WLAN ist heutzutage sowohl im privaten Haushalt als auch in Unternehmen nicht mehr weg zu denken. Viele gehen davon aus, dass die Technologie eine Erfindung des 21. Jahrhunderts ist, dabei liegen die Anfänge des drahtlosen Netzwerks deutlich länger zurück. In diesem Beitrag lernen Sie die Entstehungsgeschichte des WLANs kennen und was sich hinter der Abkürzung verbirgt.

Kerstin Corea
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Was bedeutet WLAN?

Es gibt kaum noch mobile Endgeräte, die keine WLAN-Schnittstelle haben und auch in den meisten Haushalten steht ein WLAN-fähiger Router. Doch was steckt hinter dieser für uns so wichtigen Technologie?

Die Abkürzung WLAN steht für “Wireless Local Area Network” (dt. “drahtloses lokales Netzwerk”). Gemeint ist damit ein örtlich begrenztes Funknetzwerk, das verschiedene WLAN-fähige Geräte kabellos miteinander verbindet. Die Reichweite eines solchen kabellosen Netzwerks beläuft sich meist auf 30 bis 100 Meter. Einflüsse in der Umgebung wie zum Beispiel Wände können die Reichweite erheblich mindern.

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Die Entstehungsgeschichte des WLANs

Entgegen vieler Erwartungen ist die WLAN-Technologie keine Erfindung der Moderne. Die erste Idee eines drahtlosen Netzwerks kam bereits während des zweiten Weltkriegs auf, allerdings nicht vonseiten des Militärs.

Das Patent “Frequency Hopping“ gilt heute als erste Entwicklungsstufe des WLANs. Das Patent wurde in den 1940er Jahren von der österreichischen Schauspielerin Hedy Lamarr und dem Musiker George Antheil angemeldet. Diese versuchten durch den schnellen Wechsel von Frequenzen 16 selbstspielende Klaviere mit einem Film zu synchronisieren.

In den Folgejahren wurde die Technologie in Torpedos eingesetzt. Durch die konstante Änderung der Frequenz in den Torpedos war es für den Feind unmöglich, diese zu orten und abzuwehren.

Erst 20 Jahre später entwickelte die University of Hawaii das sogenannte “Aloha-Net“, welches bereits dem heutigen WLAN ähnelte. Die Universität besitzt verschiedene Standorte auf nahgelegenen Inseln, die mittels des Aloha-Nets per Funkverbindung miteinander vernetzt wurden.

Geschichte des WLANs in den 80er Jahren

Nach weiteren 10 Jahren wurde das Unternehmen Lucent 1988 auf die Idee aufmerksam und brachte sein “WLAN“, was er “WaveLan“ nannte, auf den Markt. Lucent sicherte sich dabei Patente auf alle verbauten Komponenten, sodass für andere Hersteller die Entwicklung eines eigenen WLANs sehr kostspielig war.

Lucent besaß in den Folgejahren eine Monopolstellung im Bereich der WLAN-Technologie, ehe dann Apple 1999 das iBook auf den Markt brachte. In dem Computer verbaute Apple die sogenannte “Airport-Technologie“, die zusammen mit einer Basisstation und einem Lucent Chipsatz ein drahtloses Netzwerk erzeugen konnte.

Weitere Hersteller wurden auf die Technologie aufmerksam und begannen eigene Chipsätze zu entwerfen und positionierten sich neben Lucent auf dem Markt. Die Folge war die schnelle technologische Weiterentwicklung des WLANs, sodass drahtlose Schnittstellen in Computern und auch WLAN-fähige Router immer populärer wurden. Heute gibt es kaum noch Haushalte, die nicht mit WLAN ausgestattet sind. Auch durch die gestiegene Sicherheit der drahtlosen Netzwerke ist WLAN heutzutage in den meisten Unternehmen zu finden und nicht im Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken.

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