Mit diesen Tricks hält der Smartphone-Akku länger durch

Das Wort Nomophobie bedeutet so viel, wie NoMobilePhone-Phobia, also die Angst davor kein Smartphone zur Verfügung zu haben. Eine der Hauptursachen, auf die diese Angst zurückzuführen ist, ist ein leerer Akku. In diesem Beitrag haben wir einige Tipps und Tricks gesammelt, wie man die Lebensdauer beim Smartphone-Akku bei Android verlängern kann.

Smartphone-Trend: Große Akkus und große Displays

Die meisten aktuellen Flaggschiffe bieten bis zu 4200 mAh Akku-Kapazität, womit man in den allermeisten Fällen sehr gut über den Tag kommt. Ein Trend bei aktuellen Smartphones ist zudem, dass die Displays immer größer werden. Das geht entsprechend mit einem größeren Stromverbrauch einher. Wir haben hier ein paar Tipps und Tricks gesammelt, die dabei helfen sollen, länger mit einer Akkuladung auszukommen.

Display-Einstellungen

Display-Helligkeit verringen

Wie bereits erwähnt ist das Display einer der größten Faktoren beim Thema Stromverbrauch eines Smartphones, aber es gibt ein paar Möglichkeiten, den Verbrauch zu verringern. Zunächst kann die Helligkeit angepasst werden: Durch einfaches Wischen von oben nach unten kann man die Helligkeit an einem Balken einstellen. Das funktioniert übrigens bei allen Arten von Displays. Wer keine Lust hat die Helligkeit immer manuell einzustellen, kann einfach auf den Kasten hinter „Auto“ klicken und das Smartphone passt die Helligkeit des Displays automatisch an die Helligkeit der Umgebung an. Dies geschieht mittels eines Sensors, der meist in der Nähe der Frontkamera untergebracht ist.

Display-Auflösung anpassen

Des Weiteren kann man auch Strom sparen, indem man die Auflösung des Displays ändert. Viele Smartphones lösen schon in der Werkseinstellung nicht mit der maximalen Auflösung auf, eben aus diesem Grund. In den Einstellungen unter „Anzeige“ oder auch unter „Akku“ lässt sich die Auflösung ändern. Wer nur selten grafisch anspruchsvolle Anwendungen nutzt, kann hier die Nutzungsdauer des Akkus positiv beeinflussen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn der Akku schon recht schwach ist und man nicht gerade Videos in HD oder höher schauen möchte. Für Mails oder einfache Anwendungen reicht eine niedrige Auflösung vollkommen aus.

Der Vorteil von OLED-Displays

Wer ein Smartphone mit OLED-Display besitzt, wie beispielsweise eines der neuen Samsung Galaxy Modelle, kann durch dunkle Hintergründe Strom sparen. Bei  einem OLED-Display werden alle Pixel einzeln beleuchtet. Bei schwarzen Flächen bleibt die Beleuchtung in diesem Bereich komplett aus. Bei dunkleren Flächen ist sie entsprechend weniger stromintensiv. Das hat zum einen den Vorteil, dass OLED-Displays kontrastreicher sind und Schwarz tatsächlich darstellen können. Also umso dunkler der Hintergrund ist, umso weniger Strom wird verbraucht.

Animationen vermeiden

Android lebt gerade davon, dass Nutzer viel nach ihrem Geschmack anpassen können. Sogenannte Widgets sind ein Bestandteil davon: Widgets sind animierte Darstellungen auf dem Homescreen. Besonderes Merkmal dieser Elemente ist, dass sie sich selbstständig aktualisieren und so beispielsweise immer die aktuellen Wetterdaten, neuesten Posts oder News anzeigen. Das ist zwar ungemein praktisch, aber auch ressourcen- und somit auch stromintensiv. So sollte die Anzahl der verwendeten Widgets bedacht werden.

Kabellose Verbindungen minimieren

Jedes Smartphone verfügt über eine Vielzahl von kabellosen Verbindungsmöglichkeiten. Diese vereinfachen die Nutzung ungemein, verbrauchen jedoch viel Strom und sollten vor allem dann deaktiviert werden, wenn sie nicht benutzt werden.

