Huawei Mate20 Pro mit 3D-Gesichtserkennung vorgestellt

Huawei stellt mit dem Mate 20 und dem Mate 20 Pro die Nachfolger der Mate 10-Serie vor. Die neuen Smartphones sollen sich durch eine höhere Leistung, eine bessere Kamera und einen gesteigerten Funktionsumfang auszeichnen. Wir haben alle wichtigen Informationen zu den neuen Geräten zusammengefasst.

Mate20 Pro bietet mehr Funktionen als das Mate20

Huawei wird zwei Versionen des Mate 20 auf den deutschen Markt bringen, von denen das Huawei Mate20 Pro das Topmodell ist. Es verfügt über einen 6,39 Zoll großen Bildschirm, der mit 3.120 x 1.440 Bildpunkten auflöst. Im oberen Bildschirmbereich befindet sich mittig eine Notch (Aussparung), welche Platz für die die 24-Megapixel-Frontkamera und den Sensor für die Gesichtserkennung bietet. Diese erzeugt ein 3D-Modell des Nutzers und gleicht dieses beim Entsperren ab, wodurch die Methode sicherer sein soll als die herkömmliche Gesichtserkennung von Android. Eine weitere biometrische Sicherheitsfunktion wird in Form eines Fingerabdruck-Scanners geboten. Dieser befindet sich allerdings nicht auf der Rückseite, sondern ist im Bildschirm des Huawei Mate20 Pro integriert.

 

Dreifach-Kamera mit Ultraweitwinkel

Das Huawei Mate20 Pro setzt wie das Huawei P20 Pro auf eine Kamera, die sich aus drei Sensoren und Linsen zusammensetzt. Die Sensoren besitzen eine Auflösung von 40, 20 sowie acht Megapixel. Der 20-Megapixel-Sensor nimmt Fotos allerdings nicht mehr monochrom, sondern in Farbe auf. Der Monochrom-Modus wurde anscheinend zu wenig genutzt, weshalb Huawei den Sensor stattdessen für Ultraweitwinkelaufnahmen nutzt. Die Kamera wird wieder von einer künstlichen Intelligenz (KI) unterstützt, die jetzt bis zu zehn Objekte im Motiv erkennen kann und entsprechend die Einstellungen auf diese abstimmt.

Speichererweiterung setzt neue Speicherkarte voraus

Die verbesserte KI-Unterstützung dürfte dem schnelleren Prozessor zu verdanken sein. Im Huawei Mate20 Pro steckt der Kirin 980, der laut Hersteller in KI-Anwendungen bis zu 134 Prozent schneller sein soll als der Kirin 970, der unter anderem im Huawei Mate10 Pro steckt. Dem Prozessor stehen sechs Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite. Der interne Speicher ist 128 Gigabyte groß und kann wie gewohnt erweitert werden. Allerdings geschieht dies nicht mehr mit einer microSD-Karte. Huawei hat stattdessen einen eigenen Standard ins Leben gerufen, dessen Größe einer Nano-SIM-Karte gleicht.

Lädt andere Smartphones kabellos auf

Der Akku des Huawei Mate20 Pro weist eine Kapazität von 4.200 mAh auf. Er kann mit der SuperCharge-Technologie aufgeladen werden, die den Akku in 30 Minuten auf 70 Prozent aufladen soll. Kabelloses Laden mit bis zu 15 Watt Ladeleistung wird ebenfalls unterstützt. Eine Besonderheit ist das umgekehrte kabellose Laden. Wird das Mate20 Pro mit einem anderen Smartphone, das den kabellosen Qi-Standard unterstützt, Rücken an Rücken gehalten, kann es dieses ohne Kabel aufladen.

Mate20: Größerer Bildschirm mit geringerer Auflösung

Beim Huawei Mate20 hat der Hersteller den Rotstift angesetzt. Es besitzt zwar einen mit 6,53 Zoll größeren Bildschirm, allerdings nutzt dieser eine etwas schlechtere Bildschirmtechnologie als die Pro-Variante. Er löst mit 2.240 x 1.080 Pixeln außerdem geringer auf. Weitere Unterschiede lassen sich beim Gehäuse ausfindig machen. Das Huawei Mate20 Pro ist nach der Schutzart IP68 gegen vollständiges Untertauchen im Wasser geschützt, wohingegen das Mate20 lediglich Sprühwasser standhält. Bei der Kamera müssen ebenfalls Abstriche in Kauf genommen werden. Zwar sind ebenfalls drei Sensoren mit an Bord, die Auflösung fällt mit 12, 16 sowie acht Megapixel teilweise geringer aus. Beim Prozessor hat Huawei den Rotstift kurz abgesetzt, diesen aber wieder beim Arbeitsspeicher, der sich von sechs auf vier Gigabyte reduziert, angesetzt. Das Huawei Mate20 hat außerdem einen kleineren Akku mit einer Kapazität von 4.000 mAh. Es unterstützt allerdings weder die SuperCharge-Technologie, noch kann es kabellos aufgeladen werden. Auf beiden Geräten läuft Android 9 in Kombination mit der angepassten EMUI9 Benutzeroberfläche.

Fotos: (c) Niklas Ludwig, AllroundPC / (c) Huawei

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