Buch oder E-Reader? Was eignet sich besser im Urlaub?

E-Reader

Der Sommer steht vor der Tür und die Koffer sind so gut wie gepackt! Doch was nehme ich an Lesestoff mit? Und wie viel kann ich einpacken, ohne Gebühren zu zahlen? So oder so ähnlich dürften die Fragen lauten, die kurz vor der Reise aufkommen. Doch, was ist besser? Das klassische Buch oder doch lieber der E-Reader?

Laut einer Umfrage des Reiseportals opodo, lesen 60 Prozent der Befragten, immer noch im klassischen Buch-Stil. Die restlichen 40 Prozent nutzen digitale Lese-Angebote. Die meisten User gaben an, dass sie am liebsten am Strand oder im Hotel lesen. Nur wenige würden das Buch im Flugzeug oder in einem Café auspacken. Doch ganz egal wo sie lesen, 80 Prozent der Befragten entscheiden sich ganz bewusst für neue Bücher, die sie noch nicht kennen. Nur 12 Prozent lesen eines ihrer Lieblingsbücher mindestens noch einmal. Der Rest (8 Prozent) liest Bücher gleich mehrmals.

Doch was sind die Vorteile und Nachteile der der klassischen Papier-Variante im Vergleich zum digitalen Ersatz? Hier ein Überblick:

Das klassische Buch bietet neben einem sehr schönen und kreativen Cover auch einen schönen Dekoersatz, denn ein schönes Cover sieht in jedem Bücherregal toll aus! Auch das Gefühl, ein „richtiges“ Buch in den Händen zu halten, kann den einen oder anderen vom Kauf eines E-Books abhalten. Ein weiterer Vorteil kann der praktische Ersatz für ein Portemonnaie sein: Am Strand braucht keiner viele Scheine, da reicht es durchaus, ein paar in den Seiten des Buches zu verstecken. So spart man Platz und Diebe müssen erstmal das Buch durchblättern; und bis dahin haben sie die unerwünschten Gäste längst bemerkt und können reagieren. Leider lässt es sich nicht vermeiden, dass das Gewicht im Koffer durch ein oder zwei Bücher etwas mehr wird und gleichzeitig raubt es unter Umständen kostbaren Stauraum.

Buch BlogDas E-Book hingegen ist nicht nur leichter, sondern es ist auch deutlich platzsparender als das herkömmliche Buch. Muss man doch mit der „Papier-Variante“ genau überlegen, wie viele Bücher man mitnimmt, so kann man auf ein E-Book mehrere Bücher gleichzeitig draufspielen. Auch der multifunktionale Einsatz ist von Vorteil. Mit vielen Geräten kann man auch im Internet surfen oder Musik hören. Doch um all diese vielfältigen Funktionen nutzen zu können, muss das E-Book immer aufgeladen sein, das heißt, ein ständiges Kontrollieren des Akkustands ist unerlässlich. Das Verlustrisiko durch Diebstahl ist bei der E-Book-Variante deutlich höher als beim klassischen Buch, das wenige Euro kostet.

Doch welches Buch nehme ich mit?

Ganz egal, für welche Variante ihr euch entscheiden solltet, oder euch bereits entschieden habt:Was bringt diese Entscheidung, wenn ihr noch gar nicht wisst, welches Buch ihr mitnehmen wollt oder welches auf gar keinem Fall fehlen darf?

Für alle die, die es romantisch und ein bisschen Action mögen, kann ich nur das Buch „The Best Of Me- Mein Weg zu Dir“ von Nicolas Sparks empfehlen. Es handelt von einem Paar, das in High School Zeiten glücklich verliebt war, sich aber dann trennte. 20 Jahre später trifft es sich wieder und all ihre Gefühle füreinander kommen wieder hoch. Nicholas Sparks wäre nicht Nicolas Sparks, wenn er nicht auch ein bisschen Drama einbauen würde. Und so beginnt eine Achterbahn der Gefühle, die am Ende mit einem etwas anderen Happy End endet, als man am Anfang vielleicht vermutet hätte.

IMG_8704Wer lieber etwas Lustigeres lesen möchte, sollte das Buch „Dackelblick“ von Frauke Scheunemann lesen. Es handelt, so wie es der Name schon verrät, von einem Dackel namens Herkules, der bei Frauchen Carolin ein neues Zuhause findet und mit seinem neuen Freund Mr. Beck (ein Kater) versucht, Carolins Leben zu erleichtern, indem er ihren Lebensgefährten vergrault. Eine spannende Reise durch viele verschiedene Lebensabschnitte folgt und Herkules gibt einen tollen und teilweisen urkomischen Einblick in den Alltag eines Dackels und dessen Probleme mit seinen Gedanken.

Fazit: Ich persönlich bevorzuge die klassische Variante, weil ich es einfach schöner finde, wenn ich ein Buch in der Hand halte und dieses „Feeling“ des Buches und der Geschichte bekomme. Und die paar Kilos extra nehme ich gerne in Kauf, wenn ich dafür ein gutes Buch lesen darf!

Fotos: 1&1/ Salomé Weber, Lea Hannappel

Kategorie: Netzkultur | Netzwelt
1 Kommentar1
  1. 13. Juli 2016 um 21:44 |

    Ich hab, seit ich ein Tablet habe, meine Lieblingsbücher doppelt 🙂 einmal im Tabletsuf e-book App, und als herkömmliches Buch. So kann ich immer das bequemste wählen, denn ich lese die Bücher imner und immer wieder.

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