Praktische Tipps für den Google Assistenten

Lange Zeit wurden die Funktionen von Google belächelt, da Siri anscheinend viel mehr konnte, aber die Zeiten haben sich geändert und Google hat den Assistenten mächtig auf Vordermann gebracht. Mittlerweile ist der Google-Assistant mindestens genauso smart wie die Konkurrenz und in diesem Beitrag zeigen wir, was er so alles kann.

Eine diktierte Nachricht über egal welchen Messenger senden, Termine verwalten, Kontakte anrufen, Videos abspielen, Einkauflisten erstellen oder das Smart Home steuern – der Google-Assistant beherrscht all diese Fähigkeiten und noch einige mehr. Um ihn vollumfänglich nutzen zu können, auch wenn man mal alle Hände voll zu tun hat, sollte man die Sprachsteuerung aktivieren. Hierzu lange die Hometaste des Smartphones drücken und schon öffnet sich der Assistent. Ist er noch nicht aktiviert, wird man zuerst aufgefordert ihn zu aktivieren. Nun lässt sich der Google-Assistant mit den Worten „Okay, Google“ aktivieren. Einen Nebeneffekt hat dieses Feature jedoch: Google hört die ganze Zeit mit. Wie man diese Daten löschen kann, erklären wir im letzten Abschnitt.

Funktionen des Google-Assistant

Google beherrscht natürlich alle einfachen Aufgaben wie einen Wecker stellen, Termine in den Kalender eintragen oder eine Einkaufsliste erstellen und erweitern. Dazu einfach „Okay Google, stelle einen Wecker auf sechs Uhr“ oder „Erinnere mich um 16 Uhr die Waschmaschine anzustellen“ sagen. Mit der Aufgabe „Okay Google, setzte Waschmittel auf meine Einkaufliste“ erstellt Google entweder eine neue Einkaufsliste oder fügt das Waschmittel einer bestehenden Einkaufsliste hinzu. Google kann aber auch Verknüpfungen erstellen: So kann Google lernen, dass wenn man „Okay Google, Feierabend!“ sagt, das Smartphone automatisch eine WhatsApp Nachricht oder SMS an den Partner sendet mit beispielsweise dem Inhalt „Hallo Schatz, ich bin jetzt auf dem Heimweg!“. Oder man sagt „Okay Google, rufe meine Frau an und überbringe die Nachricht selbst. Hierzu muss die betreffende Dame allerdings genauso in den Kontakten gespeichert oder ein phonischer Name hinterlegt sein. Hier erklären wir, wie man Google (und Siri) Namen beibringen kann.

Google im Alltag

Gibt man bei Google eine Heimat und/oder Arbeitsadresse ein, sagt einem der Google-Assistant das Wetter vor Ort sowie die Verkehrssituation an. Ist man morgens gerne informiert, was am Tag so ansteht, kann man dem Assistant beibringen, dass er auf die Aussage „Okay Google, guten Morgen“ einem Auskünfte gibt, wie das Wetter ist, welche Termine im Kalender eingetragen sind oder welche neuen Schlagzeilen es gibt. Außerdem kann der Google-Assistant mit einem solchen Befehl eine smarte Kaffeemaschine steuern, sodass nach dem Briefing der Morgenkaffee schon bereitsteht oder in einem Smart Home das Licht einschalten.

Google im Urlaub

Ist man im Ausland unterwegs, ist der Goolge-Assistant eine echte Hilfe. Möchte man in der Landessprache etwas bestellen, sagt man einfach „Okay Google, was heißt ich hätte gerne eine Pizza auf Italienisch“ und der Google-Assistant hilft dank des Übersetzers sofort, auch mit Aussprache-Beispiel weiter. Außerdem kann man auch einfach den Wechselkurs von Währungen in Erfahrung bringen. Und ist das Heimweh einmal zu groß, findet Google auch den nächsten Flieger nach Hause.

Daten bei Google löschen

All diese praktischen Funktionen haben ihren Preis: Daten. Google weiß, wo man wohnt und arbeitet, greift auf den Standort zu und hört ständig mit, um ja kein „Okay Google“ zu verpassen. Hier muss jeder seine eigene Kosten-/Nutzenrechnung anstellen. Jedoch lassen sich die Daten, die Google laut eigenen Angaben nur lokal verarbeitet, wieder löschen. Man startet den Google-Assistant, tippt auf die drei Punkte oben rechts im Eck und kann unter dem Punkt „Meine Aktivitäten“ bzw. Sprach- und Audioaktivitäten alle Suchanfragen ab einem bestimmten Datum löschen.

Wer Siri mal blass vor Neid erleben möchte, lädt sich einfach die Google-Assistant App auf das iPhone und spricht ab jetzt nicht mehr mit Siri, sondern mit dem Google-Assistant, der übrigens über sechs verschiedene Stimmen verfügt.

Wie dafür gemacht

Mit dem Google Pixel 2XL und dem Google Assistant erlebt man die perfekte Verbindung zwischen Smartphone, Smart Home und dem smarten Assistenten von Google.

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