20 Jahre Linux: Die Internet-Fabrik

Ein breites Produktangebot von Shared-Hosting über CloudLösungen bis hin zu dedizierten Hochleistungsservern, das bietet 1&1 heute. Ohne den Einsatz des Betriebssystems Linux wäre eine solche Entwicklung gar nicht möglich gewesen. So läuft der Großteil unserer über 70.000 Server unter dem freie Betriebssystem. Natürlich gibt es auf Kundenwunsch sowohl die Shared-Hosting-Pakete als auch die verschiedenen Servervarianten zusätzlich  in einer Windows-Version. Beim Shared-Hosting läuft in diesem Fall aber nur das Webfrontend mit Windows, unsere Storage-Infrastruktur läuft generell mit Linux.

Der wohl größte Vorteil des Einsatzes von Linux ist die sehr schnelle Weiterentwicklung des Systems durch die Open-Source-Community und unsere eigenen Entwickler. Wird ein neues Feature benötigt, lässt es sich jederzeit und in der Regel mit geringem Zeitaufwand integrieren. Bei kommerziellen Produkten ist der Zeitraum bis zur Implementierung zusätzlicher Funktionen in der Regel deutlich länger. Bis es soweit ist, ist es im schnell wachsenden Hosting-Markt allerdings meistens zu spät.

Auch die Dual-Hosting-Infrastruktur von 1&1 basiert auf einer Linux-Plattform.

 

Das Aufsetzen der verschiedenen Servervarianten funktioniert über ein raffiniertes Zusammenspiel von Linux und Windowssystemen. Dedicated Server werden unabhängig davon, ob ein Windows oder Linux aufgespielt werden soll, über Linux-Systeme mit einem Betriebssystem bestückt, bei Virtual Private Servern hingegen werden alle Varianten von einem Windows-System ausgeliefert. Wird ein Dynamic Cloud Server aufgesetzt, arbeiten schließlich sogar beide Systeme zusammen.

Auch beim Thema Datenbanken und E-Mail setzt 1&1 voll auf Open Source, als Datenbanksystem kommt MySQL zum Einsatz, als MS-Exchange Ersatz wird das auf OpenXchange basierende 1&1 MailXchange angeboten.

​​​​​​Das seit einiger Zeit umgesetzte Konzept der Geo-Redundanz, unser Dual Hosting, beruht ebenfalls auf Linux-Technologie. Zum Einsatz kommt hier ein modifiziertes Debian mit DRBD und GRSecurity. Nähere Informationen findet ihr hier.

​​Sogar im täglichen Büroalltag ist bei 1&1 das Betriebssystem wählbar. In der Technik konnte man schon immer einen selbstadministrierten Rechner mit Linux oder einem freien BSD nutzen. Seit geraumer Zeit können auch Mitarbeiter, die ihren Rechner nicht selbst verwalten wollen oder können, einen zentral administrierten Ubuntu Linux Rechner bekommen, falls ihnen das standardmäßig ausgelieferte Windows nicht zusagt.

Im vierten und letzten Teil unserer Reihe zum 20. Geburtstag von Linux erzählen wir euch, an welchen Open-Source-Projekten 1&1 und unsere Mitarbeiter beteiligt sind und waren. 

Kategorie: Netzkultur
2 Kommentare2
  1. 1. September 2011 um 23:39 |

    Es fehlt noch der „1&1 Home Server alias AVM FritzBox auf der Läuft auch ein Linux 😉

  2. 13. September 2011 um 23:10 |

    Linux ohne GNU wäre ziemlich langweilig .. also sollte m.E. auch GNU/Linux zusammen geschrieben werden …

    ansonsten netter Beitrag – wäre aber schön etwas mehr über GNU/Linux und 1und1 Server zu erfahren …

    Gruß

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