Mobile Games sind in Deutschland sehr populär, knapp die Hälfte der Deutschen spielt zumindest gelegentlich Computerspiele. Der Verband der deutschen Games-Branche (game) hat in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut GfK im Juli diesen Jahres eine Untersuchung zum Thema Computerspiele in Deutschland veröffentlicht.

Computerspiele und Mobile Games in Deutschland

mobile gamesSeit 2017 sind Smartphones die beliebteste Plattform für Spiele. Gut 18 Millionen Deutsche spielen unterwegs oder zu Hause auf ihren Handys. Die Tendenz ist weiterhin steigend, ebenso wie bei Konsolen, hier wächst die Zahl der Nutzer weiterhin. Die Zahl der Spieler, die am Computer spielen ist hingegen rückläufig, während im Jahr 2016 noch mehr als 15 Millionen Menschen am PC zockten, waren es 2018 nur noch rund 13 Millionen. Die Zahl der Menschen, die auf dem Tablet spielen, ist mit ca. 11 Millionen weitestgehend gleich geblieben. Es ist nicht sonderlich verwunderlich, dass Smartphones zur beliebtesten Plattform  geworden sind. Immerhin besitzt so gut wie jeder Deutsche ein Smartphone und die Geräte sind mittlerweile so leistungsfähig, dass auch komplexe und aufwändige Spiele Spaß bereiten. Das aber wahrscheinlich verwunderliche an der Entwicklung ist, dass das bisher gängige Bild vom jungen männlichen Gamer ganz und gar nicht mehr zutreffend ist. mobile gamesSo sind nämlich 47% Gamerinnen. Am meisten spielt die Generation 50+ (9,5 Millionen Menschen), das Durchschnittsalter liegt bei  36,4 Jahren. Auch wenn der Gaming-Markt in Deutschland mit 4,4 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2018 sehr umsatzstark und auch wachsend ist, ist das verlockende an Smartphone-Spielen, dass sie meist in der Grundversion kostenfrei oder aber deutlich günstiger als Titel für PC und Konsole sind.

Downloads und In-Game-Käufe steigen stark an

Bis vor einigen Jahren waren der Verkauf von Spielen auf Datenträgern und die dazugehörige Hardware die Haupteinnahmequellen der Gaming-Branche. Die Hardware ist auch heute noch eine feste Konstante, jedoch geht der Verkauf an physischen Spielen kontinuierlich zurück. Heutzutage sind die Einnahmequellen breiter gefächert. Abo-Systeme für die einzelnen Plattformen und der Download von Spielen statt sie auf CD zu kaufen, werden immer wichtiger. 2015 wurden drei von zehn gekauften Spielen als Download gekauft, im Jahr 2017 waren es schon vier von zehn. Die Tendenz steigt und der Vorteil der Downloads liegt auf der Hand, das Spiel kann nicht ausverkauft sein und Öffnungszeiten gibt es bei virtuellen Stores auch keine. Auch die so genannten In-App-Käufe oder in diesem Fall In-Game-Käufe werden immer relevanter. Mit diesen Modellen können sich die Spieler in an ich kostenlosen Spielen durch den Kauf von Gegenständen oder einer Spielwährung einen Vorteil verschaffen.

Gaming Branche in Deutschland

2018 gab es in Deutschland 524 Firmen, die Games entwickeln und vertreiben. Jedoch kommen so gut wie alle Top Titel aus dem Ausland. Nur im Mobile-Bereich gelingt es ein paar kleinen Entwicklerstudios international erfolgreich zu sein. Gerade mal 5,4% des Umsatzes der Gaming-Branche ging 2017 an deutsche Unternehmen. Um die Position der deutschen Entwickler im internationalen Vergleich zu stärken, hat der Verband game eine Förderung für die Games-Branche bei der Bundesregierung angestoßen. Denn immerhin waren im Jahr 17.000 Menschen in Deutschland in dieser Branche beschäftigt.

Wer jetzt Lust bekommen hat mit dem Smartphone los zu zocken findet hier die besten Offline Games für Android und die besten Spiele für zwischendurch. Zum aktuellen Harry Potter AR Game Wizards Unite gibt es auch Tipps auf unserem Blog. Mehr zum Thema Gaming-Smartphones wie beispielseise das neue Asus ROG Phone 2 gibt es hier.

Quellen:

https://www.game.de/smartphones-sind-die-beliebteste-spiele-plattform/

https://www.game.de/wp-content/uploads/2018/08/Jahresreport-der-deutschen-Games-Branche-2018.pdf