Pokémon Go: Komm und schnapp sie dir (wieder)

Vor knapp zwei Jahren veröffentlichte das Entwicklerstudio „Niantic Labs“ das Augumented Reality (AR) Spiel Pokémon Go und löste damit einen regelrechten Hype aus. Ganze Horden von Menschen pilgerten mit ihren Smartphones durch die Städte, um die kleinen Monster zu fangen. Für die einen war es das Aufleben von Kindheitserinnerungen, für die anderen die Faszination an der Verbindung zwischen realer und virtueller Welt. Aber was hat sich in zwei Jahren Pokémon Go getan?

Die abnehmende Anzahl der aktiven Spieler hält Niantic nicht davon ab, das Spielerlebnis laufend zu erweitern. Im Gegenteil: Das Entwicklerstudio nimmt die Wünsche der Community ernst und passt das Spiel an die Bedürfnisse der Spieler an. So ist es Ende Juni 2018 möglich, im Spiel Freundschaften mit anderen Trainern zu schließen und Pokémon zu tauschen; so wie es schon damals auf dem Gameboy möglich war. Aber auch die Möglichkeiten der AR wurden nach und nach mehr ausgeschöpft. So erscheinen an Gewässern hauptsächlich Wasserpokémon. Auch wird das Wetter mit in das Spiel integriert: Regnet es beispielweise, wirkt sich das auf die Werte der wilden Pokémon aus. Pokémon, die sich im Wasser wohlfühlen, sind dann stärker, Gesteinspokémon, die einen Nachteil gegenüber Wasser haben, sind dann hingegen etwas schwächer.

Events für die Community

Im Juli letzten Jahres gab es das erste Pokémon Go Fest in Chicago. In diesem Jahr sollen Pokémon Go Events weltweit stattfinden – auch in Deutschland. Neben den Community Days, die an einem Tag ein bestimmtes Pokémon in den Vordergrund rücken, gibt es jetzt in verschiedenen Städten sogenannte „Safari Zonen“. Am 30. Juni und am 01. Juli gibt es die Safarizone Europa im Westfalenpark Dortmund. An diesen zwei Tagen haben Trainer die Chance, im Stadtgebiet Dortmund und vor allem im Westfalenpark auf eine Vielzahl von Pokémon zu treffen – auch auf solche, die es bisher nur selten oder gar nicht in Europa gab bzw. gibt. Die Teilnahme an diesem Event ist für jeden Trainer kostenlos und ohne Voranmeldung möglich. Es wird spekuliert, dass man in der Safarizone Dortmund die Pokémon „Corason“ und „Icognito“ in einer besonderen Form antreffen wird. Außerdem soll es weitere Highlights wie zum Beispiel spezielle Pokémon-Eier geben.

Niantic arbeitet derzeit zusammen mit der Stadt Dortmund daran, eine stabile Netzabdeckung bei hohen Besucherzahlen zu gewährleisten, um ein reibungsloses Spielerlebnis garantieren zu können.

Weitere Informationen zur Safarizone gibt es unter https://safarizone-dortmund.com/.

Pokémon Go gibt es hier kostenlos für Android und iOS.

Was ist Augumented Reality ?

„Augmented Reality“ heißt auf Deutsch „erweiterte Realität“. Darunter versteht man eine  die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. In Bezug auf Spiele wie „Pokémon Go“ bedeutet das, dass der visuellen Wahrnehmung virtuelle Elemente (in diesem Fall Pokémon) hinzugefügt werden, die mit Hilfe des Smartphones oder Tablets sichtbar gemacht werden. Startet man die App, benötigt sie Zugriff auf die Kamera und den Standort des Geräts. Findet man nun ein wildes Pokémon, wird dieses animierte Monster in die reale Umgebung eingefügt. AR wird auch in anderen Bereichen eingesetzt, beispielsweise auf Präsentationsveranstaltungen, bei denen einzelne Teile des Produktes physisch in der Realität vorhanden sind und dann zur Veranschaulichung des Prozesses mit Animationen erweitert werden.

 

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