Tipps zum Samsung Galaxy Note9

Vergangene Woche hat Samsung das neue Galaxy Note9 vorgestellt und ab dem 24. August ist es in Deutschland erhältlich. Wir haben das Gerät schon in der Hand gehabt und einige Tipps und Tricks herausgefunden, die wir in diesem Beitrag erklären wollen.

Fotos machen mit dem S Pen

Bei der Note-Reihe liegt das Hauptaugenmerk auf dem S Pen. Dieser ist bei der Neuauflage mit einigen neuen Features versehen worden. So ist er jetzt nicht mehr nur ein reiner Eingabestift, mit dem Notizen geschrieben werden können, sondern er wurde mit einem Button, Bluetooth und einem Akku ausgestattet. Neben der Möglichkeit mit ihm PowerPoint-Präsentationen zu steuern, kann man mit ihm auch Apps wie die Kamera bedienen. Hält man die Taste auf dem S Pen kurz gedrückt, startet das Note9 die Kamera. Drückt man den Button zweimal, kann man zwischen den Kameras hin und her wechseln. Drückt man einmal auf die Taste, nimmt das Smartphone ein Foto auf. So muss man das Smartphone beim Selfies schießen nicht mehr in der Hand halten und der typische Selfie-Arm im Bild verschwindet. In den Einstellungen unter „Erweiterte Funktionen“, „S Pen“ und „S Pen-Fernbedienung“ lassen sich Apps zuweisen, die mit dem S Pen gesteuert werden können. Da dieses Modul für Entwickler offen ist, ist davon auszugehen, dass im Laufe der Zeit mehr Apps hinzukommen.

Smart Stay

Smart Stay ist die clevere Lösung von Samsung das Display-Timeout zu umgehen, wenn man einen längeren Text liest. So lange die Augen auf das Smartphone gerichtet sind, geht das Display nicht aus und man kann auch längere Texte lesen ohne ständig auf das Display tippen zu müssen. Dieses Feature kann man in den Einstellungen unter „Erweiterte Funktionen“ und „Smart Stay“ an- und ausschalten.

Desktop-Modus

Bisher waren Samsung Galaxy Geräte nur in Verbindung mit einer DEX-Station mit einem Bildschirm zu verbinden und so als Computerersatz zu nutzen. Beim Galaxy Note9 gibt es jetzt eine einfachere Lösung. Mittels eines einfachen Adapters von USB Type C auf HDMI lässt sich das Smartphone auf den Monitor spiegeln. Samsung hat dem neuen Flaggschiff einen 4.000 mAh großen Akku spendiert. Um diesen zu schonen, sollten allerdings nicht mehr als fünf Apps gleichzeitig im Desktop-Modus verwendet werden, da über den Adapter anders als bei der DEX-Station kein Laden und Kühlen möglich ist.

Apps paaren

Auf der rechten Seite des Displays befindet sich ein weißer Balken, welcher einen Schnellzugriff auf ausgewählte Apps bietet. Zieht man den Balken nach links, öffnet sich der Schnellzugriff. Am unteren Bildschirmrand befindet sich der Button „Bearbeiten“. Hier kann man Apps wählen, die über den Schnellzugriff geöffnet werden können sollen. Außerdem gibt es die Möglichkeit „App-Paar erstellen“: So kann man zwei Apps miteinander verbinden, die zeitgleich im Splitscreen-Modus ausgeführt werden.

 

Szenenoptimierung deaktivieren

Das Galaxy Note9 hat im Grunde die gleiche Dual-Kamera wie auch das Galaxy S9 oder S9+, die Software der Kamera ist sogar noch etwas verbessert worden. So ist das Note9 in der Lage gewisse Szenen zu erkennen und anzupassen. Die Software greift zwar nicht so stark ein, wie es bei Huawei der Fall ist, wem aber auch das zu stark ist, kann dieses Feature deaktivieren. Öffnet man die Kamera und klickt auf das Zahnrad, gelangt man in das Kameramenü. Hier lässt sich die Szenenoptimierung unter dem Punkt „Hintere Kamera“ deaktivieren.

Der sichere Ordner

Der sichere Ordner ist zwar keine gänzlich neue Funktion, aber eine sehr praktische. In diesem Ordner können Apps und Dateien gespeichert werden, die außer für den Besitzer des Smartphones für niemanden zugänglich sein sollen. Voraussetzung für die Nutzung des sicheren Ordners ist ein Samsung-Konto. Für den Zugang zum sicheren Ordner können in den Einstellungen unter „Biometrische Daten und Sicherheit“ unter „Sicherer Ordner“ verschiedene Methoden wie PIN, Muster, Fingerabdruck, Iris-Scan oder Gesichtserkennung gewählt werden.

0 Kommentare0