Samsung Galaxy – Alles rund um das Modelluniversum von Samsung Smartphones

Alle aktuellen mobilen Geräte von Samsung tragen die Modellbezeichnung „Galaxy“ meist gefolgt von einem Buchstaben und einer Zahl. In diesem Artikel erklären wir, wie sich die Modellbezeichnungen von Samsung zusammensetzen und an welche Zielgruppe sich welche Geräte richten.

Zu Beginn gab es neben der Galaxy-Modellreihe noch eine weitere, die Wave-Reihe. Unterschieden haben sie sich durch ihr Betriebssystem. Die Galaxy-Modelle liefen seit Beginn mit Android, während die Wave-Modelle mit dem Betriebssystem Bada liefen. Wave und Bada passen insofern zusammen, als dass Bada im Koreanischen Welle bedeutet. Bada war ein eigens von Samsung entwickeltes Betriebssystem, welches 2013 zusammen mit den zugehörigen Wave-Geräten eingestellt wurde. Seitdem gibt es nur noch die Galaxy-Modelle in Verbindung mit Android.

Samsung Galaxy A, S oder Note: Woher kommen die Buchstaben?

Zuerst hatten die einzelnen Modelle noch eigene Namen wie Galaxy Ace, Galaxy Fit oder Galaxy Nexus. Mit der Zeit wurden diese Namen aber abgeschafft und durch Modellreihen mit einem zugewiesenem Buchstaben ersetzt, um einfacher zu unterscheiden, um welches Gerät es sich handelt und für welche Zielgruppe es gedacht ist. Im folgenden Teil haben wir alle Produktreihen aufgelistet. Einige von ihnen wurden im Laufe der Zeit eingestellt, weshalb die Auflistung nicht alphabetisch sortiert ist. Zuerst finden sich alle aktuellen Modellreihen und im weiteren Verlauf dann jene, die eingestellt wurden. Die Zahlen hinter der Modellbezeichnung zeigen die Generation der Modelle an, wie aktuell beim Samsung Galaxy S10, wo es sich um die 10. Generation handelt. Bei anderen Modellen wird auch häufig das Modelljahr mit genannt.

Samsung Galaxy S

Samsung Galaxy S10, S10+ und S10e

Super Smart, das ist die Bedeutung des S. Die Galaxy S-Modelle sind die absoluten Flaggschiffe der Samsung Smartphones. Die aktuellen Modelle S10, S10+ und S10e wurden gerade erst vorgestellt. Die Galaxy S-Modelle werden in aller Regel mit den neuesten Chipsätzen und den besten und neuesten Kameras ausgestattet. Sie stellen eine direkte Konkurrenz zu Apples iPhones dar. Vor wenigen Wochen wurde die zehnte Generation vorgestellt, welche derzeit alle Bestenlisten unter den Android-Smartphones anführt. Lesetipp: Für alle, die überlegen, ob sich das Upgrade vom S9 auf das S10 lohnt, haben wir hier den Vergleich S9 vs. S10 im 1&1 Blog. Hier gibt es noch einen Beitrag mit praktischen Tipps zum S10 und S10+.

Samsung Galaxy A: Mittelklasse-Smartphones

Die Samsung Galaxy A-Reihe mit den aktuellen Smartphones A6, A7 (2018) und A9 (2018) ist eine vergleichsweise junge Modellreihe, welche 2015 eingeführt wurde und das darstellt, was bisher die Samsung Galaxy-mini-Serie waren. Das erste Samsung Galaxy A war das A3, welches im Prinzip – wäre man den S-Modellen weiter gefolgt – das Samsung Galaxy S6 mini gewesen wäre. Bei den A-Modellen handelt es sich um leicht abgespeckte Versionen der Flaggschiffe aus der S-Reihe, welche sich durch ein handlicheres Format und leicht reduzierte Hardware, aber auch einen günstigeren Preis auszeichnen. Das A steht in diesem Fall für Alpha. Das A6 ist ein schönes Einsteiger-Gerät, während das A7 mit einer Triple-, und das A9 sogar mit Samsungs erster Vierfach-Kamera punkten können.

Faltbares Smartphone: Samsung Galaxy Fold

Beim Galaxy Fold handelt es sich um Samsungs erstes faltbares Smartphone. Samsung hat dieses Gerät Ende Februar im Rahmen des MWC 2019 in Barcelona vorgestellt. Die Besonderheit ist, dass es gleich über zwei Bildschirme verfügt. Im ausgeklappten Zustand misst der Hauptbildschirm stattliche 7,3 Zoll und bietet Platz für drei Apps, die parallel genutzt werden können. Dieses Smartphone und die Technologie der faltbaren Smartphones gilt als zukunftsweisend für die Entwicklung der Smartphone-Branche.

