Das Galaxy S5 neo ist die neueste Variante der Galaxy-Familie. In vielen Punkten ähnelt es dem S5 sehr stark, doch gibt es einige Besonderheiten, die das S5 neo empfehlenswert machen. Es handelt sich im Großen und Ganzen um ein Top-Smartphone, das in vielen Funktionen dem S5 und auch dem S6 in nichts nach steht, aber trotzdem auch etwas für den kleineren Geldbeutel ist.

Das goldene Design meines Testgeräts gefällt mir wirklich sehr gut. Es wirkt edel und liegt zudem gut in der Hand. Aber was kann das Samsung Galaxy S5 neo? Ich selbst bin Nutzerin des normalen Galaxy S5 und habe das S5 neo eine Woche lang dabei gehabt, um ein besonderes Augenmerk auf die kleinen, aber feinen Unterschiede zu meinem privaten Gerät zu werfen.

Kerstin Corea
KerstinCorea
Kerstin ist PR Managerin bei 1&1 und Ansprechpartner für den Produktbereich DSL.
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Das Design: Edel-Optik ohne Verschlusskappe

Vom optischen Eindruck her sind das S5 und das S5 neo kaum zu unterscheiden – die Abmessungen und die Bildschirmgröße von 5,1 Zoll in der Diagonale sind exakt gleich. Die Rückseite des S5 neo ist allerdings etwas matter gestaltet als die seines Vorgängers und die typischen Design-Punkte liegen näher zusammen. Alles in allem wird so die goldene Edel-Optik meines Testgeräts hervorgehoben. Außerdem ist mir aufgefallen, dass die nervige Verschlusskappe des USB-Ports verschwunden ist. Die Kappe an meinem Gerät ist nach einem Jahr Gebrauch doch deutlich in Mitleidenschaft gezogen worden und hält sich kaum noch an ihrem Platz. Das S5 neo ist zudem auch ohne lästige Kappe vor Staub und Feuchtigkeit geschützt, da es von innen abgedichtet ist.

Die Kamera: 5 Megapixel Frontkamera und Gruppenselfie-Modus

Highlight des S5 neo ist sicherlich die Kamera mit ihrem erweiterten Funktionsumfang. Die Hauptkamera besitzt wie beim S5 auch 16 Megapixel, allerdings könnt ihr hier nun in den Einstellungen die Blendenöffnung manuell einstellen. Damit könnt ihr die Blende jetzt auch im Vergleich zum vorher fest geregelten Wert weiter öffnen. Dadurch könnt ihr noch bessere und hellere Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen machen.

Die Frontkamera ist mit 5 Megapixel sogar höher auflösend als beim S5 mit 2,1 Megapixel. Das ist besonders reizvoll für alle Selfie-Queens und -Kings unter uns. Hier könnt ihr ähnlich wie bei der Panorama-Funktion mit Weitwinkel für Landschaftsaufnahmen ein Modul für Gruppen-Selfies auswählen, sodass ihr bei einem großen Gruppen-Selfie auch wirklich alle Personen auf dem Bild habt.

Eine Funktion, die mir besonders gut gefällt, möchte ich gerne noch hervorheben, obwohl es sie im S5 auch schon gab: Die Kamera kann durch Sprachsteuerung ausgelöst werden. Ich bin ohnehin ein Fan der Sprachsteuerung und befrage mein S5 ständig mit „Okay Google“ nach den Infos, die ich gerade suche. Ihr könnt mit den Befehlen „Klick“, „Lächeln“, „Bitte Lächeln“ oder „Aufnahme“ das Foto auslösen. Dann könnt ihr euch auch wirklich auf euer Motiv konzentrieren und müsst nicht noch irgendwohin tippen. Im S5 neo ist diese Funktion auch leichter in den Einstellungen der Kamera zu finden als beim S5, bei dem ich diesen Trick erst einmal finden musste.

s5 neo

Die Leistung: Guter Akku und angemessener Prozessor

Der Akku des S5 neo hält bei normalem Gebrauch genauso lange wie der des S5. Bei mir bedeutet das, dass ich täglich E-Mails abrufe und verfasse sowie gängige Messenger-Apps und Soziale Netzwerke wie WhatsApp und Facebook benutze, die Kamera ab und an verwende und ein wenig telefoniere. Damit komme ich meistens gut über zwei Tage hin. Wenn ich vermehrt Apps und insbesondere Spiele verwende, kommt es auch mal vor, dass der Akku nach einem Tag leer ist, aber das ist bei mir eher die Ausnahme. Der Akku ist übrigens sowohl im S5 als auch im S5 neo nicht fest verbaut, sodass er im Notfall ganz leicht austauschbar ist.

Der Prozessor des S5 – ein Qualcomm Snapdragon 801 mit vier Kernen und einer Taktung von bis zu 2,5 Gigahertz – ist etwas hochwertiger als der des S5 neo. Mich hat das aber in der Handhabung nicht gestört. Im S5 neo ist der Achtkern-Prozessor Samsung Exynos 7580 verbaut, der mit bis zu 1,6 Gigahertz taktet. Das einzig Auffällige für mich war, dass die Reaktion des Geräts beim Hin- und Her-Wischen zwischen den Menü-Seiten etwas langsamer ist als bei meinem S5. Das ist aber nicht weiter störend. Alle Apps und Spiele, die ich nutze, konnte ich auch auf dem S5 neo wie gewohnt verwenden. Falls ihr besonders komplexe und hardwarehungrige Spiele spielen wollt, ist das S5 neo aber vielleicht nicht die allererste Wahl für euch.

Übrigens: Meine Apps konnte ich von meinem S5 ganz einfach per NFC (Near Field Communication) auf mein S5 neo Testgerät übertragen. Dazu musste ich dies einfach auf beiden Geräten aktivieren und die Rückseiten aneinander halten. Das ist ein toller Tipp, falls ihr demnächst vorhabt, euch ein neues Samsung-Smartphone zuzulegen. Das Samsung Galaxy S5 neo kann ich euch da in jedem Fall empfehlen! Alle Fakten und Infos über das Samsung Galaxy S5 neo bei 1&1 findet ihr hier.

Fazit: Das Samsung Galaxy S5 neo steht meiner Meinung nach dem Galaxy S5 für meinen persönliche Nutzungsweise in nichts nach. Insbesondere die verbesserte Frontkamera mit 5 Megapixel und die zusätzlichen Einstellungsfunktionen sind ein Highlight für mich gewesen. Trotz schwächerem Prozessor ist das S5 neo also ein Top-Gerät, das ihr euch gut leisten könnt.