Update 25.08.2021: Das iPhone X ist Apples Flaggschiff aus dem Jahr 2017 und das iPhone XS (zusammen mit dem XS Max) das Nachfolger-Modell aus 2018. Optisch sehen sich die beiden Geräte auf den ersten Blick sehr ähnlich. Doch wo liegen die Unterschiede zwischen den beiden iPhones und macht ein Wechsel Sinn?

Kerstin Corea
KerstinCorea
Kerstin ist PR Managerin bei 1&1 und Ansprechpartner für den Produktbereich DSL.
Alle Beiträge

Optischer Vergleich: iPhone X und iPhone XS

 

Auf den ersten Blick sehen die zwei Apple-Smartphones bis auf das unterschiedliche Wallpaper sehr ähnlich aus. Beide haben ein 5,8 Zoll großes OLED-Display mit abgerundeten Ecken, das dank schmaler Ränder gut zur Geltung kommt. Oben mittig hat Apple wie gewohnt die Front-Kamera in einer Notch verbaut. Bei der Auflösung des Screens gibt es keine Unterschiede, nur die Kalibrierung ist beim iPhone XS etwas heller. Auf der Glas-Rückseite ist sowohl beim iPhone X als auch beim iPhone XS eine Dual-Kamera mit zwei Objektiven verbaut.

iPhone X vs. iPhone XS: Unterschiede bei der Kamera-Ausstattung

 

Bei beiden iPhone-Modellen hat Apple eine 12-Megapixel-Kamera mit einem Weitwinkel- und einem Teleobjektiv verbaut. Doch mit einem Blick auf die Specs zeigen sich Unterschiede zwischen der Kamera des iPhone XS und des iPhone X. Der Sensor des Weitwinkelobjektivs hat beim iPhone X eine Pixelgröße von 1,22 Mikrometern, beim iPhone XS ist er mit 1,4 Mikrometern etwas größer. Der Vorteil von größeren Pixeln: Sie können in kurzer Zeit mehr Licht aufnehmen und dem Prozessor damit genauere Informationen zu Helligkeit und Farbtönen liefern. Damit kann die Kamera des iPhone XS bei wenig Licht bessere Aufnahmen mit weniger Bildrauschen machen und auch die Farben kommen besser zur Geltung als beim iPhone X.

 

Portraitmodus iPhone XS neu mit Schärferegler

Portraitmodus iPhone X

Nun zu den Unterschieden bei den Kamera-Modi: Die Portrait-Funktion war schon beim iPhone X ein absolutes Signature-Feature. Beim iPhone XS wurde der Modus noch weiter verbessert, denn die Kamera erkennt jetzt mehrere Tiefenstufen und kann so die Hintergrund-Unschärfe noch besser berechnen. Beim iPhone XS gibt es mit einem Schärferegler mehr Möglichkeiten, Einstellungen manuell vorzunehmen: So kann die Tiefenschärfe auch nach der Aufnahme individuell angepasst werden.

Kleiner, aber entscheidender Unterschied: iPhone XS mit A12 Bionic-Chip

 

Welches iPhone hat die bessere Performance? Diese Frage lässt sich leicht beantworten – es ist das iPhone XS. Darin hat Apple nämlich den neueren A12 Bionic-Chip verbaut. Dessen Leistung soll bis zu 15 Prozent höher ausfallen als die des A11 Bionic-Chips, der im iPhone X zum Einsatz kommt. Ein weiterer Vorteil des A12-Chips ist die platzsparende Fertigung im 7-Nanometer-Verfahren. Dadurch sind die Transistoren innerhalb des Prozessors kleiner – kleinere Transistoren bedeuten eine höhere Effizienz. Somit verbrauchen die Kerne des A12 bis zu 50 Prozent weniger Strom als die des A11 Bionic im iPhone X.

 

Doch nicht nur hinsichtlich der Prozessoren gibt es Unterschiede zwischen dem iPhone X und dem iPhone XS: Das XS-Modell ist mit 4 GB Arbeitsspeicher ausgestattet, wohingegen beim iPhone X nur 3 GB RAM zur Verfügung stehen. Beide Geräte haben 64 GB internen Speicher, wobei es das XS-Modell sogar in einer Variante mit 512 GB gibt. Das iPhone XS ist mit einer IP 68-Zertifizierung besser vor Wasser und Staub geschützt als das iPhone X mit IP 67-Zertifizierung.

Fazit: iPhone X im Vergleich zum iPhone XS

 

Das iPhone XS kann im Vergleich zum X-Modell aus dem Jahr 2017 vor allem mit einem leistungsstärkeren Prozessor und einer leicht verbesserten Kamera punkten. Abgesehen davon fallen die Unterschiede zwischen den beiden iPhones nur gering aus.

 

 

Tipp
Sie wollen von einem älteren iPhone auf ein aktuelles Modell der iPhone 12-Reihe umsteigen? Im 1&1-Shop gibt es beispielsweise das iPhone 12 in Kombination mit einer 1&1 All-Net-Flat ab einer Einmalzahlung von 0 Euro.