Huawei Mate20 Pro: Der neue Kamera-König?

Huawei hat mit dem neuen Mate20 Pro einige spannende Funktionen des letzten Flaggschiffes, des Porsche Design Mate RS, aufgenommen und die Dreifachkamera weiterentwickelt. Zudem stecken in dem neuen Smartphone einige neue Features, die es bislang auch bei keinem anderen Hersteller zu sehen gab. Ein besonderes Augenmerk legen wir in diesem Beitrag auf die neue Dreifachkamera, die mit einem Ultraweitwinkelobjektiv erweitert wurde.

Mit dem neuen Huawei Flaggschiff waren wir zusammen mit Johannes Knapp von newgadgets.de in London unterwegs und haben uns neben der Kamera auch alle weiteren Highlight-Features genauer angeschaut. Wie gut sich das Mate20 Pro geschlagen hat, sehen Sie im Video:

Kamera und Weitwinkel beim Mate20 Pro

Beim Mate20 Pro hat Huawei die Kamera weiterentwickelt und um eine zusätzliche Brennweite ergänzt. Hier finden sich zwar immer noch drei Objektive, aber statt des Monochrom-Sensors ist nun ein dritter RGB-Sensor mit einem Ultraweitwinkelobjektiv verbaut. Somit stehen Nutzern jetzt 16 mm, 27 mm und 83 mm zur Verfügung. Das bringt dann auch mehr Spielraum und Auswahlmöglichkeiten bei den Aufnahmen mit sich. Fotos mit dem starken Weitwinkel ähneln dabei den Aufnahmen einer Actionkamera. Man hat also die Wahl, je nach Motiv bekommt man mit der Weitwinkellinse auch wirklich alles auf’s Bild. Am Beispiel unserer Aufnahmen der Londoner Skyline lässt sich das sehr gut darstellen. Noch interessanter ist für Fotointeressierte, dass man mit dieser Kamera sehr schöne Makros aus bis zu 2,5 Zentimetern Nähe machen kann.

Auch bei Videoaufnahmen macht die Kamera eine gute Figur. Die Bildstabilisierung des Mate20 Pro bringt hierbei nichts aus der Ruhe. Auch im 3-Fach und sogar im 5-Fach Zoom erhält man eine fast komplett wackelfreie, smoothe Aufnahme, die wir im Video ohne Stativ aus der Hand aufgenommen haben. Und sollte es mal anfangen zu Regen, braucht man sich keine Sorgen machen: Das Mate20 Pro ist nach IP68 staub- und wasserdicht.

Auf dem quadratischen Kamerablock auf der Rückseite des Mate 20 Pro findet man neben den drei Objektiven auch das LED-Blitzlicht. Auf der Vorderseite des Mate20 Pro befindet sich auch die Notch. Dort ist auch die Frontkamera des neuen Huawei Flaggschiffes verbaut. Neben knackscharfen Selfies sowie Beauty- und Bokeh-Funktionen stehen hier auch wieder die beliebten Emojis zur Verfügung. Dieses Feature macht wie auch schon beim Vorgänger richtig Spaß und regt zum Ausprobieren an.

Gesichtserkennung und Fingerprint

Die genutzte Kameratechnik für Selfies und Emojis führt uns zum Thema Gesichtserkennung. Für alle drei genannten Anwendungsbereiche befindet sich am oberen Rand des Displays die sogenannte Notch. Mit der dort verbauten Technik lässt sich nicht nur ein schickes Selfies knippsen oder witzige Emojis steuern, sondern damit lässt sich auch das Smartphone entsperren.

Die Gesichtsentsperrung funktioniert im Vergleich zum P20 Pro nun nicht mehr nur in 2D, sondern in 3D. Diese Besonderheit ist auch bei der neuen iPhone-Serie zu finden. Hierbei wirft ein sogenannter Dot Projector ein Punktmuster auf das Gesicht, das von der eingebauten Kamera erfasst wird. Den Unterschied macht hier die Infrarottechnik. Diese ist nicht auf Umgebungslicht angewiesen und so funktioniert das Entsperren auch bei schwierigen Lichtverhältnissen sehr schnell und zuverlässig.

Im direkten Vergleich zum Huawei Mate10 oder P20 Pro wurde auch noch der Fingerabdrucksensor weiterentwickelt. Dieser ist nun wie beim Huawei Mate RS Porsche Design unter dem Display verbaut. Wird der Sperrbildschirm aktiviert, wird uns die Position des Fingerabdrucks angezeigt, auf die man seinen Finger zum Entsperren legen muss. Auch hier arbeitet der Sensor im Mate 20 Pro blitz schnell.

Tipp: Huawei hat kürzlich auch das Mate X vorgestellt. Wir haben alle Infos zum Huawei Flaggschiff mit Riesenbildschirm zusammengefasst.

Nachtaufnahmen

Um nochmal auf die Kamera zurück zu kommen, ist ein besonderes Highlight wie auch schon beim P20 Pro der extrem starke Nachtaufnahme-Modus. In diesem Modus fotografiert die Kamera mit bis zu sechs Sekunden Langzeitbelichtung und auch ohne Stativ sind richtig gute Ergebnisse bei schwierigen Lichtverhältnissen möglich. Wenn wir uns hier das Beispiel bei Nacht anschauen, ist es unglaublich, wie detailreich die Aufnahmen geworden sind.

Starker Akku mit Top-Feature

Neben einer starken Kameratechnik verfügt das Mate20 Pro auch über einen bombastischen 4200 Milliamperestunden fassenden Akku, der wirklich sehr lange durchhält. Besonders bei einer Fototour oder beim Spielen auf dem Smarphone kommt das lange Durchhaltevermögen zur Geltung.

Sollte die Batterie dennoch mal zuneige gehen, kann man den Akku mit dem 40 Watt Netzteil in 30 Minuten bis zu 70 Prozent wieder aufladen. Aber das eigentliche Top-Feature kommt erst noch: Das Mate20 Pro ist das erste Smartphone, das nicht nur kabellos geladen werden kann, sondern es kann auch mit seiner Rückseite andere Geräte induktiv mit Strom versorgen. Das gab es so noch nie und findet auch in der Praxis häufige Anwendung. Mehr zum sogenannten „Wireless Reverse Charging” gibt’s im Interview mit Huawei Smartphone-Experte Arne Herkelmann.

Fazit und Bildergalerie

Mit dem Mate 20 Pro setzt Huawei die Messlatte wieder ein Stück höher. Das Kameraupdate hält das, was es verspricht. Durch die neue Weitwinkellinse hat man nun mehr perspetivische Auswahlmöglichkeiten und bekommt damit auch mehr auf das Bild. Die bemerkenswert hohe Akkukapazität und Laufzeit überzeugt auch beim Dauereinsatz. Mit der neuen kabellosen Ladefunktion können auch mit der Rückseite des Mate20 Pro andere Geräte induktiv mit Strom versorgt werden. Wie gut die Kamera des Mate20 Pro wirklich ist, lässt sich am besten mit den Fotos aus Londen in der Bildergalerie zeigen:

 

 

Kategorie: Tipps
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