Was kann die Kamera des Galaxy Note10+? Wir haben das Flaggschiff getestet und das Note10+ im Kameratest in unterschiedlichen Lichtbedingungen ausprobiert. Sowohl die Hauptkamera auf der Rückseite als auch die Frontkamera liefern dabei sehr gute Ergebnisse und man muss kaum Abstriche machen. Alle Eindrücke und Testfotos gibt’s unten im Video.

Kerstin Corea
KerstinCorea
Alle Beiträge

Kamera-Setup beim Galaxy Note10+

Galaxy Note10+ im KameratestDie Kamera des Galaxy Note10+ auf der Rückseite setzt sich aus insgesamt vier Sensoren zusammen, von denen einer ein sogenannter Time of Flight-Sensor (ToF) zur Ermittlung von Tiefeninformationen ist. Von der Tiefenmessung profitiert vor allem der Bokeh-Effekt bei Portraits. Der Hauptsensor löst mit 12 Megapixeln auf und ist mit einer variablen Blende von f/1.5-2.4 ausgestattet. Zum schnellen Fokussieren kommt ein Dualpixel-Phasenerkennungsautofokus zum Einsatz, den wir vom S10 und S10+ kennen. Für Ultraweitwinkelaufnahmen steht eine 16-Megapixel-Kamera mit f/2.2-Blende zur Verfügung. Zoom-Aufnahmen (zweifach optisch) realisiert Samsung über einen 12-Megapixel-Sensor mit f/2.1-Blende. Das Kamerasetup ähnelt somit stark dem des Galaxy S10+. Auf der Front sitzt ein Sensor mit 10 Megapixeln und einer Blende von f/2.2, ebenfalls mit Dualpixel-Phasenerkennungsfokus. Videoaufnahmen sind bei beiden Kameras in Ultra HD-Auflösung möglich, bei der Hauptkamera mit 60 Bildern pro Sekunde.

S-Pen als Auslöser und Kameramodi

Galaxy Note10+ im KameratestDer S-Pen ist zwar hauptsächlich zum Zeichnen oder Notieren von Notizen gedacht, kann aber auch praktisch als Kamera-Auslöser verwendet werden. Das ist insbesondere bei Selfies sehr angenehm.

Die verschiedenen Kameramodi werden oberhalb des Auslösers in einer Wischleiste angezeigt. Im Mittelpunkt steht der Automatik-Modus (Foto) – daneben stehen Pro, Nacht, Live-Fokus und ein Panoramamodus zur Verfügung. Weiterhin gibt es einen extra Instagram-Modus, mit dem man ein aufgenommenes Bild direkt für die Instagram-Story bereitstellt. Im Pro-Modus können RAW-Fotos geknippst und Werte wie ISO, Belichtungszeit und Blende manuell eingestellt werden. Eine Szenenoptimierung mit KI ist auch vorhanden und lässt sich einfach ein- oder ausstellen.

Galaxy Note10+ im KameratestDer HDR-Effekt ist zuweilen in unserem Test sehr intensiv, vorallem in Verbindung mit der automatischen Szenenoptimierung. Der Live-Fokus Modus dahingegen erzeugt beispielsweise sehr schöne Portraits mit sanft abgegrenztem Bokeh. Die Bilder haben so einen schönen Unschärfe-Effekt, der sich auch im Nachhinein noch über einen Schieberegler anpassen lässt.

Kameraloch verbergen beim Note10+

Beim Samsung Galaxy Note 10 und Note 10+ ist die Selfie-Kamera direkt im Bildschirm integriert. Es lässt sich aber auch ganz leicht ausblenden, indem der obere Teil des Bildschirms abgeschaltet wird. Fortan scheint die Kamera wie bei älteren Smartphones Bestandteil des Bildschirmrahmens zu sein. Die Option befindet sich in den Einstellungen unter „Anzeige“ -> „Vollbild-Apps“ -> und dort in den „Erweiterten Einstellungen“.

Weitere Tipps und Tricks zum Galaxy Note10(+) und einen ausführlichen Test zum Note10+ gibt’s bereits im 1&1 Blog.

Fazit: Galaxy Note10+ im Kameratest

Insgesamt kann die Kamera des Galaxy Note10+ besonders bei Tag und guten Lichtverhältnissen punkten. Bilder sind stets scharf fokussiert und besitzen knackige Farben. Manchmal war uns der HDR Effekt schon fast etwas zu viel. Die Sensoren greifen viele Details auf un d erreichen einen hohen Dynamikumfang. Bei Nacht beziehungsweise schlechten Lichtverhältnissen liefert die Kamera im Nachtmodus immer noch gute Ergebnisse, wenngleich ein leichtes Rauschen vorhanden ist. Bei Videoaufnahmen kann das Samsung Galaxy Note10+ allerdings weiterhin mit einer sehr guten Stabilisierung beeindrucken.

Galaxy Note10(+) neu gekauft? So funktioniert die Einrichtung des Note10 und so die Datenübertragung auf das neue Note10. Wir haben auch das Note9 und das Note10 miteinander verglichen.