Von der Spielzeugknipse zum Profigerät – die Evolution der Smartphone-Kameras

Das Kamera-Flaggschiff Nokia Lumia 1020Überall und jederzeit ein Foto schießen: Vor nicht allzu langer Zeit musste man dazu eine mehr oder weniger klobige Kleinbildkamera mit sich herum schleppen. Mit der Digitalisierung der Fotografie wurden die Endgeräte immer kleiner und Kameramodule schließlich in ein Gerät integriert, das so oder so schon in fast jeder Hosentasche schlummerte: Das Handy.

Das weltweit erste Kamerahandy kam ausgerechnet von einem Hersteller, der heutzutage zumindest auf dem westlichen Markt keine aktive Rolle mehr spielt: Das 1999 erschienene Toshiba Camesse konnte lediglich telefonieren und eben fotografieren und erinnerte äußerlich etwas an ein Kinderspielzeug. Das Gerät setzte aber einen Trend, dessen Nachwirkungen damals noch keiner erahnen konnte. Ebenfalls auf ein spielerisches Element setzten die Ansteckkameras, die hierzulande wohl hauptsächlich Nutzern von Siemens oder Sony Ericsson Geräten in Erinnerung geblieben sind. Einige dieser lustigen Accessoires waren sogar mit einem Blitz ausgestattet.

Bunte Bilder

Insbesondere der Einzug der Farbdisplays und die Einführung von Multimedia-Messages (MMS) machten Handykameras zum Massenphänomen. Im Jahr 2002 stürmten gleich drei Hersteller mit Kamerahandys den deutschen Markt. Nokia brachte das S60-Gerät 7650 heraus, Panasonic das EB-GD87 und Sharp das GX10. Der clevere Schiebemechanismus des Nokia 7650 sah nicht nur schick aus, sondern schütze die Kameralinse im geschlossenen Zustand auch vor Kratzern oder anderen äußeren Einflüssen. In der Folge erweiterten die Hersteller die Kameras um immer ausgereiftere Drehmechanismen, einen optischen Zoom oder auch einen Autofokus. Nokia beispielsweise setzt seit langem in seine Kamera-Flaggschiffe hochwertige Carl-Zeiss-Optik ein.

Einen massiven Schub für die Bedeutung von Smartphone-Kameras brachte aber nicht die Hardware-Entwicklung sondern eine Software-Revolution, die mit Apples iPhone den Massenmarkt erreichte: Apps, Apps, Apps! Nicht nur die Endgeräte als Ganzes wurden so cleverer und verdienten sich den Namen Smartphone, auch die eingebauten Kameras konnten durch Apps um neue Funktionen erweiter werden. Bildverwaltung und Bearbeitung auf dem Gerät oder in der Cloud sind heute an der Tagesordnung. Insbesondere Apps für Foto-Communities wie Instagram, EyeEm oder 500px sind Tummelplatz für Smartphone-Fotografen und für viele Interessenten kaufentscheidend.

Echt mega

Der finnische Hersteller Nokia hat sich mit seiner Kameratechnik auf der Hardware-Seite in den letzten Jahren besonders hervorgetan. Das Nokia 808 PureView beeindruckte 2012 als erstes Gerät mit einer Kamera-Auflösung von 41 Megapixeln. Das schicke Nokia Lumia 925 glänzt mit starken Nachtaufnahmen. Das neue Nokia Kamera-Flaggschiff Lumia 1020 hat wiederum einen 41-Megapixel-Bildsensor und Zeiss-Optik an Bord.  Besonders hervorzuheben ist außerdem sein leistungsstarker Zoom, mit dem selbst weit entfernte Motive ganz nah erscheinen.  Dank optischer Bildstabilisierung sind auch bei vollem Zoom verwacklungsfreie Aufnahmen möglich. Selbst Profis wie National Geographic Fotograf Stephen Alvarez setzen das Nokia Gerät produktiv ein und erzielen beeindruckende Erebnisse.

Sowohl das Nokia Lumia 1020 als auch das Lumia 925 bekommt ihr aktuell zu attraktiven Preisen zusammen mit den 1&1 All-Net-Flat Tarifen. Das Lumia 1020 könnt ihr noch bis morgen Vormittag kostenlos bekommen. Schaut einfach auf der 1&1 Fanpage auf Facebook vorbei und macht bei unserem Gewinnspiel mit: Ran an die Smartphone-Kameras!

Kategorie: Mobil Surfen | Netzkultur
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