Der Weg zum eigenen Online-Shop (Teil 2)

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Besonders wichtig bei der Auswahl des Shopsystems sollte die Möglichkeit sein, Ihren Kunden unterschiedliche Wege für Zahlungen anzubieten. Denn viele Menschen kaufen im Internet nur dort ein, wo ihre bevorzugte Zahlungsart verwendet werden kann und brechen einen Bestellvorgang oft noch im letzten Moment ab, wenn ihnen die Optionen zum Bezahlen nicht zusagen. (Verlinkung mit bereits bestehendem Artikel)

PayPal: Mit der Sofortüberweisungsfunktion und der Zahlung per Kreditkarte können Sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. In Deutschland gibt es über 15 Millionen PayPal-Kunden, die von dem schnellen Bezahlklick und dem Schutz vor Betrug profitieren (PayPal-Informationen für Händler).

Die Bezahlung per Kreditkarte ist eine der bewährtesten Zahlweisen im Internet, externe Lösungen etablierter Anbieter erlauben es Ihnen, Ihren Kunden ohne Risiko und zu moderaten Gebühren die Zahlung per Kreditkarte möglich zu machen. Auch hier können Sie PayPal, Clickandbuy oder Skrill nutzen. Der Vorteil: Durch die Bekanntheit dieser Anbieter verbindet der Kunde ein Sicherheitsgefühl mit der Zahlungsabwicklung, und Sie selbst sind vor Betrug geschützt. Clickandbuy und Sofortueberweisung.de sind sinnvolle Ergänzungen, wenn Sie wirklich alle Eventualitäten abdecken möchten.

Vorkasse ist naturgemäß nicht bei allen Nutzern beliebt.Ganz im Gegenteil: Viele Kunden brechen auch bei niedrigen Summen den Kaufvorgang ab, wenn Vorkasse erwartet wird. Bezahlung auf Rechnung war früher eine für den Shop-Betreiber riskante Option, inzwischen können Sie sich über Anbieter wie Billpay und Billsafe absichern, die bei einem Zahlungsausfall in vollem Umfang Erstattung anbieten.

 

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Kategorie: E-Business | Tipps
1 Kommentar1
  1. 19. Juli 2012 um 09:52 |

    Rechnung per externen Anbieter?

    Als ob dies Vertrauen schaffen würde. Derzeit scheinen wieder viele Zahlungsdienstleister im Bereich „Rechnungszahlung“ aus dem Boden zu schießen. Ich kenne min. 10 Anbieter. Nur eigenartig das der Kunde auf den eigenen Shop-Rechnungen Zahlungsdaten von dem jeweiligen Fremdanbieter stehen hat. Das heißt der Kunde kauft bei mir im Shop und muss an eine Fremdfirma überweisen. So funktioniert nämlich dieser Service.

    Vom Datenschutz ganz zu schweigen. Die Datenschützer regen sich sonst über jede Kleinigkeit auf, aber hier? Jeder dieser Anbieter baut dann seinen eigenen Datenstamm von Kundendaten auf, ganz toll. Der komplette Kundendatensatz geht dann inkl. Sales-Verhalten an diesen Anbieter.

    Dann gehe ich doch lieber mit einer guten Shop-Lösung selbst das Risiko von Mahnläufen ein. Abgeben an Inkasso geht ja immer noch. Denn wenn wirklich einmal ein Problemfall Eintritt ist es nicht mehr so, wie in den Werbesprüchen behauptet „Gesichert gegen Zahlungsausfall“. Das zeigen Erfahrungswerte. Außerdem zeigt die Erfahrung, dass oft im Laufe einer Bestellung dann die Zahlung „Rechnung“ abgelehnt wird. Das fördert auch nicht gerade einen guten Eindruck am Kunden.

    Also die Zahlungsmethode über Rechnungsdienstleister ist für mich ein absolutes „NOGO“. Von den Zusatzkosten die dabei entstehen einmal ganz abgesehen. Man bedenke außerdem, dass dies Zahlweise in einigen Branchen für einen rasanten Anstieg der Retourenquote führt.

    Die Aussage im Beitrag „Vorkasse ist naturgemäß nicht bei allen Nutzern beliebt. Ganz im Gegenteil“ trifft nach meinen Erfahrungen der letzten 6 Jahre nicht zu. Derartig populistische Aussagen finde ich in einem informativen und unabhängigen Beitrag absolut unpassend.

    Viele Grüße, Nino

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