Üblicherweise ist auf Ihrem Smartphone oder Tablet die automatische Netzbetreiberwahl eingestellt. So wählt das Gerät immer das Mobilfunknetz mit dem stärksten Empfangssignal an Ihrem Standort. Was daheim eine komfortable Funktion ist, gerät im Urlaub jedoch schnell zur Kostenfalle. Denn auf Kreuzfahrtschiffen oder im Flugzeug kann sich das Mobilgerät unbemerkt in das Bordnetz einwählen. Nicht nur unbedachtes Surfen und Telefonieren werden dann schnell teuer, auch wer sein Handy lediglich eingeschaltet lässt, erhält womöglich nach dem Urlaub eine hohe Rechnung. Damit es nicht so weit kommt, sollten Sie vor Reiseantritt die Funktion "Netzbetreiber manuell wählen" auf Ihrem Endgerät aktivieren.

Netzbetreiber manuell wählen: So geht's

Ist Ihr Smartphone oder Tablet auf "manuelle Netzbetreiberwahl" eingestellt, entscheiden Sie selbNetzbetreiber manuell wählen Netzbetreiber manuell wählenst, welches Mobilfunknetz Sie verwenden. Bei Android-Geräten befindet sich die Option in der Regel unter "Einstellungen -> Verbindungen -> Mobile Netzwerke -> Netzbetreiber" (je nach Hersteller kann die Menüführung leicht abweichen). Auf Ihrem iPhone oder iPad finden Sie die Funktion unter "Einstellungen -> Mobiles Netz -> Netzauswahl". Wenn Sie auf die manuelle Netzbetreiberwahl umstellen, können Sie aus einer Liste aller verfügbaren Provider und Netze an Ihrem Standort wählen.

Auch wer sich vornimmt, das Handy ausschließlich zum Fotografieren zu nutzen, sollte die Funktion "Netzbetreiber manuell wählen" aktivieren. Denn eingehende Telefonate oder Mailbox-Anrufe können ebenfalls hohe Kosten verursachen. Deaktivieren Sie zudem die Funktion Daten-Roaming in den Einstellungen Ihres Gerätes, um beispielsweise das automatische Abrufen von E-Mails oder das Herunterladen von Updates zu unterbinden. Die sicherste Methode besteht allerdings darin, in den Flugmodus zu wechseln oder das Mobilgerät komplett auszuschalten.

Mit unseren Mobilfunktarifen sind 1&1 Kunden auf Kreuzfahrten bestens geschützt. Durch eine aktive Verhinderung von Verbindungen zu den Satelliten-Receivern der Kreuzfahrschiffe können im Telefónica-Netz (E-Netz) keine Kosten und im Vodafone-Netz (D-Netz) nur geringe Kosten entstehen. Dabei greift im Netz von Vodafone eine Kostengrenze ab 50 Euro. Abweichende Kosten für Telefonie sind gesondert zu beachten.

Weitere Informationen zum Thema "Hohe Roaming-Kosten auf Schiffen und Flügen vermeiden" finden Sie im 1&1 Hilfe-Center.

Warum ist die Handynutzung auf Schiffen und Flügen so teuer?

Auf hoher See und in der Luft können mobile Endgeräte üblicherweise keine Verbindung zu den auf dem Festland genutzten terrestrischen Mobilfunknetzen aufbauen. Deshalb setzen große Kreuzfahrtschiffe und Flugzeuge häufig auf Satellitenverbindungen, die über eine eigens installierte Technologie ermöglicht werden. Allerdings gelten für diese Satellitennetze eigene Konditionen und Preise. Weder die EU-Roaming-Regelung noch die Auslands-Datenpakete Ihres Mobilfunkanbieters sind bei diesen Verbindungen gültig. Selbst wenn Sie sich innerhalb der EU aufhalten, erwartet Sie am Ende Ihres Reise also möglicherweise eine teure Rechnung.

Achtung: Hohe Kosten können auch entstehen, wenn Sie sich in Hafennähe aufhalten und sich Ihr Gerät in einem Schiffs-Netz einwählt. Sie sollten daher stets auf den Netzbetreibernamen achten, der Ihnen im Display angezeigt wird. Aktivieren Sie bei Bedarf die manuelle Netzbetreiberwahl oder schalten Sie in den Flugmodus.