Honor View 20 – Tipps & Tricks

Das neu vorgestellt Honor View 20 ist eins der ersten Smartphone-Highlights in diesem Jahr und kommt mit ein paar praktischen Software-Funktionen daher. Damit Ihr Alltag mit diesem Smartphone noch intuitiver und schneller wird, haben wir hier die zehn besten Tipps und Tricks für das Honor View 20 zusammengefasst.

Gewinnspiel

Aktuell gibt es ein Honor View 20 mit einer 1&1 All-Net-Flat LTE XL bei uns zu gewinnen. Hier gibt es alle Infos zum Honor-Gewinnspiel, das noch bis zum 25. Februar 2019 läuft. So können Sie teilnehmen:

  • Augen aufhalten und die Honor View20 Werbung finden
  • Vor der Werbung ein Foto von sich selbst mit dem Victory-Zeichen knipsen
  • Foto auf Facebook oder Instagram mit dem Hashtag #VforHONORView20 posten

1. Display-Farbe

Auch wenn das Honor View 20 kein OLED-Display besitzt, so zeigt sich das verbaute IPS-Panel dennoch mit belebten Farben und kann mit einer guten Helligkeit punkten. Damit die Sättigung nicht zu stark wird und die Farben natürlich dargestellt werden, gibt es im Menü „Anzeige“ unter „Farbmodus und -temperatur“ einige Möglichkeiten zur Anpassung. Neben dem normalen Farbmodus kann auch „Lebhaft“ ausgewählt werden. Zudem gibt es drei Modi für die Farbtemperatur, darunter Standard, Warm und Kalt. Auch ein Farbkreis zum manuellen Anpassen ist hier hinterlegt.

2. Blaulichtfilter

Besonders für nachtaktive Nutzer sehr empfehlenswert ist der „Augen schonen“-Modus, der sich in den Einstellungen der „Anzeige“ wiederfinden. Dieser filtert die blauen Farbtöne des Displays heraus und gibt eine deutlich wärmere Farbtemperatur wieder. Das blaue Farbspektrum kann durchaus störend auf das menschliche Auge einwirken, das kann sich dann besonders spätabends auf den Schlaf auswirken. Neben einer manuellen Aktivierung kann der Nutzer auch eine geplante Aktivierung einstellen und zudem die Farbtemperatur manuell zwischen kalt und warm regeln.

3. App-Drawer

Die Oberfläche von Honor, genauer gesagt die Magic UI, ist vom Design her sehr an Apples iOS angelehnt. Auch deswegen werden beim erstmaligen Starten des Smartphones alle Apps auf dem Homescreen platziert. Da das aber mit einer großen Menge an Anwendungen sehr unübersichtlich werden kann, gibt es den App-Drawer. Dieser kann im Menü „Startbildschirm & Hintergrund“ unter Startbildschirmstil aktiviert werden und sammelt anschließend alle Apps in einer Übersicht. Natürlich können weiterhin Verknüpfungen zu bestimmten Apps auf dem Homescreen abgelegt werden, zudem kann auch immer wieder zurück zum Standard-Modus gewechselt werden – ganz nach Android-Manier.

4. Verstecken der Notch

Zwar hat das Honor View 20 keine Notch mehr, besitzt dafür aber nun das sogenannte „Punch Hole“ in der oberen, linken Ecke. Honor konnte die Sensoren und den länglichen Lautsprecher an die Oberseite auslagern und so noch mehr Bildschirmfläche schaffen. Dennoch kann das Kamera-Loch durchaus störend wirken, deshalb hat Honor eine entsprechende Einstellung hinterlegt. Unter „Anzeige“ unter den weiteren Anzeigeeinstellungen gibt es das Menü „Notch“. Dort kann der Nutzer auswählen, ob er den gesamten Anzeigebereich nutzen möchte oder die Notch verborgen werden soll.

5. Gestensteuerung

Das Honor View 20 besitzt ein 6,4 Zoll großes Display, das im 18:9-Format daherkommt und schmale Ränder bietet. Damit der Platz auf dem Bildschirm auch voll genutzt werden kann, hat Honor eine Gestensteuerung in seinem System untergebracht. Die Navigation funktioniert dabei sehr ähnlich wie bei Apples iOS: Ein Swipe von unten nach oben führt zum Homescreen, hält man den Finger während dieser Bewegung auf dem Bildschirm fest, öffnet sich die Übersicht der geöffneten Apps. Zurück gelangt man mit einem Wischen von der Seite zur Mitte, dabei ist egal ob von links oder von rechts. Darüber hinaus bietet Honor noch eine Geste zur Aktivierung des Google Assistant. Diese muss jedoch manuell in den Einstellungen aktiviert werden. Der Sprachassistent öffnet sich dann, wenn aus einer der beiden unteren Ecken nach oben gewischt wird – ähnlich, wie die Geste zum Startbildschirm. Die Gestensteuerung kann in den Einstellungen im Menü „System“ unter „Systemnavigation“ ausgewählt werden. Die übliche Steuerung mit den „On Screen“-Buttons ist natürlich weiterhin möglich und kann jederzeit aktiviert werden. Als dritte Möglichkeit steht noch der „NaviDot“ zur Auswahl.