GPS, NFC, Bluetooth, WLAN und Co

Ein Klassiker ist der Standortdienst. Meist möchte das Smartphone ihn dauerhaft angeschaltet haben oder man hat sich eben noch mit Google Maps zum Ziel führen lassen und dann vergessen GPS wieder zu deaktivieren. Auch viele andere Anwendungen freuen sich über ein aktiviertes GPS ohne dass das aber zwingend notwendig ist. Die GPS-Verbindung lässt sich einfach mit einem Wisch von oben nach unten über das Display durch Tippen auf das Standort-Symbol ausschalten. Wischt man so über das Display, öffnet sich das Kontrollzentrum, welches einen schnellen Zugriff auf viele Optionen bietet. So lässt sich mit einem Klick die GPS- Verbindung deaktivieren. Ebenso verhält es sich mit Bluetooth. Da viele moderne Smartphones keine Klinkenbuchse für Kopfhörer mehr haben, nutzen viele Menschen Bluetooth-Kopfhörer. Auch zur Verbindung mit Freisprecheinrichtungen oder zum Senden von Daten wird Bluetooth häufig verwendet. Eine weitere drahtlose Verbindung ist die NFC-Schnittstelle, die häufig zum Bezahlen via Smartphone genutzt wird. Da auch diese Schnittstellen ständig nach Verbindungen suchen, was sehr stromintensiv ist, ist es sinnvoll sie nach der Nutzung zu deaktivieren.

Die Verbindung mit dem Internet bietet ebenso das Potenzial die Akkulaufzeit zu verlängern. Als erstes gilt es hier ein Auge auf das WLAN zu werfen. Ist man an einem Ort, wo man Zugang zu einem WLAN-Netzwerk hat, ist es sinnvoll dies auch zu nutzen, da das den Verbrauch der mobilen Daten minimiert. Ist man aber unterwegs, empfiehlt es sich das WLAN zu deaktivieren. Denn das Smartphone scannt ständig die Umgebung nach verfügbaren Netzwerken und versucht sich zu verbinden. Das WLAN lässt sich wie bereits beschrieben einfach bei Bedarf deaktivieren und auch wieder aktivieren. Wer beispielsweise auf einem Festival unterwegs ist, wo das Netz vor allem im 3G- und LTE-Bereich oft überlastet ist, kann beispielsweise auf 2G oder 3G umstellen. So ist das mobile Internet zwar nicht ganz so schnell, aber so kann unter Umständen immerhin überhaupt eine Verbindung zustande kommen. Außerdem sparen diese Netztypen Strom. In den Einstellungen lässt sich der Netztyp unter dem Punkt „mobile Daten” ändern.

Stromintensive Apps löschen

Klar ist der Sinn und Zweck eines Smartphones das Nutzen von Apps. Einige davon brauchen jedoch mehr Strom, als einem lieb ist und das ohne explizite Nutzung. In den Einstellungen unter dem Punkt „Akku” listet einem das Smartphone automatisch alle Apps nach dem Stromverbrauch auf. Das bietet einen guten Überblick über den allgemeinen Verbrauch und kann einem die Entscheidung erleichtern, welche Apps man löscht.

Energiesparmodus nutzen

Viele Smartphones haben einen Energiesparmodus, welcher sich je nach Akkuladung selbst aktiviert oder manuell eingeschaltet werden kann. Dies geschieht auch in den Einstellungen unter dem Menüpunkt „Akku“. Der Energiesparmodus drosselt in der Regel die Funktionen des Smartphones auf ein Minimum, das hilft, um auch mit wenigen Prozent Akku zumindest über Telefon noch erreichbar zu sein.

Fazit

Alle genannten Tipps schränken den Funktionsumfang des Smartphones ein wenig ein. Man sollte darauf achten nur im Notfall mehrere zu kombinieren. Wenn sich der Akku auch ohne eine intensive Nutzung schnell entlädt, kann es sein, dass der Akku beschädigt ist und ausgetauscht werden muss.

1&1 Austausch-Service

Mit dem neuen 1&1 Austausch-Service bietet 1&1 jetzt einen Rundumschutz: Im Schadensfall erhalten 1&1 Kunden innerhalb von 24 Stunden ein neues Handy  – und zwar in der gleichen Modellvariante. Sollte dies in Ausnahmefällen nicht verfügbar sein, erhalten Kunden umgehend ein gleichwertiges Smartphone. Dieser Premium-Service ist bei Vertragsabschluss in allen 1&1 All-Net-Flat-Tarifen mit Smartphone inklusive bei gleichzeitiger Verlängerung Ihrer Vertragslaufzeit auf wieder 24 Monate. Über die übliche Gerätegarantie hinaus greift der 1&1 Austausch-Service auch bei selbstverschuldeten Schäden, wie zum Beispiel bei Wasserschäden oder einem Displaybruch. Dieser Rundumschutz ist während der gesamten Mindestlaufzeit gültig.

0 Kommentare0