Welche Aufgaben übernimmt eigentlich ein Fachinformatiker bei 1&1?

Als Fachinformatiker ist Timo Widdau bei 1&1 dafür zuständig, dass unsere DSL-Bestandskunden im Kundenshop neue Smartphones, Router oder Tarife bestellen können. Nach seiner dreijährigen Ausbildung in Montabaur arbeitet er seit Mitte 2013 in Karlsruhe gemeinsam mit seinen Kollegen daran, dass im Hintergrund des Shops alle Prozesse glatt laufen. Was ein Fachinformatiker mitbringen sollte, welche Abteilungen Timo in der Ausbildungszeit durchlaufen hat und welche Möglichkeiten es für Fachinformatiker bei 1&1 gibt, stellen wir euch im Folgenden vor.

Voraussetzungen

Bevor Timo Widdau sich bei 1&1 als Auszubildender bewarb, hatte er sich bereits zu Hause mit kleineren Programmier-Projekten beschäftigt und die Systemadministration in seiner Schule übernommen. „Einfach nur ‚etwas mit Computern‘ machen zu wollen, reicht für die Ausbildung nicht aus. Man muss auch Lust haben, sich mit Programmiersprachen wie beispielsweise Java zu beschäftigen“, sagt Timo. Wichtig sind auch englische Sprachkenntnisse, da gerade in der Softwareentwicklung vieles in Fremdsprache abläuft. Erste Fachkenntnisse und Teamfähigkeit können zuvor ausgewählte Bewerber im Rahmen von Bewerbertagen bei 1&1 unter Beweis stellen. Diese finden während des ganzen Jahres statt und stellen den zweiten Auswahl-Schritt auf dem Weg zum Ausbildungsplatz bei 1&1 dar.

Stationen in der Ausbildungszeit

Während der dreijährigen Ausbildung, die sowohl im Betrieb als auch an der Berufsschule stattfindet, lernen die angehenden Fachinformatiker verschiedene Abteilungen bei 1&1 kennen. Timo hat sich für die Spezialisierung als Fachinformatiker mit der Fachrichtung Anwendungsentwicklung entschieden. Das erste Jahr verbringen die Auszubildenden dann in der Software-Entwicklung. Im zweiten Jahr lernen sie auch Abteilungen kennen, die sich mit Systemadministration, Qualitätssicherung und Projektmanagement beschäftigen. Je nach Interesse können sie weitere Abteilungen besuchen, bis sie im dritten und letzten Ausbildungsjahr in der Entwicklung ‚sesshaft‘ werden. „Ich habe während dieser Zeit viele verschiedene Systeme, Prozesse und Perspektiven kennen gelernt“, sagt Timo Widdau im Rückblick, „das hilft mir jetzt im Alltag ungemein weiter.“

Aufgaben und Verantwortung

In seinem Beruf arbeitet Timo mit zahlreichen Kollegen aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammen. Bis neue Hardware oder Tarife für unsere DSL-Kunden im Kundenshop verfügbar sind, beschäftigen sich viele 1&1 Mitarbeiter damit, die Prozesse, das Layout und die Logik hinter dem Bestellvorgang abzustimmen und zu optimieren. Wann und zu welchem Tarif ein neuer Router oder weitere Zusatzoptionen gebucht werden können, wird zunächst von den Kollegen aus dem Produktmanagement festgelegt. Hierzu sind im Vorfeld zahlreiche Tests und Verbesserungen nötig, bis die neue Bestellmöglichkeit online verfügbar ist. Damit alle Termine auch eingehalten werden, ist für jeden Shop ein Mitarbeiter hauptverantwortlich. Von Zeit zu Zeit betreut Timo im Wechsel mit Kollegen den Mobilfunk-Shop, um auch die dortigen Prozesse kennenzulernen und weiterzuentwickeln. „Innerhalb unseres Bereiches könnte ich als Fachinformatiker aber auch am Control Center mitarbeiten. Dort können unsere Kunden neue SIM-Karten bestellen, Rufnummern für die VOIP-Telefonie anlegen oder ihre Rechnungen einsehen“, sagt Timo zu den weiteren Einsatzmöglichkeiten im Unternehmen. Derzeit arbeiten Entwickler hauptsächlich an den 1&1 Standorten in Montabaur, Karlsruhe und München.

Weitere Informationen zur Ausbildung bei 1&1

Als Spezialisierungsmöglichkeiten bietet 1&1 die Ausbildung zum Fachinformatiker mit den Fachrichtungen Systemintegration oder Anwendungsentwicklung an. Informationen zu offenen Stellen und Ausbildungsplätzen findet ihr übrigens in unserem Job-Portal.

Kategorie: 1&1 Intern
1 Kommentar1
  1. 25. April 2014 um 12:34 |

    Ausbildung ist das Grundgerüst auf das jedes Unternehmen steht. Daher freut es mich sehr, dass 1&1 junge Menschen im IT Bereich ausbildet. Mich persönlich würde es noch mehr freuen, wenn 1&1 auch/mehr die Potenziale schwerbehinderter Menschen nutzt. Der Staat bietet dafür genügend Fördermöglichkeiten für Arbeitgeber an.

    Viele Grüße aus Berlin

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