E-Scooter mit Straßenzulassung: So rasant sind die neuen E-Roller

1&1 E-Scooter

Die elektronisch angetriebenen Kleinstfahrzeuge bärgen großes Potential für den modernen Verkehr, kommen allerdings mit unterschiedlichen Nutzungsregeln. In diesem Beitrag haben wir für Sie die wichtigsten Informationen zu den zukünftig neuen Verkehrsteilnehmern zusammengefasst.

In vielen europäischen Metropolen wie Paris oder Barcelona sind Verkehrsteilnehmer auf E-Scootern und E-Boards bereits ein gewohnter Anblick auf den Straßen und Fahrradwegen. In Deutschland durften Besitzer der elektronisch angetriebenen Flitzer bislang nur auf ihrem Privatgelände herumkurven.

Dies soll sich nun ändern, denn das Bundesverkehrsministerium will die Straßenzulassung für Roller und Skateboards mit kleinem Elektromotor genehmigen. In diesem Zusammenhang hat das Ministerium die Zulassung von elektronisch betriebenen Rollern mit Lenkstangen bereits an die EU Kommission und an den Bundesrat weitergeleitet. Somit soll die Nutzung der handlichen Elektrokleinstfahrzeuge auf Fahrradwegen und Straßen bei einer maximalen Geschwindigkeit von 20 km/h ermöglicht werden. Eine Helmpflicht soll nicht gelten, die E-Roller und -Boards müssen dafür aber versichert sein.

Was kann der neue 1&1 E-Scooter aus unserer Vorteilswelt? Was bewegt die Branche? Außerdem: Scooter-Sharing versus…

Gepostet von 1&1 DSL & Mobilfunk am Samstag, 3. August 2019

Rechtlich sollen E-Scooter zwar wie Fahrräder behandelt werden, jedoch gibt es neben der genannten Versicherungspflicht noch weitere Unterschiede. So sollen Fahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von zu bis 12 km/h bereits ab 12 Jahren geführt werden dürfen, dies jedoch nur auf Geh- und Radwegen. Für Elektrokleinstfahrzeuge mit einem Maximaltempo von 20 km/h soll ein Mindestalter von 14 Jahren gelten. Diese Fahrzeuge sollen nur auf Radwegen zugelassen werden. Falls keine Radwege vorhanden sind, wäre auch das Fahren auf Straßen erlaubt.

Erweiterung des modernen Stadtverkehrs

1&1 E-Scooter

Die neuen E-Scooter sehen aus wie klassische Tretroller, müssen aber nicht durchgehend angeschoben werden: In der Regel besteht der Antrieb eines Elektro-Scooters aus einem Akku, einem Controller und einem Elektromotor. Einer der größten Vorteile von E-Scootern ist die flexible Nutzung auf der sogenannte „letzten Meile“ und der einfache Transport, z.B. in einer Straßenbahn.

Die für den Antrieb des Motors benötigte elektrische Energie hält der verbaute Akku bereit. Er besteht in den meisten Fällen aus einer Traktionsbatterie mit einer besonders hohen Kapazität. Besonders effektiv sind Lithium-Ionen-Akkus, diese punkten durch ihr geringes Gewicht und weisen auch eine höhere Leistungsdichte auf. Es gibt auch E-Scooter Modelle mit austauschbaren Akkus, sodass sie bei Bedarf einfach gewechselt werden können.

Der Motor und die Drehzahl des E-Scooters lassen sich über den Controller steuern. Dieser befindet sich an der Lenkstange und gibt die Signale an den Elektromotor weiter.  Der Elektromotor verarbeitet dann die empfangenen Signale und sorgt für die Energieübertragung des Akkus an das Hinterrad und somit für die Bewegung. Meist ist für den Start ein kurzes antreten oder abstoßen mit dem Fuß notwendig, um diesen Antriebsmechanismus in Gang zu setzen. Bei den meistern neuen Modellen ist auch eine Verbindung über eine Smartphone-App möglich, die sich mit dem verbauten Bluetooth-Modul verbindet. Sobald die Verbindung zum E-Scooter steht, erhält der Nutzer neben den Angaben zur aktuellen Geschwindigkeit und Durchschnittsgeschwindigkeit auch Informationen zum Akkustand und der aktuell zurückgelegten Strecke.

