Huawei P9 vs. Huawei P20: Wie hat sich die Dualkamera in zwei Jahren entwickelt?

Im Jahre 2016 hat Huawei mit dem P9 das erste Smartphone mit Leica gebrandeter Dualkamera auf den Markt gebracht. Seit knapp zwei Monaten ist das Huawei P20 in Deutschland erhältlich und natürlich hat auch dieses Smartphone eine Dualkamera von Leica an Board. In diesem Beitrag zeigen wir, was sich in zwei Jahren so getan hat.

Die Idee der zwei Kameras

Fotografieren mit dem Smartphone rückt immer mehr in den Fokus der Nutzer. Um diesen bestmögliche Resultate zu garantieren, müssen die Hersteller kreativ werden. Da ein Smartphone aufgrund der Größe und der anderen Funktionen wie beispielsweise telefonieren, hat man nicht so viele Möglichkeiten wie bei einer Digitalkamera. Deshalb hat man angefangen, den Smartphones eine zweite Linse zu schenken, um bessere Bilder machen zu können, aber auch die KI in den Kameras wird immer besser und wertet die Bilder deutlich auf. Es gibt verschiedene Arten die zweite Linse zu nutzen, beispielsweise für besseren Zoom, Weitwinkel oder wie im Falle von Huawei geht es darum, den Kontrast der Bilder zu stärken. Eine Kamera nimmt das Foto in Schwarz/Weiß auf, die andere in Farbe, anschließend werden beide Bilder übereinandergelegt. Das garantiert eine intensivere Farbwiedergabe, stärkere Kontraste und auch die Möglichkeit mit der Tiefenschärfe bzw. –Unschärfe zu spielen.

Zahlen, Daten, Fakten

Huawei P20

Im Huawei P9 lösen beide Kameras mit 12 Megapixeln auf, somit ist die Maximalauflösung 12 MP und nicht etwa 24, wie man denken könnte. Beide Kameras haben eine Blende von f2.2 und eine Brennweite von 27 mm. Beim P20 löst der Farbsensor wie beim P9 mit 12 MP auf, der S/W Sensor hingegen mit 20 MP, was Bilder mit einer Auflösung von 20 MP ermöglicht. Von Werk sind jedoch 12MP eingestellt, das lässt sich in den Kameraoptionen entsprechend ändern. Beide Kameras beim P20 haben eine Blende von f1.6 und eine Brennweite von ebenfalls 27 mm.

Handhabung

In der Menüführung unterscheiden sich beide Smartphones nicht sonderlich, was auch nicht weiter verwunderlich ist. Im Automatikmodus reagieren beide Kameras schnell auf die Umgebung. Die KI des P20 ist jedoch etwas schneller und kennt mehr Szenarien als die des P9, wie beispielsweise „blauer Himmel“ oder „Strand“. Wer möchte kann im Profimodus noch etwas mehr rumspielen und beispielsweise die Blende oder den ISO-Wert ändern.

Fazit

Beide Smartphones sind gut zu bedienen und liefern schöne Bilder. Das Huawei P20 kommt aber deutlich besser mit schwierigen Lichtverhältnissen zurecht als das P9. Durch das gute LCD-Display wirken vor allem die Bilder des P20 bei der ersten Betrachtung bombastisch, jedoch meint es die KI manchmal etwas zu gut. Der Himmel sieht beispielsweise blauer aus als er eigentlich ist. Das führt zwar zu einem wunderschönen Foto und spart Nachbearbeitungen wie beispielsweise bei Instagram üblich, verzerrt aber die Realität ein wenig. Alles in allem ist es aber schon beeindruckend, was mittlerweile mit einem Smartphone in Sachen Fotografie möglich ist und was sich in 2 Jahren getan hat. Die Bilder des P20 sind beeindruckend kontrastreich und punkten mit starken Farben, auch bei nicht optimalen Lichtverhältnissen.

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