Eastereggs – versteckte Dinge im Internet

Passend zu Ostern haben wir uns auf die Suche gemacht, wo sich in der Welt des Internets und der Medien die lustigsten und skurrilsten Dinge verstecken, die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Als Eatsereggs werden in der Computerwelt kleine Zusatzfunktionen genannt, welche sich meist irgendwo verstecken und beweisen, dass Entwickler und Programmierer ein humorvolles Völkchen sind.

Google: Pac-Man, Nessie und Reisen per Drachen

Über die Eastereggs in den einzelnen Android-Versionen haben wir bereits berichtet. Aber Google hat noch mehr lustige Dinge im Internet versteckt. So kann man zum Beispiel eine kleine Runde Pac-Man spielen, indem man in die Suchleiste auf Google.de „Pac-Man“ eingibt. Die Idee zum Pac-Man-Spiel begann am 1. April im Jahr 2017. Um den 1. April versteckt Google gerne Spiele in seinem Kartendienst Maps. Dieses Jahr war es möglich in verschiedenen Städten den Handyklassiker Snake zu spielen. Da sich Pac-Man aber einer solchen Beliebtheit erfreute, ist es nun weiterhin möglich ihn rund um das Google Logo zu spielen. Aber auch abseits des 1. April warten in Maps noch weitere lustige Dinge. So kann man mit Google leicht erfahren, wie Nessie aussehen muss. Gibt man in die Suche „Loch Ness“ ein, verwandelt sich das kleine gelbe Männchen unten rechts im Eck, in Nessi. Früher war es Maps nicht möglich gescheite Routen über Meere zu erstellen. So erhielt man auf die Routenanfrage von Deutschland nach Amerika die Aufgabe zu schwimmen oder mit dem Jet-Ski zu fahren. Diese Ergebnisse gibt es heute nicht mehr, aber wer von Snowdown nach Brecon Beacons in England reisen möchte und als Option öffentliche Verkehrsmittel wählt, erhält den Vorschlag mit dem Drachen zu reisen. Dieser legt die Strecke von gut 200 km einmal in der Stunde zurück und benötigt grade einmal 37 Minuten.

Wer in die Suchmaske bei Google „do a barrel roll“ eingibt, sollte sich festhalten, um nicht vom Schwindel gepackt zu werden, wenn sich die Seite einmal im Kreis dreht. Wer sich schwer tut eine Entscheidung zu fällen, kann auch hier einfach Google um Hilfe bitten. Stehen zwei Optionen zur Auswahl, hilft der Suchbefehl „Flip a coin“, bei bis zu sechs Optionen „Roll a dice“. Google wirft also eine Münze oder rollt einen Würfel. Wer sucht, findet noch einige weitere Dinge in Googles Diensten wie beispielsweise den Flugsimulator in Google Earth oder Doctor Whos Tardis in der Streetview von London.

Hey Siri, gibt es den Osterhasen wirklich?

Apple geht etwas subtiler vor und beweist vor allem Liebe zum Detail in Sachen Eastereggs. Viele Dinge beziehen sich auf Steve Jobs, wie beispielsweise die Brille des Lesezeichensymbols. Das Symbol der Sprachmemos ist nicht rein zufällig gewählt, die Wellenform bildet ab, wie es aussieht, wenn man das Wort Apple einspricht. Gibt man in das Terminal eines Macs den Befehl „cat /usr/share/calendar/calendar.history“ ein, erhält man alle wichtigen Ereignisse der Geschichte des heutigen Tages. Mit dem Befehl „emacs -q –no-splash -f tetris“ kann man Tetris auf dem Mac spielen. Wer nach lustigen Funktionen im Apple Universum sucht, fragt am besten Siri, ob es den Osterhasen wirklich gibt, wo die Ostereier versteckt sind oder was der Fuchs sagt.

Nintendo und Sony: Danke an alle Gamer

Beide Hersteller haben ihre Ostereier nicht in Programmen, sondern in Geräten versteckt. Schaut man sich den Pro Controller der portablen Konsole Switch genau an, findet man eine kleine Aufschrift „thx2 allgamefans“. Also eine D anksagung an alle Gamer. Im Inneren der Playstation 4 befinden sich laut Computerbild goldene Schrauben mit den vier typischen Symbolen darauf.

Spiele: The Legend of Zelda

Auch die Computerspielewelt ist voll von versteckten Features. Die Liste ist ellenlang und einige Spieler beschäftigen sich sehr viel mit dem Finden dieser Eastereggs. Für den 1991 erschienenen Spieleklassiker The Legend of Zelda: A Link to the Past, verloste Nintendo sogar ein Easteregg. Dem Gewinner, Chis Houlihan wurde ein versteckter Raum gewidmet, in dem sich einige Schätze für die Spieler verbergen.

Fime und Serien: versteckte Botschaften und Querverweise

Auch in Filmen und Serien sind häufig Eastereggs versteckt. Hier muss man jedoch sehr genau aufpassen, da die meisten nicht einmal eine Sekunde im Bild sind oder aber so subtile Botschaften und Querverweise sind, dass sie nur für echte Nerds erkennbar sind. In Findet Nemo hat sich eine kleine Buzz Lightyear Figur aus Toy Story unter die Spielsachen in der Zahnarztpraxis geschmuggelt. In Pets tauchen häufiger Minions auf und im Klassiker Fightclub wohnt Tyler Durden in der Paperstreet, also einer Straße, die nur auf Karten existiert. Im Film The Social Network ist der Accountname von Marc „Tyler Durden“. Durch viele Serien, wie The Walking Dead, Braking Bad, Akte X zieht sich die fiktive Zigarettenmarke Morley.

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