Achiv für März 2012

1&1 Internet AG erhält Document Freedom Award 2012

Stephan Uhlmann (FFII), Jan Oetjen (1&1, Vorstand Portale), Tino Anic (1&1), Matthias Kirschner (FSFE) bei der Preisverleihung in Karlsruhe.

Stephan Uhlmann (FFII), Jan Oetjen (Vorstand Portale 1&1), Tino Anic (1&1), Matthias Kirschner (FSFE) bei der Preisverleihung in Karlsruhe.

Von ACTA bis SOPA werden derzeit in Politik, Medien und Blogs zahlreiche Fragestellungen zu Urheberrechten und Freiheit im Internet diskutiert. Der Zugang zu Software bestimmt letztlich, wer überhaupt Teil der digitalen Gesellschaft werden kann. Die Free Software Foundation Europe (FSFE) setzt sich für die Förderung freier Software und Bereitstellung offener Internet-Standards ein. Seit vier Jahren vergibt die Organisation gemeinsam mit dem Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur (FFII) den Document Freedom Award für die Bereitstellung offener Standards im Netz. Bisherige Preisträger waren unter anderen tagesschau.de und das Auswärtige Amt. In diesem Jahr erhält die 1&1 Internet AG mit ihren Marken 1&1, WEB.DE und GMX als erstes Unternehmen den Award. Sie wird anlässlich des heutigen Document Freedom Days 2012 für die automatische Bereitstellung des offenen Chat-Protokolls XMPP – auch unter dem Namen Jabber bekannt – für alle ihre E-Mail-Nutzer ausgezeichnet.

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Kategorie: 1&1 Intern
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Kindertag bei 1&1 – Das Internet erleben

Kindertag bei 1&1„Sag’ mal, wo arbeitest du denn eigentlich?” Diese Frage stellt jedes Kind irgendwann einmal seiner Mama oder seinem Papa. An drei aufeinander folgenden Samstagen im Januar haben wir die Kinder unserer Mitarbeiter im Alter von 6 bis 12 Jahren dazu eingeladen, den Arbeitgeber ihrer Eltern kennenzulernen.

Der Startschuss zu unseren Kindertagen fiel am 14. Januar in München, gefolgt von Montabaur und Karlsruhe. Insgesamt 129 Kinder konnten wir mit unserem Programm begeistern. Das bestand selbstverständlich nicht nur aus der Besichtigung des Büros der Eltern. Spielerisch, kindgerecht und passend zu 1&1 konnten die Kinder die Themen Server, Homepage, Antivirus, Firewall, E-Mail und Energie erleben.

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Kategorie: 1&1 Intern
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Creative Commons Lizenzen – was ist das und wie kann man sie nutzen?

Der Begriff Creative Commons (oder CC) steht für viele Internetnutzer für Inhalte, die frei von Urheberrechten sind. Doch das ist nur bedingt richtig. Dieser Beitrag soll aufzeigen, welche Vorteile Kreative aus der Nutzung von Creative Commons Lizenzen ziehen können und was Nutzer bei der Verwendung dieser Inhalte beachten müssen.

Was ist eine Creative Commons Lizenz?

In allen CC-Lizenzen räumt der Urheber jedem, der den Inhalt nutzen will, ein unentgeltliches einfaches Nutzungsrecht ein. Diese Rechte erhält der Nutzer allerdings nur dann, wenn er die Bedingungen befolgt, die der Urheber für die Nutzung seines Werkes vorgesehen hat. Das bedeutet, der Nutzer kann den Inhalt kostenlos nutzen, muss sich aber an die Vorgaben der entsprechenden Lizenz halten. Creative Commons stellt also in keiner Weise ein Verzicht auf Urheberrechte dar (der nach deutschem Recht ohnehin unwirksam wäre), sondern lediglich eine kostenfreie und einfachere Weitergabe der Inhalte an den Nutzer.

Problematisch ist die Verwendung von CC-Lizenzen für GEMA-Mitglieder. Da die GEMA sich die ausschließlichen Nutzungsrechte für alle Werke des Urhebers einräumen lässt, kann der Urheber nicht mehr über die Rechte an diesen Werken verfügen und daher keine CC-Lizenzen vergeben.

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Kategorie: Netzkultur
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EU- Datenschutznovelle – Richtige Anreize für mehr Datenschutz?

EU-Justizkommissarin Viviane Reding steht nicht im Verdacht mangelnder politischer Durchsetzungsstärke. Dass sie sich im letzten November für ihr aktuelles Großprojekt, die EU-Datenschutzreform, der öffentlichen Unterstützung ausgerechnet der deutschen Verbraucherschutzministerin Aigner versicherte, darf als programmatisches Signal verstanden werden. Aigner ist im Bundeskabinett nicht zuständig für Datenschutz. Aber mit ihren öffentlichen Angriffen  gegenüber Facebook und ihrer beharrlichen Warnung  vor „Datenkraken“ hat sie in dieser Diskussion durchaus stilbildend gewirkt.

Es ging im gemeinsamen Pressetermin im November also um ein Doppel-Signal: Die anstehende Novelle des EU-Datenschutzes soll den Verbrauchern dienen. Und: Deutschland mit seinen hohen Datenschutzstandards und seiner – oft eher als diffuses Unwohlsein wahrgenommenen – Datenschutzsensibilität soll Vorbild für Europa sein. Aigners Engagement hat natürlich seine Berechtigung. Datenschutz ist fraglos auch Verbraucherschutz.  Nur ist ein allgemeines „Unwohlsein“ generell kein guter Ratgeber für Gesetzgebung. Was steckt also abseits politischer Rhetorik konkret hinter der Angst vor Datenkraken? Angesprochen fühlen dürfen sich jene großen globalen Plattformen, die die Bereitstellung ihrer Dienste mit einem quasi unkontrollierbaren Zugriff auf die persönlichen und persönlichsten Daten ihrer Nutzer bezahlen lassen, also das, wofür in den USA der Begriff „privacy bargain“ geprägt wurde.

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Kategorie: Netzkultur
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