Das Nokia Lumia 830 im Test – Schickes Design und eine überzeugende Leistung (Teil 1)

Immer mehr Lumia-Smartphones haben in den letzten Tagen das aktuelle Denim-Update erhalten. Eine gute Gelegenheit, sich das Nokia Lumia 830 noch einmal genauer anzuschauen, das bereits mit der Firmware Denim ausgeliefert wurde und seit dem aktuellen Update auch Cortana, die persönliche sprachgesteuerte Assistentin, mit an Bord hat. Ich habe das Gerät in den letzten Tagen getestet, weil ich schon seit einiger Zeit damit liebäugle, auf ein Lumia mit dem aktuellen Windows Phone 8.1 umzusteigen. Seit gut zwei Jahren begleitet mich nämlich das Nokia Lumia 800, das allerdings keine Updates mehr erhält. Wie das Lumia 830 bei mir angekommen ist und welche Details mir besonders gefallen, möchte ich euch im Folgenden beschreiben. Im ersten Teil geht es heute darum, wie mir Design und Kamera gefallen haben, im zweiten Teil erfahrt ihr dann morgen, ob Windows Phone 8.1 und Cortana mich im Test überzeugen konnten.

Screen_StartbildschirmAuf den ersten Blick macht das Lumia 830 schon einmal richtig was her, denn der Formfaktor ist wirklich groß. Es trägt noch den alten Nokia-Schriftzug auf Vorder- und Rückseite und ist damit eines der letzten seiner Art. Das kantige Design gefällt mir persönlich deutlich besser als Modelle mit abgerundeten Ecken, aber das ist natürlich Geschmackssache. Das Gehäuse ist an den Kanten aus Aluminium und macht einen hochwertigen Eindruck. Das Gerät liegt gut in der Hand, allerdings muss ich sagen, dass mir die Gerätegröße mit einem 5-Zoll-Display fast schon ein bisschen zu groß ist. Mit meinen Daumen reiche ich gerade mal bis zu zwei Dritteln des Displays, so dass ich es zum Schreiben in beide Hände nehmen muss. Das stört aber erst einmal nicht weiter. Für meine Hosentasche ist es mit seiner Größe vielleicht nicht mehr so gut geeignet, aber als Frau trage ich mein Smartphone sowieso immer in der Handtasche mit mir herum. Für die durchschnittliche Männer-Hosentasche ist das aber sicherlich kein Problem.

Das Lumia 830 besitzt auf der Rückseite eine 10-Megapixel-Kamera, die mit der Pure-View-Technologie ausgestattet ist. Die Kamera ist so verbaut, dass das Gerät auf der Rückseite nicht ganz eben ist und damit immer ein wenig auf der Kamera aufliegt. Bin ich es von meinem bisherigen Gerät gewöhnt, dass es recht stabil auf dem Tisch liegt, muss ich mich beim Lumia 830 erst einmal daran gewöhnen, dass das hier nicht so ist. Der Akkudeckel ist abnehmbar und der Akku nicht fest verbaut. Nimmt man die Rückseite ab, finden sich hier der SIM-Karten Slot für die Nano-SIM, sowie ein microSD-Steckplatz, mit dem der interne Speicher noch einmal erweitert werden kann. Zum Schnellstart der Kamera verfügt das Nokia Lumia 830 über eine eigene Kamerataste. Ein Pluspunkt, den ich sehr schätze, da ich es sehr komfortabel finde, einfach das Smartphone aus der Tasche zu holen und zum Beispiel auch mit Handschuhen ein Foto schießen zu können. Ohne Kamerataste wäre das eher schwierig. Außerdem ist die Kamerataste hilfreich beim Fokussieren und ermöglicht eine hohe Stabilität beim Fotografieren. Wenn ich mit der Kamerataste ein Foto aufnehme, kann ich das Gerät mit beiden Händen festhalten und laufe nicht Gefahr, dass es mir aus der Hand fällt, während ich mit dem Finger auf dem Bildschirm die Kamera auslöse.

Mein Zwischenfazit: Design und Kamera gefallen mir beim Nokia Lumia 830 ausgesprochen gut und sind für mich dicke Pluspunkte. 5 Zoll sind für ein Smartphone aber schon recht groß, wenn man kleine Hände hat. Morgen geht es im zweiten Teil meines Testberichts darum, wie ich mit Windows Phone 8.1 und Cortana zurecht gekommen bin und wie das Fazit meines Tests ausfällt.

Bei 1&1 ist das Lumia 830 in den Farben schwarz und weiß in Kombination mit den 1&1 All-Net-Flat-Tarifen Basic, Plus und Pro ohne einmalige Zuzahlung erhältlich. Wir haben es auch in der Vergangenheit bereits in einer ausführlichen Bildergalerie vorgestellt.

Hier geht es zum zweiten Teil.

Kategorie: Mobil Surfen | Produkte
0 Kommentare0