der Internet-Anschluss an sich und die Verbindung der Spielekonsolen mit dem Internet entscheidend – die Frage lautet: WLAN oder Kabel?

WLAN oder Kabel?

Prinzipiell gilt: Bei der Verwendung von WLAN hat man den Vorteil, dass man praktisch eine unbegrenzte Anzahl an Endgeräten mit dem Internet verbinden kann, die gleichzeitig genutzt werden können. Außerdem ist man in Sachen Verkabelung einfach flexibler, denn mit einer WLAN-Verbindung ist man drahtlos unterwegs und das Legen eines LAN-Kabels vom Router zur Spielekonsole, die womöglich weit entfernt ist, entfällt. In Sachen Performance ist die kabelgebundene Lösung aber meistens die bessere Wahl: Per LAN kann eine höhere Übertragungsrate erreicht werden und es kommt zu weniger Abbrüchen.

Mit ausschlaggebend für ein Spiel ohne Abbrüche oder Lags (Verzögerungen oder Rauswürfe) ist die Latenzzeit, auch Ping genannt. Sie gibt an, wie lange ein Datenpaket benötigt, um vom Computer an einen Server gesendet und wieder empfangen zu werden. Je kleiner der Ping, umso flüssiger läuft das Spiel. Dennoch sind schnelle Downloadzahlen natürlich nicht unwichtig. Denn auch wenn ein Spiel flüssig läuft, werden bei Updates und Installationen große Datenmengen heruntergeladen. Beim Spielen über WLAN lauert hier die Gefahr von Signalstörungen. Um dieses Risiko zu umgehen eignet sich eine Verbindung per LAN-Kabel.

Glasfaser ist optimal für Gaming dank niedrigem Ping

WLAN oder Kabel?Ein bekannter Nachteil bei Übertragungen über Kupferleitungen, die bei DSL zumindest auf der letzten Meile zum Einsatz kommen, ist die sogenannte Leitungsdämpfung. Sie gibt an, wie sehr ein DSL-Signal zwischen dem Kabelverzweiger (KVz) und dem Router des Nutzers abgeschwächt wird. Bei Glasfaser-Anschlüssen besteht dank optischer Datenübertragung keine Dämpfung, sodass extrem hohe Datenraten ohne große Beeinträchtigungen übertragen werden können. Außerdem besteht bei Glasfaser kein „Cross Talk-Effekt”, der bei Kupferleitungen durch elektromagnetische Felder Störungen bei der Signalübertragung verursacht und so für Einschränkungen sorgt.

Über Glasfaserleitungen können daher sehr hohe Frequenzen und somit extrem hohe Datenraten ungestört übertragen werden. Hierdurch steigt wiederum die Qualität der Datenübertragung in Form von deutlich kürzeren Datenpaket-Laufzeiten („Latenz“) mit entsprechend geringeren Laufzeitunterschieden („Jitter“) zwischen den übertragenen Datenpaketen und einem geringeren Verlust von ganzen Datenpaketen („Packet Loss“, wichtig zum Beispiel bei Echtzeitanwendungen). Hier gibt es mehr Infos zu den Vorteilen von Glasfaser.

Der richtige Router für Gaming

Wer keine Möglichkeit hat die Spielekonsole per LAN zu verbinden, ist mit dem 1&1 HomeServer Speed+ und dessen WLAN-Features dennoch gut ausgestattet. Er ist ideal für Haushalte geeignet, in denen viele Geräte gleichzeitig das WLAN nutzen, denn er verfügt neben herkömmlichem „WLAN-n“ auch über intelligentes „WLAN-ac“ und funkt in den beiden gängigen Funkfrequenzen 2,4 GHz und 5 GHz parallel mit insgesamt acht Antennen. Der 1&1 HomeServer Speed+ erreicht Übertragungsraten von bis zu 2.533 MBit/s im WLAN-AC Band (5 GHz) und zusätzlich 800 MBit/s im WLAN-N Band (2,4 GHz). Das Aufteilen der Übertragungsfrequenzen hat den großen Vorteil, dass das WLAN auch in dicht besiedelten Wohngegenden sehr gut nutzen können, ohne dass die Datenübertragung von benachbarten Netzwerken gestört wird. Zusätzlich sorgt die „Multi-User-MIMO“-Technologie dabei für einen höheren Durchsatz der parallelen Datenströme. Die verbundenen Endgeräte müssen selbst nicht WLAN-ac-fähig sein, was insbesondere für ältere Geräte, die das ac-Signal eigentlich nicht empfangen können, einen großen Vorteil darstellt. Der 1&1 HomeServer Speed+ ist so dank kurzer Ping-Zeiten und hoher Stabilität ein optimaler Router für Online-Gaming. Tipp: So können Sie Ihr WLAN daheim optimieren.

FRITZ!Powerline als Weiterleitung über die Stromleitung

Wenn Sie Ihren 1&1 HomeServer per LAN mit Ihrer Spielekkonsole verbinden wollen, dies aber aufgrund von langen Kabelwegen oder ähnlichem nicht ohne weiteres möglich ist, können FRITZ!Powerline-Adapter eine Lösung für eine Weiterleitung sein: Über diese wird das Internetsignal über die Stromleitung transportiert. Der erste Adapter wird dazu einfach in einer Steckdose in Nähe des Routers platziert und mit diesem per LAN-Kabel verbunden und der zweite Adapter in Nähe der Spielekonsole und dort verbunden.

 

Sony Playstation 4 mit WLAN oder Kabel verbinden

Um die Playstation mit dem Internet zu verbinden, verbinden Sie zunächst die Konsole mit dem Strom und per HDMI mit dem Fernseher. Ist die Playstation mit dem Fernseher verbunden, wählt man mit dem Controller die Einstellungen (Koffersymbol) und hier den Punkt „Internetverbindung einrichten“. Hier können Sie nun „WLAN“ wählen und nach verfügbaren Netzwerken suchen oder eine Verbindung per LAN herstellen. Bei der Wahl von WLAN, suchen Sie das richtige Netzwerk aus und geben Sie das Passwort ein. War das erfolgreich, ist die Playstation mit dem Internet verbunden. Um die Playstation via LAN-Kabel zu verbinden, steckt man einfach das eine Ende des Kabels in die entsprechende Buchse der Playstation und das andere Ende in die des HomeServers und schon wird automatisch die Verbindung hergestellt.

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