Interview: „Der E-Scooter wird zu einem vollwertigen Mobilitätsprodukt für die Stadt”

E-Scooter

Seit August bietet 1&1 einen E-Scooter SoFlow SO6 in Verbindung mit den All-Net-Flat Mobilfunktarifen oder zum DSL-Vertrag an. Wie der Modellname schon sagt, ist der Hersteller die Schweizer Firma SoFlow. Im Interview mit 1&1 verrät Geschäftsführer Manuel Hug, was das Besondere an seinem E-Scooter ist und welche Rolle die Flitzer zukünftig in deutschen Städten haben werden. Außerdem muss Manuel sich die Frage gefallen lassen: Haben E-Scooter heute schon ein Image-Problem?

SoFlow CEO Manuel Hug

Manuel Hug, CEO SoFlow

Ist der E-Scooter ein Spaßmobil für die Freizeit oder ein ernstzunehmendes Verkehrsmittel?

„Unsere E-Scooter sind vollwertige Mobilitätsprodukte. Sie werden konzipiert und designt, damit unsere Nutzer ihren Alltag einfach und effizient gestalten können, gerade im urbanen Dschungel. Wenn wir uns den SoFlow SO6 anschauen, also unser aktuelles Modell, fällt zum Beispiel die sehr große Luftgummibereifung auf. Zudem verfügt er über einen starkern Motor. Dadurch bieten wir Komfort und Fahrsichertheit. Zudem lässt sich der SoFlow SO6 in Sekundenschnelle zusammenklappen. Es gibt wenige Modelle auf dem Markt, die einen so einfach zu bedienenden Klappmechanismus haben wie unser aktueller SoFlow Scooter.”

Was ist das Besondere an SoFlow und dem SO6 E-Scooter?

„Wir sind eine Micro Mobility Marke und konzentrieren uns genau auf diesen Bereich. Entwickelt werden unsere Produkte und Ideen in der Schweiz, das heißt, der Qualitätsanspruch ist sehr hoch. Wir legen enorm viel Wert auf die User Experience, damit das Produkt einfach und sinnvoll zu verwenden ist.”

1&1 E-Scooter

Es gibt aktuell auch negative Schlagzeilen, unter anderem über Unfälle. Haben E-Scooter ein Imageproblem?

„Nein. Ich denke, das Thema wird kontrovers diskutiert. Ich würde aber nicht von einem Imageproblem sprechen. Unter allen Verkehrsteilnehmern, die sich heute auf unseren Straßen und Gehwegen bewegen, geschehen Unfälle, sogar wenn man zu Fuß unterwegs ist. Darüber hinaus wird in den Medien vor allem über die ganzen Sharing-Anbieter berichtet. Hierbei muss einfach noch die Organisation oder auch die Rolle, die Sharing-E-Scooter in der Stadt einnehmen, gefunden werden. Aber das wird sich in den nächsten Wochen und Monaten einpendeln, denke ich. Der E-Scooter wird zu einem vollwertigen Mobilitätsprodukt für die Stadt. Die Gesellschaft muss sich damit auseinandersetzen und das Produkt muss seine Daseinsberechtigung unter Beweis stellen. Das wird es, davon bin ich überzeugt. Deshalb sehen wir ein großes Marktpotential, gerade in Deutschland aufgrund der neuen Gesetzeslage.”

Wie sieht die Zukunft der E-Scooter aus?

„Die unterteilt sich in zwei Bereiche. Der eine Bereich ist der technische Aspekt, der andere die Umwelt, in der sich E-Scooter bewegen. Die Städte haben sich in den letzten Jahren enorm verändert. Wir sprechen von CO2-Normen und und und, aber es gibt meiner Meinung nach einen noch größeren Treiber in den Städten: das Platzproblem. Zumehmend viele Städte reagieren mit Bezug auf den erhöhten CO2-Ausstoß, die CO2-Normen und Abgas-Normen mit Fahrverboten, Teilfahrverboten und zeitlichen Fahrverboten. Somit wird es der Individualverkehr immer schwerer in den Stadtzentren haben. Das wiederum bedeutet, dass es Platz gibt für neue Mobilitätsarten, wie zum Beispiel E-Scooter. Das wird den gesamten Markt beflügeln.”

Und die technische Entwicklung?

„Wenn wir uns die Elektrowechselmotoren bei den E-Scootern anschauen, stellen wir fest, dass wir noch am Anfang stehen. Ich glaube, in dem Bereich gibt es noch viel Potential. Auch mit Blick auf IoT, also, dass das Gerät direkt mit dem Internet verbunden ist, damit beispielsweise die Navigation direkt auf einem integrierten Display läuft. Wir nehmen uns diesbezüglich oft die Firma Tesla als Vorbild. Nach unserer Vorstellung soll das Gerät alle relevanten Informationen aufbereiten, zur Verfügung stellen und so gut wie möglich mit dem Nutzer interagieren. Mit Blick auf den Umweltaspekt wird es ebenfalls eine weitere Entwicklung geben, wie etwa wechselbare Akkus. Damit wird der E-Scooter ökologischer auch langfristiger einsetzbar. Der entscheidende Punkt dabei für mich ist, dass der E-Scooter immer einfach zu bedienen sein und Spaß machen muss, egal ob es um das Zu- beziehungsweise Aufklappen geht, das Starten oder Bremsen. Es muss Spaß machen. Daran feilen wir.”

1&1 E-Scooter

Der SoFlow SO6 bei 1&1

Ab sofort haben 1&1 Kunden beim Kauf einer 1&1 All-Net-Flat die Wahl zwischen dem SoFlow SO6 oder einem Preisvorteil. In Verbindung mit ausgewählten 1&1 Tarifen gibt es den hochwertigen E-Scooter mit Straßenzuslassung entweder für eine monatliche Zuzahlung von 9,99 Euro oder für einen Einmalpreis von 239,99 Euro. Die unverbindliche Preisempfehlung des E-Scooters liegt bei 799 Euro. Das E-Scooter Angebot aus der Vorteilswelt gilt in Verbindung mit den Mobilfunktarifen 1&1 All-Net-Flat M, L, und XL jeweils mit Vertragslaufzeit.

Auch 1&1 DSL Kunden haben die Möglichkeit, zu Ihrem DSL-Vertrag einen E-Scooter zu bekommen: Kunden können zwischen dem E-Scooter und weiteren Geräten aus der 1&1 DSL Vorteilswelt oder einem 12-monatigen DSL-Vorteilspreis von 240 Euro wählen. Den hochwertigen E-Scooter gibt es entweder für eine monatliche Rate von 4,99 Euro über 24 Monate oder für einen Einmalpreis von 119,99 EUR.

Das komplette Interview sowie alle Informationen zum SoFlow SO6 und dem Thema „E-Scooter” im Allgemeinen gibt es in der 1&1 Blogger-WG

0 Kommentare0

Dein Kommentar

(Wenn Sie eine Frage zu Ihrem Vertrag haben oder eine Störung melden möchten, helfen Ihnen unsere Service-Mitarbeiter gerne weiter. Hier finden Sie unsere Kontaktkanäle.)