Deutsche Start-Ups machen sich bereit für die Zulassung

Dass diese Verordnung so lange auf sich warten ließ, obschon es sowohl elektrische Tretroller als auch elektrische Skate- und Longboards bereits länger gibt, lag bisher am möglichen Sicherheitsrisiko, das insbesondere letztere darstellen.

Das Bundesverkehrsministerium setzte sich über diese Bedenken hinweg, mit der Begründung, dass die E-Roller und -Boards eine notwendige Erweiterung des modernen Stadtverkehrs seien. In einem Interview mit Zeit Online erklärte das Verkehrsministerium diesen Schritt mit den Worten: „Wir wollen neue Wege moderner, umweltfreundlicher und sauberer Mobilität in unseren Städten.

E-Scooter und Hoverboards haben entsprechend ein enormes Zukunftspotenzial“. Ein Passus der Verordnung bezeichnet die Zulassung der „Elektrokleinstfahrzeuge“ allerdings zunächst als Verkehrsversuch. Somit kann die Zulassung auch widerrufen werden, etwa, wenn eine starke Zunahme an Verkehrsunfällen zu beobachten sein sollte.

Viele deutsche Start-Up Unternehmen stehen bereits in den Startlöchern und bereiten sich auf eine Zulassung vor. Sie wollen etwa Roller-Sharing per App anbieten, vergleichbar mit den Leihfahrrädern, die in den vergangenen Jahren auch deutsche Städte eroberten. In Ländern, die diese neuen Verkehrsmittel bereits für den Straßenverkehr zugelassen haben, stehen sowohl die Verleihe als auch die Nutzer der Dienste im Zentrum der Kritik: Einige Anbieter stellen demnach Roller ohne Genehmigung der jeweiligen Stadtverwaltung auf oder verleihen E-Scooter mit gefährlichen Fehlfunktionen. Auf der Verbraucherseite sind es hingegen die verantwortungslose Fahrweise oder nach der Nutzung einfach liegengelassene Roller, die Wasser auf die Mühlen der Kritiker gießen.

1&1 E-Scooter in der Vorteilswelt

1&1 Kunden können ab heute bei der Bestellung einer 1&1 All-Net-Flat zwischen einem 1&1 E-Scooter mit Straßenzulassung vom Schweizer Hersteller SoFlow oder einem Preisvorteil wählen. In Verbindung mit ausgewählten 1&1-Tarifen mit Vertragslaufzeit gibt es den hochwertigen E-Scooter entweder für eine monatliche Zuzahlung von 9,99 Euro über 24 Monate oder für einen Einmalpreis von 239,99 Euro. Die unverbindliche Preisempfehlung des E-Scooters liegt bei 799 Euro.

Auch 1&1 DSL Kunden haben die Möglichkeit, zu Ihrem DSL-Vertrag einen E-Scooter zu bekommen: Kunden können zwischen dem E-Scooter und weiteren Geräten aus der 1&1 DSL Vorteilswelt oder einem 12-monatigen DSL-Vorteilspreis von 240 Euro wählen. Den hochwertigen E-Scooter gibt es entweder für eine monatliche Rate von 4,99 Euro über 24 Monate oder für einen Einmalpreis von 119,99 EUR.

Quellen:
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/elektromobilitaet-freie-fahrt-fuer-elektro-skateboards-a-1253434.html

https://www.zeit.de/mobilitaet/2019-02/e-scooter-elektroboards-gesetz-erlaubnis-verkehrsmittel-elektromobilitaet

Titelbild: SoFlow

 

 

Kategorie: News
0 Kommentare0

Dein Kommentar

(Wenn Sie eine Frage zu Ihrem Vertrag haben oder eine Störung melden möchten, helfen Ihnen unsere Service-Mitarbeiter gerne weiter. Hier finden Sie unsere Kontaktkanäle.)