Angefasst & angetestet: Das Samsung GALAXY S5 mini

Samsung GALAXY S5 mini

Nachdem ich letzte Woche das Samsung GALAXY S5 mini auspacken konnte, hatte ich es über einige Tage als Testgerät ständig dabei. Dabei fällt als erstes auf: Das Design hat das neue mini komplett vom „großen Bruder“, dem Samsung GALAXY S5 mit 5,2-Zoll-Display, übernommen. Das ist nichts Schlechtes. Die strukturierte, griffige Rückseite ist zwar Geschmackssache, mir gefällt sie immer noch sehr gut. Sie lässt mich im Vergleich zum kühlen Metall anderer Smartphones, das Gerät einfach gern anfassen.

Das Samsung Galaxy S5 mini ist dank seinem 4,5-Zoll-Bildschirm gar nicht so mini. Im Vergleich zum Vorgänger sind das 0,2 Zoll mehr. Dennoch ist die aktuelle Kompaktversion äußerst handlich. Vor allem ist es mit nur 120 Gramm ein echtes Leichtgewicht. Obwohl ich nicht besonders große Hände habe, kann ich das GALAXY S5 mini problemlos mit einer Hand bedienen und muss nur in den seltensten Fällen umgreifen. Das Super-AMOLED-Display gefällt mit gewohnt brillanter Farbdarstellung. Die 720p-HD-Auflösung ist zwar geringer als beim GALAXY S5 selbst, dessen Bildschirm in Full-HD auflöst, reicht aber bei der kleineren Displaygröße aus. Unterschiede zur großen Version sind außerdem der schwächere Prozessor und die Kamera, die lediglich 8 Megapixel und nicht alle Zusatzfunktionen des S5 bietet.

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Seite an Seite: Das Samsung GALAXY S5 und das GALAXY S5 mini

Meine persönlichen Highlights des Samsung GALAXY S5 mini sind vor allem die coolen Zusatzfeatures, die man bereits aus dem „großen“ S5 kennt:

  • Fingerabdruckscanner: Sperrmuster, Geheimzahl- oder Passworteingabe. Das sind alles nicht die bequemsten Methoden, sein Smartphone zu sichern. Mit dem GALAXY S5 mini lassen sich bis zu drei Fingerabdrücke speichern. So kann ich zum Beispiel mit einem bequemen seitlichen Daumenwisch mein Smartphone wieder entsperren.
  • Schrittzähler: Der Schrittzähler von Samsungs „S Health“ App läuft ständig im Hintergrund. Bei Erreichen des Schrittziels oder bei Zwischenetappen gibt es eine Push-Benachrichtigung.
  • Pulsmesser: Der Pulsmesser vor oder nach dem Sport ist sicherlich eher eine Spielerei. Er funktioniert überwiegend zuverlässig.
Mein Startbildschirm auf dem sAMSMein Startbildschirm auf dem SAMSUNG GALAXY S5 miniUNG GALAXY S5 mini

Mein Startbildschirm auf dem SAMSUNG GALAXY S5 mini

Dass diese Features eins zu eins aus dem Flaggschiff in die Mini-Klasse übernommen wurden, ist Samsung hoch anzurechnen. Zugegebenermaßen muss man sie nicht alle nutzen, mir haben sie aber Spaß bereitet.

Für einige der Features muss man natürlich auf Samsungs Softwarelösungen setzen. Allein Samsungs Android-Oberfläche „TouchWiz“ ist ja nicht unumstritten, bietet aber beispielsweise mit den umfassenden Schnelleinstellungen in der Benachrichtigungsleiste clevere Ansätze. Positiv aufgefallen ist mir auf Software-Seite zum einen Samsungs Musikplayer. Mit einem Equalizer, der automatisch je nach Song die passende Voreinstellung wählt, und der Möglichkeit zur Stimmung passende Musik zu spielen, bringt er nette Zusatzfunktionen mit. Zum anderen hat mich das Fitnesskomplettpaket „S Health“ begeistert: Die Kombination aus Schrittzähler-, Lauf- und Ernährungsapp hat alles an Bord, was ich mir wünsche. Zudem sieht sie in der aktuellen Version auch sehr schick aus.

Mein Fazit: Das Samsung GALAXY S5 mini bringt viele Funktionen, die man sonst eher bei Flaggschiff-Geräten findet, in die Mini-Klasse. Gewicht und Größe machen es zum perfekten Ein-Hand-Gerät. Displayauflösung und Prozessorleistung sind für mich absolut ausreichend. Wer hier High-End-Leistung will, sollte allerdings zum großen GALAXY S5 greifen. Dennoch ist das GALAXY S5 mini ein rundes Gesamtpaket für Freunde handlicherer Smartphones unter 5 Zoll Displaydiagonale.

Fotos zum Samsung GALAXY S5 mini findet ihr hier in unserer Galerie

 

Kategorie: Mobil Surfen | Produkte
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