Faltbare Smartphones: Alles über die neuen Modelle im MWC-Check

Die Mobilfunk-Branche befindet sich im Aufbruch und führende Hersteller setzen alles daran, das herkömmliche Smartphone weiterzuentwickeln. Einer der Smartphone-Trends auf dem Mobile World Congress in Barcelona geht zum Falten. Nun wurden auch die ersten Konzepte zu faltbaren Smartphones in perfekt umgesetzter Form vorgestellt. Zu diesem Thema haben wir uns in der 1&1 Blogger-WG ausgetauscht.

In den letzten Jahren waren selbst die Flaggschiffe führender Hersteller äußerlich kaum mehr voneinander zu unterscheiden. Samsung und Huawei haben nun fieberhaft an der Weiterentwicklung der mobilen Schaltzentrale im Taschenformat gearbeitet und sich dabei ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert.

Was faltbare Smartphones überhaupt bedeuten, welche Technik dahinter steckt und welches Hersteller-Konzept zum jetzigen Stand am meisten überzeugt, erklären wir in der aktuellen Folge der 1&1 Blogger-WG. Neben Johannes von newgadgets.de, Marcel von allround-pc.com und Lars von allaboutsamsung.de ist auch Marco Lerch von huaweiblog.de zu Gast:

Samsung legt vor, Huawei zieht nach: Faltbare Smartphones offiziell vorgestellt

Bereits vor dem MWC hatte Samsung sein Modell Galaxy Fold vorgestellt und für Aufsehen gesorgt. Doch auch Huawei nutzte nun im Rahmen des Mobile World Congress (MWC) die Gunst der Stunde, um sein neues Highlight-Device, das Huawei Mate X zu präsentieren.

Alle weiteren Details über das Samsung Galaxy Fold gibt es hier nachzulesen.

Huawei ließ sich nicht lange bitten und präsentierte nur kurz nach dem Samsung-Launch ein weiteres faltbares Gerät mit mehr Funktionen. Das Mate X wirkt im gefalteten Zustand wie ein gewöhnliches Mobilgerät, auch weil die Bildschirmgröße mit 6,6 Zoll mit einem durchschnittlichen Format daher kommt. Klappt man das flexible Smartphone auf, erreicht es eine Displaydiagonale von acht Zoll. Somit ähnelt es mehr einem quadratischen Tablet. Diese Transformation wird erst durch ein Gelenk möglich.

Smartphone-Origami: Foldable ist nicht gleich Foldable

Zwar kann man es beiden Smartphone-Herstellern wohl kaum „krummnehmen“ von einem faltbaren Device zu sprechen, doch beim genaueren Hinsehen unterscheidet sich der jeweils genutzte Faltmechanismus schon sehr. Das flexible Display des Samsung Galaxy Fold liegt auf der Innenseite, während sich der faltbare Bildschirm des Mate X von Huawei um das Gerät herum biegen lässt. So lassen sich bei Samsung die Bildschirme nach innen zusammenklappen, auf der Frontseite steht dann ein zusätzliches Display zur Verfügung. Bei Huawei hingegen lässt sich der Bildschirm nach außen falten, das untere Display wird dabei deaktiviert.

Diese Falttechniken haben auch mit einigen Hürden zu kämpfen: Dabei sind die Akkus eine der größten Herausforderungen. Zum jetzigen Stand sind Akkus nicht biegsam, wurde beim Mate X in jeder Bildschirmhälfte jeweils ein Akku verbaut. Auch beim Konzept des Galaxy Fold wurde dieser Lösungsansatz genutzt. In Summe kommen beide Akkus bei Huawei auf insgesamt 4.500 mAh, die faltbare Konkurrenz von Samsung auf 4.380 mAh. Zwar verfügen somit beide Geräte leistungsstarke Akkukapazitäten, jedoch benötigen die größeren Displays im Vergleich zu herkömmlichen Smartphones auch erheblich mehr Energie.

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