Gewitter zählen zu den beängstigendsten, aber gleichzeitig auch zu den spektakulärsten Naturphänomenen. Gerade in den letzten Wochen und Monaten ist es in Deutschland immer wieder zu heftigen Unwettern gekommen. Durch die gewaltigen elektrischen Entladungen kann es bei Blitzeinschlägen oftmals zu Überspannungen im Strom- und Telefonnetz kommen, die ans Netz angeschlossene Geräte beschädigen. In diesem Blog-Beitrag geben wir Ihnen Tipps, wie Sie Ihren 1&1 DSL-Router, das 1&1 WLAN-Modem oder den 1&1 Home Server schützen können.

1. Blitzschutzsysteme

Blitzschutzsysteme schützen, wie es der Name bereits vermuten lässt, vor den Folgen von direkten oder indirekten Blitzeinschlägen. Ein vollständiges Schutzsystem besteht aus verschiedenen Maßnahmen zum äußeren und inneren Schutz eines Gebäudes. Während der Äußere Blitzschutz das Gebäude beim direkten Blitzeinschlag vor einem Brand und vor Zerstörung schützt, dient der innere Blitzschutz dem Schutz von Personen und angeschlossenen Geräten vor den dabei autretenden hohen Spannungen.

Trotz dieser umfangreichen Schutzmaßnahmen, kann allerdings nicht garantiert werden, dass sämtliche Blitzenergie abgeleitet werden kann, deshalb sollte man immer auch folgenden Ratschlag berücksichtigen:

2. Stecker ziehen

Die einfachste und sicherste Lösung: Verhindern Sie Überspannungsschäden, indem Sie Ihr Gerät vor bzw. während eines Gewitters sowohl vom Stromnmetz als auch vom DSL-Anschluss trennen. Auch angeschlossene Telefone, die durch ein eigenes Netzteil mit Strom versorgt werden, sollten Sie vom Stromnetz entfernen.

2. Router neu verkabeln

Ist das Gewitter vorüber, verkabeln Sie Ihren Router zuerst mit dem DSL-Anschluss und verbinden Sie es anschließend mit dem Stromnetz. Das 1&1 DSL-Modem bzw. der 1&1 HomeServer stellen dann automatisch die Verbindung zum Internet her. Eine Neukonfiguration ist nicht notwendig.

Wichtig: Wenn Sie Ihren Router vom Stromnetz getrennt haben, besteht keine Internet- oder Telefonverbindung mehr. Notrufe sind daher mit dem Festnetzanschluss nicht möglich. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie im Notfall Zugriff auf ein ausreichend aufgeladenes Mobiltelefon haben.