Im ersten Teil unserer Blogserie haben wir Ihnen gezeigt, welche Inhalte sich zum Veröffentlichen in sozialen Netzwerken eignen und wie Sie diese am besten aufbereiten. Teil zwei beschäftigt sich damit, zu welchen Zeiten Beiträge erfolgreich von der Community angenommen werden und wie Sie professionell mit Ihren Fans und Followern umgehen.

Wann und wie oft sollte ich posten?

Studien haben herausgefunden, dass die Nachmittagsstunden die beste Zeit sind, um auf Twitter und Facebook erfolgreich zu posten. Zwischen 13 Uhr und 17 Uhr ist hier die Interaktivität am höchsten und die meisten Menschen sind online. Aber auch zu den typischen „Pendlerzeiten“ frühmorgens oder nach Feierabend surfen viele Menschen auf ihren Smartphones. Diese Werte dienen der ersten Einordnung und können in Ihrer Zielgruppe und Ihrer Branche variieren. Testen Sie daher am besten aus, in welchem Zeitfenster Sie die meisten Menschen erreichen und beschränken Sie sich dann auf diesen Zeitraum. So erreichen Sie möglichst viele Menschen mit Ihren Beiträgen und können auf eine starke Resonanz hoffen.

Für den Erfolg Ihrer Beiträge ist es aber auch wichtig, dass Sie – neben spannenden Inhalten  – die richtige „Dosis“ wählen. Wer täglich zu häufig Posts veröffentlicht, kann schnell aufdringlich wirken und dadurch Leser verschrecken. Beschränken Sie sich also lieber auf ein bis zwei Posts täglich und behalten Sie einen Abstand von mehreren Stunden bei. Es ist allerdings nicht zwingend erforderlich, jeden Tag Content zu veröffentlichen. Entscheidend ist, dass dieser regelmäßig kommt. Wenn Sie also nur alle drei Tage einen guten Post veröffentlichen, ist das effektiver als täglich irrelevante Beiträge einzustellen.

Wie gehe ich professionell mit meiner Community um?

In sozialen Netzwerken geht es primär um den Austausch von Wissen, Informationen und Erlebnissen innerhalb der eigenen Community. Und natürlich gilt es auch hier, wie in der realen Welt, gewisse Verhaltensregeln zu befolgen. Leider nutzen manche Facebook- und Twitter-User die vermeintliche Anonymität des Internets, um unfreundliche oder auch beleidigende Kommentare und Beiträge zu veröffentlichen. Als Betreiber einer Unternehmensseite müssen Sie auch damit rechnen und umgehen können, wenn sich beispielsweise unzufriedene Kunden auf Ihrer Seite Luft machen.

Wichtig ist, dass Sie sich nicht persönlich angegriffen fühlen und dementsprechend emotional reagieren. Meist vergessen solche User, dass hinter der Unternehmensseite Menschen stecken. Bleiben Sie also professionell und antworten Sie gelassen auf solch einen Kommentar oder Beitrag. Auch auf Beschwerden können Sie öffentlich eingehen – dies zeigt anderen Usern, dass sie Probleme ernst nehmen und sich darum kümmern. Wenn User aber weiterhin unfreundlich bleibt, ist es besser, den Diskurs nicht öffentlich weiter zu führen, sondern die Probleme per Direktnachricht zu besprechen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre Reaktion auf solche Posts zu emotional ist, lassen Sie sie von einer unabhängigen Person gegenlesen. Denn selbst dem professionellsten Schreiber kann es passieren, dass er bei einem unangemessenen Beitrag auf der eigenen Seite nicht komplett neutral reagiert.

Solche negativen Beiträge sind aber in den meisten Fällen die Ausnahme. Oft erreichen Sie auch positive Rückmeldungen aus Ihrer Community. Reagieren Sie darauf – ein kurzes „Dankeschön“ reicht oftmals schon aus, um Ihren Lesern zu zeigen, dass Sie sich für sie interessieren und ihre Meinung schätzen.

Social Media Marketing nachhaltig zu betreiben ist also gar nicht so schwer, denn oftmals sind Timing und gut durchdachter Content der Schlüssel zum Erfolg. Unsere Tipps unterstützen Sie  bei Ihren ersten „Gehversuchen“ in der Welt der sozialen Netzwerke. Wenn Sie sich noch nicht sicher genug fühlen, den Schritt aber trotzdem wagen möchten, lohnt es sich, in eine professionelle Social-Media-Beratung zu investieren. Fragen Sie dafür am besten Geschäftspartner, Freunde und Bekannte nach einer Empfehlung.

 

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