Smart Gardening: So funktioniert der Garten der Zukunft

Der Frühlingsbeginn steht kurz bevor: Die Tage werden heller, die Sonnenstrahlen wärmer und die Gärten werden wieder bunter. Der Garten der Zukunft soll nun digitalisiert werden und die Gartenarbeit nachhaltig verändern. Zum Einsatz sollen vernetzte und programmierbare Geräte kommen, die das Grün dann versorgen, wenn es nötig ist.

Vorteile von Smart Gardening

Besonders im Arbeitsalltag kann Gartenarbeit schon mal lästig sein – Rasenmähen, Pflanzen gießen und Rasen wässern nehmen vor allem im Sommer sehr viel Zeit in Anspruch. Smart Gardening soll Abhilfe schaffen, indem vollautomatisierte Geräte zum Rasemähen oder zur Wasserversorgung eingesetzt werden. Das heißt, Mähroboter schneiden den Rasen und die Pflanzen werden durch ein smartes Bewässerungssystem versorgt. Dieses lässt sich nach Bedarf und zu den richtigen Zeiten einsetzen, wodurch Wasser eingespart werden kann. Durch ständiges Mähen wird die Narbendichte erhöht und die Widerstandskraft der Gräser gegen Unkraut und Moos gestärkt. Außerdem bleibt das Schnittgut auf dem Rasen liegen und gibt diesem Nährstoffe zurück. Somit ergeben sich neben der Zeitersparnis weitere Vorteile.

Technik und Datenschutz

Zur technischen Umsetzung sollen unter- oder oberirdische Schläuche zur Bewässerung gelegt und an den Computer angeschlossen werden. Zudem sind Feuchtigkeitsensoren wichtig, um eine effiziente Wassernutzung zu gewährleisten. Digitale Lösungen sollen Wetterdaten (Temperatur, Helligkeit, Luftfeuchtigkeit) analysieren und die Bewässerung aktivieren oder deaktivieren. Für den Einsatz des Mähroboters wird ein Begrenzungsdraht im Boden verlegt, um das Feld abzugrenzen. Die Steuerung der Geräte funktioniert bequem per Smartphone oder Tablet.

Beim Einkauf solcher Geräte sollte die Datenschutzerklärung genauer unter die Lupe genommen werden, damit vernetzte Geräte keine Daten an Fremde weitergeben. Der WLAN-Empfang sollte außerdem verbessert werden, beispielsweise mit einem WLAN-Repeater. Benötigt ein System kein WLAN und kommuniziert innerhalb des Gartens in einem anderen Funkstandard, bleiben die Daten beim Besitzer des Gartens. Hier gibt es allgemeine Infos und Tipps zu Ihrem Smart Home.

Tipp: Beim Kauf des Roboters sollte man auf einen geringen Lärmpegel achten. Hat man einen großen Garten, ist zudem ein entsprechender Akku mit viel Power wichtig.

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