Die Nutzung von Social-Media-Kanälen wird immer beliebter. Vor allem Bilderplattformen wie Instagram oder Pinterest werden immer stärker genutzt, da sie interessante Inhalte zur Verfügung stellen. Worin die Unterschiede beider Dienste liegen und wie sie optimal genutzt werden können, zeigen wir in diesem Beitrag.

Facts: Instagram vs. Pinterest

Instagram

  • Die Abonnenten eines Profils werden Follower genannt – neue Beiträge erscheinen in deren Feed
  • Influencer sind Nutzer mit einer großen Anzahl an Followern; sie kommen für Marken als Werbepartner infrage
  • Ein Hashtag bezeichnet das Schlagwort, das hinter dem Zeichen # steht

Pinterest

  • Der Bereich, in dem aktuelle Beiträge erscheinen, wird Feed genannt
  • Gemerkte Beiträge können von Nutzern auf Pinnwänden gespeichert wird
  • Wird ein Beitrag veröffentlicht, nennt man den Vorgang Post/Posten

How to: Instagram

Über das in der Leiste mittig platzierte Symbol mit dem “+” können Fotos hochgeladen werden. Im anschließenden Bearbeitungsmodus ist es sinnvoll, zunächst in der oberen Leiste die Lux einzustellen. Nun kann man mit den verschiedenen Filtern experimentieren. Besonders häufig werden Filter wie “Clarendon”, “Gingham”, “Juno”, “Lark” und “Moon” genutzt. Bei Selfies kommt häufig der Filter “Slumber” zum Einsatz. Auch Helligkeit, Kontrast und Co. können eingestellt werden. Durch “Weiter” erscheinen Eingabefelder für Bildunterschrift, Ort und Personen. Wichtig: In der Bildunterschrift sollten treffende Hashtags bzw. Schlagworte vergeben werden, damit das jeweilige Foto eingeordnet und im Feed von Anwendern mit ähnlichen Interessen angezeigt wird. Tipp: So funktioniert Instagram Story.

Tipp: Sichern Sie Ihren Account mit der “Zweistufigen Authentifizierung” (Einstellungen > Privatsphäre und Sicherheit) ab.

How to: Pinterest

pinterestUm einen Pin zu erstellen, tippt man auf der eigenen Profilseite auf das “+”-Zeichen, wählt “Pinnwand erstellen” und “Pin erstellen”. Nun öffnet sich eine Maske mit Platzhaltern für Titelbild, Überschrift, Beschreibung und verknüpfte URL. Sobald er einer Pinnwand zugeordnet ist, ist der Pin fertig. Mit einem Klick auf “Merken” veröffentlicht Pinterest den Post. Pinterest kann zudem Bilder aus Websites beziehen, indem man das Internet-Symbol auswählt und die gewünschte URL eingibt. Pins, die so erstellt werden, verlinken automatisch auf die zugehörige Bilder-Seite.

Um Pins auf Pinnwände (z.B. DIY oder Rezepte) einzusortieren, öffnet man auf der eigenen Profilseite das “+”-Symbol und wählt die Option “Pinnwand erstellen”. Die Pinnwand kann über einen Regler auf “Geheim” eingestellt werden, sodass der Zugriff beschränkt wird. Um innerhalb einer Pinnwand Ordnung zu halten, können über die Option “+ Ordner hinzufügen” Beiträge in einzelne Ordner unterteilt werden.

Um einen Beitrag zu pinnen, also zu merken, muss dieser gedrückt gehalten werden und der Finger muss zur Pinn-Nadel geführt werden. Nun öffnet sich ein Menü mit den verfügbaren Pinnwänden, aus denen eine für den Beitrag passende ausgewählt wird.

Tipp: Zur 2-Faktor-Authentifizierung müssen Sie sich über den Browser einloggen und im Menü in der rechten Ecke unter “Einstellungen bearbeiten und Sicherheit” die “Zwei-Faktor-Authentifizierung” wählen. Bei “Code bei Anmeldung erforderlich” den Regler auf “Ein” stellen und schon fragt Pinterest nach Passwort und Telefonnummer. Nun erhalten Sie einen Code per SMS, den Sie auf Pinterest eingeben, um den Vorgang zu bestätigen.

Fazit: Welche Plattform für wen geeigneter ist, hängt von den persönlichen Erwartungen und Ansprüchen ab. Instagram zeigt eher selbst produzierten Content der Nutzer, der zumeist durch Filter bearbeitet wird. Auch Produktplatzierungen und Werbung ist hier häufig aufzufinden. Der Feed auf Pinterest hingegen besteht aus Bildern, die zu Beiträgen oder Blogs weiterführen – diese müssen nicht zwangsläufig selbst von Nutzern produziert worden sein.