6. Digital Balance

Mit Android 9 Pie hat Google eine besonders spannende Neuheit integriert, die digitale Selbstkontrolle. Bei Honor heißt diese Funktion „Digital Balance“ und spiegelt die Nutzungszeiten mit dem eigenen Smartphone wieder. Die Übersicht zeigt Daten von „heute“ oder der letzten Woche an, darunter beispielsweise die Bildschirmzeit oder die Nutzungszeit von Apps. Mit „Digital Balance“ soll das Smartphone kontrollierter und sinnvoller genutzt werden, das zeigt auch die integrierte Bildschirmzeitverwaltung. Neben einem täglichen Limit der Bildschirmzeit können dort auch App-Limits oder eine geregelte Schlafenszeit eingestellt werden.

7. App-Twin für Dual-SIM

Das Honor View 20 ist Dual-SIM fähig und kann so zwei unterschiedliche SIM-Karten aufnehmen. Das kann jedoch zu Komplikationen mit einigen Apps führen, beispielsweise WhatsApp oder Facebook. Damit dennoch zwei Karten mit vollem Umfang genutzt werden können, gibt es App-Twin. Damit kann der Nutzer eine zweite App-Instanz erstellen und so beispielsweise zwei Rufnummern in zwei getrennten WhatsApp-Instanzen nutzen. Möglich ist das Klonen im Menü „Apps” unter „App-Twin”.

8. Ultra-Schnappschuss & RAW-Fotos

Ein großer Fokus beim Honor View 20 liegt natürlich auf der Kamera, die mit bis zu 48 Megapixeln auflöst. Dazu gibt es eine sehr spannende ToF (Time of Flight) 3D-Kamera, die Objekte analysieren und erkennen kann. Besonders letzteres ist für Augmented Reality-Anwendungen sehr praktisch. Neben den üblichen Kamera-Modi gibt es zwei besonders sinnvoll Funktionen, die das Knipsen nochmal etwas vereinfachen. Besonders wenn es mal schnell gehen muss, spart man sich mit dem Ultra-Schnappschuss viel Zeit. Aktiviert wird er standardmäßig über ein zweifaches Drücken der Lautstärke-Leiser-Taste. Anschließend knippst die Kamera ein „ultraschnelles“ Foto und lässt die Kamera-App direkt geöffnet. In den Kameraeinstellungen kann der Nutzer jedoch auch auswählen, dass nur die Kamera geöffnet wird und kein Schnappschuss geknipst wird. Deaktivieren lässt sich die Funktion natürlich auch. Sehr interessant für Foto-Enthusiasten und Hobby-Fotografen ist das RAW-Dateiformat. Mit RAW nimmt die Kamera deutlich mehr Details auf, die Foto-Datei wird dafür aber deutlich größer und kann nicht von jedem Programm geöffnet werden. Allerdings können RAW-Bilder besser nachbearbeitet werden, als es das standardmäßige JPG-Format bietet. Das Knipsen mit RAW kann in den Einstellungen der Kamera-App unter „Auflösung“ aktiviert werden, hierzu muss allerdings vorher der Pro-Modus ausgewählt werden. Lesetipp: Kamera-Update beim Honor View 20.

9. Smart Remote

Das Honor View 20 ist eins der wenigen Smartphones, das noch mit einem Infrarot-Sender ausgestattet ist. Dadurch kann das Smartphone als Fernbedienung genutzt werden, beispielsweise für TV-Geräte, Kameras, Projektoren oder auch DVD-Player. Die App dafür heißt „Smart Controller“ und ist bereits vorinstalliert. Neben einigen gelisteten Marken kann das Gerät aber auch manuell eingerichtet werden, hierfür probiert das Smartphone mehrere Vorlagen aus bis die Anfrage Wirkung zeigt.

10. 48 MP AI Ultra Clarity Modus & Nacht-Modus

Die Kamera des Honor View 20 bietet mehrere Auflösungen zur Auswahl, standardmäßig sind 12 MP im 4:3-Format ausgewählt. Hier gibt es die beste Kombination aus hoher Auflösung und vielen Details. Um allerdings die volle Leistung zu nutzen, sollten Nutzer den „48 MP AI Ultra Clarity“-Modus auswählen. Gegenüber den anderen Auflösungen, auch dem normalen 48 MP Modus, nimmt das Honor View 20 das Bild für 3-4 Sekunden auf und erhöht damit nochmal die Detailstruktur. Für Nacht-Aufnahmen eignet sich der Nachtmodus sehr gut, der ähnlich zum AI Ultra Clarity-Modus das Bild für einige Sekunden belichtet und so einen aufgehellten HDR-Shot kreiert. So kann die Kamera selbst bei voller Dunkelheit ein unheimlich gutes Nachtfoto generieren, das ohne ein Stativ auskommt. Die Stabilisierung hält das Bild auch aus der Hand gleichmäßig ruhig und sorgt so für einen scharfen Shot.

 

 

 

 

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