Endlich werden die Tage wieder heller, die Gärten bunter und die Sonnenstrahlen wärmer. Für das Wochenende werden sogar frühlingshafte Temperaturen von bis zu 20 Grad vorhergesagt. Also optimale Voraussetzungen, um nach draußen zu gehen und die Schönheit dieser gerade beginnenden Jahreszeit mit der Kamera einzufangen.

1. Macht euch dreckig!

 

Schnecke vor Eiskapelle im Nationalpark Berchtesgaden (c) Salomé Weber, 1&1

Habt ihr ein interessantes Motiv entdeckt, dann spielt mit der Perspektive. Begebt euch zum Beispiel auf Augenhöhe mit der Pflanze oder dem Tier, das ihr fotografieren möchtet - auch wenn das bedeutet, dass ihr euch auf den Boden legen müsst. Aus dieser Position entstehen, aufgrund der großen Nähe, meist die wirkungsstärksten Bilder. Tipp: Nehmt eine Plastiktüte mit auf euren Foto-Ausflug, die könnt ihr super als Unterlage benutzen.

2. Platziert einen Störer im Vordergrund

Schwalbenschwanz

Die Tiefenwirkung eines Fotos kann entscheidend dafür sein, ob ein Foto interessant oder langweilig ist. Durch einen unscharfen „Störer“ im Vordergrund des Bildes erzeugt ihr eine räumliche Tiefe, die die Aufmerksamkeit des Betrachters auf das zentrale Bildelement lenkt. "Störer" können Gegenstände, aber auch Personen sein, die unscharf im Vordergrund des Bildes platziert werden.

3. Auch Regen kann schön aussehen

Regentropfen (c) Salomé Weber, 1&1

Genau wie ich werden sich die meisten von euch sicherlich auf die sonnigen Frühlingstage freuen. Doch um interessante Frühlings-Fotos aufzunehmen, muss nicht immer die Sonne scheinen. Auch Regentropfen können – vor allem bei Nahaufnahmen – interessant aussehen.

4. Spielt mit Schärfe und Unschärfe

Frühlingswiese (c) Salomé Weber, 1&1

Mit dem Schärfeverlauf eures Fotos könnt ihr den Blick des Betrachters leiten und auf das Wesentliche lenken. Sucht euch also ein Merkmal oder ein Objekt, das ihr scharf stellen möchtet und wählt den „manuellen Fokus“ in eurer Kamera-App aus.

5. Geht nahe heran

Kirschblüten

Wenn ihr mit einem Smartphone ohne optischen Zoom (was bei den meisten Smartphones der Fall ist) fotografiert, solltet ihr so nah wie möglich an das Motiv herangehen, das ihr Fotografieren möchtet. Nur so erhaltet ihr am Ende ein scharfes Bild in der besten Qualität.

6. Es müssen nicht immer Blumen sein

Lichtstimmung (c) Salomé Weber, 1&1

Blumen sind bunt, auffällig und relativ einfach zu fotografieren, denn sie sehen in der Regel schön aus und können nicht weglaufen. Doch der Frühling hat noch viel mehr zu bieten: Zum Beispiel interessante Lichtstimmungen, die entstehen, wenn sich Sonnenstrahlen ihren Weg durch die teilweise noch kahlen Wälder bahnen.

7. Vermeidet Kitsch

Screenshot Sättigung

Endlich zeigt sich die Natur wieder von ihrer bunten Seite! Klar, dass der Daumen bei der Nachbearbeitung schnell zum Sättigungs-Regler wandert, um die Farben des Frühlings noch intensiver wirken zu lassen. Doch Vorsicht mit diesem Tool! Sehr bunte Fotos wirken schnell kitschig.

 

Fotos: Salomé Weber, 1&1