Samsung Galaxy M im indischen Markt

Gerade wurde die Samsung Galaxy M-Reihe frisch auf den Markt gebracht: Hierbei handelt es sich um preiswerte Einsteiger-Smartphones, die derzeit wohl hauptsächlich für den indischen Markt vorgesehen sind und wohl die J-Reihe (siehe unten) beerben sollen. Ob und wann die Modelle auch in Deutschland verfügbar sein werden, ist noch nicht bekannt. Das M steht bei diesen Smartphones für Magical.

Samsung Galaxy Note-Reihe: Phablets mit S-Pen

Samsung Galaxy Note9

Erstmals 2011 vorgestellt und mittlerweile mit dem Galaxy Note9 in der achten beziehungsweise siebten Generation; denn in Deutschland folgte auf das Note4 aus dem Jahr 2014 das Modell Note7 im Jahr 2016. Das Note5 gab es nur in Amerika und ein Note6 gab es nicht. Die Note-Reihe zeichnet sich durch ein sehr großes Display, einen großen Akku und die Möglichkeit Eingaben mit einem Stift, dem „S-Pen“, zu machen, aus. Mit dem Note9 ist der S-Pen erstmals zu mehr fähig als zur handschriftlichen Eingabe von Notizen oder dem Erstellen von Zeichnungen. Dank Bluetooth kann man mit ihm unter anderem PowerPoint-Präsentationen oder die Kamera steuern. Die Note-Reihe richtet sich vor allem an Nutzer, die viel mit dem Smartphone arbeiten.

Samsung Galaxy XCOVER

Das Modell Galaxy XCOVER gibt es bereits in der vierten Generation. Es zeichnet sich durch eine verhältnisweise hohe IP-Zertifizierung aus. So stehen hier nicht etwa der Prozessor oder die Kamera im Fokus, sondern die Widerstandsfähigkeit gegen Wasser und Staub. Zielgruppe dieses Modells sind Nutzer, die ihr Smartphone bei Wind und Wetter in der freien Natur nutzen.

Samsung Galaxy E, J, R, W, Y – kurze Episoden

E wie Elegant, das sollte das Motto der E-Reihe sein, jedoch war das Smartphone nicht eleganter als andere Galaxy Smartphones. So kam es, dass die Galaxy E-Serie nach einem Smartphone von der bereits beschriebenen A-Serie abgelöst wurde. Weiterhin gibt es noch die Galaxy J-Modelle, jedoch ist das J8 das letzte Modell dieser Reihe. J steht für Joy, also Freude, jedoch sorgte die Hardware mancher Galaxy J-Modelle für nicht allzu viel Freude bei den Nutzern. Zwar verbesserte sich das Preis- Leistungsverhältnis dieser Einsteiger-Smartphones im Laufe der Zeit wieder, trotzdem wird es im Jahr 2019 voraussichtlich kein neues Galaxy J geben. Das Samsung Galaxy Royal war ein Smartphone, das vor allem im Bereich Kamera und Display eine abgespeckte und günstigere Alternative zum Samsung Galaxy S2 sein sollte. Die R-Reihe wurde nach dem ersten Gerät aber nicht weitergeführt. Beim Samsung Galaxy W stand das W für Wonder, also Wunder. Das Ziel war es das Smartphone in der oberen Mittelklasse zu etablieren, doch für die Mittelklasse war es zu teuer und für die Oberklasse zu leistungsschwach. So verschwand auch diese Modellreihe nach einem Gerät wieder vom Markt. Das Samsung Galaxy Y war ein Einsteiger-Smartphone mit dem Namen Young, das sich an junge Nutzer mit sehr knappem Budget richten sollte. Jedoch beschränkt ein schmales Budget auch stark die Auswahl der Hardware. Das Galaxy Y bot nur sehr wenig internen Speicherplatz. So konnte das Smartphone nicht gut bei der jungen Kundschaft punkten und verschwand wieder vom Markt.

Fazit: Konzentrierung auf wenige Produktreihen

Samsung hat in der Zeit immer versucht für jedes Bedürfnis das richtige Smartphone im Angebot zu haben. Das führte dazu, dass es zuerst eine Flut von verschiedenen Modellen mit eigenen Bezeichnungen gab, bei denen es schwierig war den Überblick zu behalten. Mit dem Schaffen von Produktgruppen wurde dies viel übersichtlicher, auch wenn nicht jede Erfolg hatte, so gab es doch immer für jedes Bedürfnis das richtige Smartphone. Derzeit ist die Produktpalette übersichtlich und bietet weiterhin für jeden Nutzertyp ein passendes Gerät.

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