Bewerben in der Zeit von Social Media – 5 Tipps für Bewerber

Social Media Platforms

Soziale Netzwerke sind aus unserem Alltagsleben kaum mehr wegzudenken. Facebook hat über 800 Millionen Nutzer – viele kleinere spezifischere oder nur in bestimmten Regionen der Welt erfolgreiche Netzwerke erfreuen sich ebenfalls wachsender Beliebtheit. Viele Menschen (wie auch wir vom 1&1 Social Media Team) verbringen nicht nur die Freizeit sondern auch einen großen Teil der Arbeitszeit bei Facebook und Co. Auch manch ein Personalreferent oder Abteilungsleiter schaut heutzutage darauf, wie sich Bewerber in sozialen Netzwerken präsentieren. Im Rahmen dieses Beitrags möchten wir Euch mit Tipps ausstatten, um bestmöglich in die Bewerbungsphase in Zeiten von Social Media zu starten.

1. Den gröbsten Unfug entfernen
Wir alle machen irgendwann einmal Fehler. Viele Menschen sind leider naiv genug, die Beweisbilder ins Internet zu stellen. Das kann bei der Jobsuche fatale Auswirkungen haben. Darum solltet Ihr, wenn Ihr in eine Bewerbungsphase geht, genau prüfen, welche unangemessenen und unangenehmen Nachweise von euch im Netz zu finden sind. Vor allem eure eigenen Profile solltet ihr in Ordnung bringen, Partyfotos vorzugsweise ganz entfernen oder mit Hilfe der Privatsphäre-Einstellungen verstecken.

2. Einheitlich auftreten
Wenn ihr Euch in sozialen Netzwerken für potenzielle Arbeitgeber präsentiert, solltet ihr möglichst einheitlich auftreten. Verwendet das gleiche Profilbild auf allen euren Social Media Profilen. Zwar nutzt Ihr verschiedene Soziale Netzwerke zu verschiedenen Zwecken, aber euer Profilbild ist bei vielen Netzwerken für jeden Besucher sichtbar.  Auch bei euren sonstigen Angaben solltet ihr einheitlich auftreten. Macht keine unterschiedlichen Angaben, was Ausbildung und ehemalige Arbeitgeber betrifft. Scherzangaben solltet ihr unbedingt vermeiden. Ganz wichtig: Sorgt dafür, dass die Angaben in euren Profilen mit dem Lebenslauf, den ihr zu Bewerbungszwecken an Unternehmen verschickt, übereinstimmen.

3. Profile verknüpfen und vervollständigen
Kaum jemand ist heute mehr in nur einem Sozialen Netzwerk unterwegs. Neben dem oft überwiegend privat genutzten Facebook haben viele Internetnutzer auch ein Profil bei Business-Netzwerken. Während XING in Deutschland äußerst beliebt ist, ist LinkedIn auf vielen internationalen Märkten stark verankert. In einigen Branchen hat auch Google+ schon wichtige Nutzergruppen erschlossen. Insbesondere in der Technologie- und Medienbranche ist Twitter ein viel beachtetes Medium. Vor allem bei euren Profilen in den Business-Netzwerken solltet ihr zudem darauf achten möglichst umfangreiche Angaben zu machen. Kein Headhunter kauft gerne die „Katze im Sack“. Am besten verknüpft ihr eure verschiedenen Profile, um verschiedene Facetten von euch zu zeigen.

4. Positiven Content produzieren und verbreiten
In vielen Branchen und Berufen ist es heute essentiell, sein Fachwissen immer von Neuem unter Beweis zu stellen. Darum solltet ihr eure Arbeitsproben sorgfältig sammeln und – wenn rechtlich möglich – selbst online zur Verfügung stellen oder verlinken. Ihr könnt dazu zum Beispiel passwortgeschützte Bereiche einer eigenen Homepage, Dienste wie Dropbox oder den 1&1 OnlineSpeicher nutzen.

5. Eine zentrale Anlaufstelle schaffen
Viele von euch sind heute ganz selbstverständlich im Social Web vertreten, pflegen gleichzeitig ihr Facebook-Profil, Profile in Business-Netzwerken, einen Twitter-Account oder ein Blog.  Damit ein Personaler hier den Überblick behält und ihr gesteuert auf die wichtigen Profile verweisen könnt, ist es sinnvoll, einen zentralen Anlaufpunkt zu schaffen. Das kann eine eigene Homepage sein oder auch eingeschränktere kostenlose Dienste, wie about.me oder Flavors. Die so erstellte Übersicht eurer Profile und Aktivitäten könnt ihr zudem mit einer persönlichen Domain verbinden und diese bei Bewerbungen einfach direkt mit angeben.

Kategorie: Netzkultur
2 Kommentare2
  1. 22. Februar 2012 um 14:17 |

    Wie wird es denn von den Personalern aufgenommen, wenn tatsächlich überhaupt nichts zu der Person im Internet gefunden wird? Ich würde jetzt neutral behaupten, aber ganz sicher bin ich mir nicht mehr!

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