Huawei Mate 30 Serie vorgestellt

Huawei Mate 30

Huawei hat auf einer Pressekonferenz in München die neue Mate 30 Serie vorgestellt. Der chinesische Hersteller geht dabei mit drei neuen Smartphones an den Start, dazu zählt auch das neue Huawei Mate 30 Pro. Darüber hinaus wird es das normale Huawei Mate 30 und die Porsche Edition mit Namenszusatz „RS“ geben.

Ein Highlight: das neue Horizon Display

Das Huawei Mate 30 Pro ist mit einem neuartigen „Waterfall“-Display ausgestattet, das sich an den Seiten besonders stark biegt. Huawei spricht dabei von einer Wölbung von 88 Grad, was wirklich beeindruckend klingt. Auf den ersten Blick verschwinden die Seitenränder, das Display scheint quasi direkt in den Gehäuserahmen überzugehen.

Huawei Mate 30Ganz konkret setzt Huawei auf ein OLED-Display, das eine Diagonale von 6,53 Zoll bietet und mit 2.400 x 1.176 Pixel auflöst. An der oberen Displaykante kommt wieder eine Notch zum Einsatz, diese beherbergt sowohl die Frontkamera als auch diverse Sensoren.

Endlich wieder mit einer sicheren Gesichtserkennung

Vor allem für die Gesichtserkennung, wie sie beispielsweise im Huawei Mate 30 Pro oder diversen iPhone-Modellen zum Einsatz kommt, wird die Notch benötigt. Alternativ kann das Smartphone mit dem im Display sitzenden Fingerabdrucksensor entsperrt werden. Dazu gibt es eine Gestensteuerung, die beispielsweise zum Scrollen genutzt werden kann.

Eine hohe Performance verspricht Huawei mit dem neuen Kirin 990 Prozessor, der auf der IFA 2019 vorgestellt wurde. Er wird im 7nm-Verfahren hergestellt und legt seinen Fokus besonders auf AI-Berechnungen. Neben einer 4G-Variante für das LTE-Netz soll es auch eine 5G-Version für den neuen Mobilfunkstandard geben. Dabei verspricht Huawei eine hohe Performance, die durch insgesamt 21 Antennen, darunter 14 für das 5G-Netz, realisiert werden soll.

Mehr Leistung für den Akku und schnelles Wireless Charging

Dazu gibt es dann 8 GB Arbeitsspeicher und 256 GB internen Speicher. Der fest integrierte Akku steigert sich auf 4.500 mAh und bekommt so nochmal etwas mehr Kapazität. Geladen wird das Huawei Mate 30 Pro weiterhin per SuperCharge mit 40 Watt, auch Wireless Charging ist mit an Bord. Hier konnte Huawei die Leistung jedoch auf satte 27 Watt steigern, was wirklich sehr beeindruckend ist. Das Huawei Mate 30 Pro ist zudem nach IP68 gegen Wasser und Staub geschützt. Dazu kommen NFC sowie GPS.

Die neue 40 MP Cinema-Kamera für Videoaufnahmen

Auch in punkto Kamera hat Huawei für ein Upgrade gesorgt, es kommen nun zwei Sensoren mit 40 Megapixel zum Einsatz. Darunter befinden sich der Hauptsensor mit f/1.6 + OIS sowie eine neue „Movie-Camera“ zum Filmen, diese besitzt eine Ultraweitwinkel-Linse und eine f/1.8 Blende.

Dazu gesellt sich ein 8 MP Sensor (f/2.4 + OIS) mit 3-facher Zoom-Linse sowie eine 3D ToF-Kamera für die Tiefenunschärfe. Die vier Kameras sind rund eingefasst und durch einen geschliffenen Ring im Glas hervorgehoben. Auf der Front sitzt ein Sensor mit 32 MP (f/2.0) für scharfe Selfies.

On Top: das Huawei Mate 30 und Mate 30 RS

Neben dem Flaggschiff-Modell wird Huawei auch wieder die „Non-Pro“ Variante der Reihe anbieten. Das Huawei Mate 30 ist mit einem 6,62 Zoll großen OLED ausgestattet, was allerdings nicht an den Seiten gebogen ist. Im Inneren kommt ebenfalls der Kirin 990 zum Einsatz, dazu gibt es 8 GB Arbeitsspeicher und 128 GB internen Speicher.

Gegenüber dem Pro-Modell gibt es zudem eine kleinere Notch, damit auch keine dedizierten Sensoren für die Gesichtserkennung. Der Akku umfasst 4.200 mAh, kann aber ebenfalls per 40W SuperCharge geladen werden. Auch Wireless Charging mit 27W ist mit dem Huawei Mate 30 möglich.

Als drittes Modell der Reihe bringt Huawei eine neue Porsche Design Edition auf den Markt. Das Huawei Mate 30 RS getaufte Smartphone kommt in einem schicken Leder-Glas-Design daher und wird in Rot und Schwarz angeboten. Es besitzt im Endeffekt die gleiche Ausstattung wie das Pro-Modell, bekommt jedoch 12 GB RAM und 512 GB internen Speicher spendiert.

Als Betriebssystem ist Android mit EMUI 10 installiert, allerdings ohne Google Play-Dienste. Durch die Sanktionen der US-Regierung kann Google dem chinesischen Hersteller keine Lizenz mehr für neue Geräte erteilen. Dadurch kommt eine „Open Source“-Variante des Betriebssystems zum Einsatz, die dann die Huawei App Gallery als vorinstallierten App-Stores nutzen soll.

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