Erfolgreich im Netz – Onlinemarketing-Maßnahmen geschickt und sinnvoll einsetzen

Onlinemarketing – jeder, der heutzutage eine Webseite betreiben möchte, wird mit diesem Begriff konfrontiert. Doch welche Maßnahmen sind wirklich sinnvoll für Ihr Unternehmen? Wir möchten hier die wichtigsten Bausteine für erfolgreiches Onlinemarketing vorstellen.

Grundsätzlich sollten Sie sich einen Überblick über die zahlreichen Möglichkeiten verschaffen bevor Sie festlegen, welche Marketingmaßnahmen sich für Ihr Unternehmen lohnen. Nicht jede Maßnahme lohnt sich für jede Firma. Dabei ist es sinnvoll zu unterscheiden, ob Onlinemarketing als unterstützendes Tool zum klassischen Marketing genutzt wird, oder ob das ganze Geschäftsmodell auf Onlinemarketing basieren soll. Denn schon allein durch diese Festlegung entscheidet sich, wie viel Geld und Zeit in welche Tools gesteckt werden kann – wer lediglich in Onlinemarketing investiert, spart natürlich große Summen für das klassischen Marketing.

Für beide Varianten gilt: eine zentrale Rolle sollte immer die eigene Firmenwebsite spielen. Denn sie ist die Visitenkarte Ihres Unternehmens. Nirgendwo anders im Internet kann eine Firma ganz allein bestimmen, wie sie dargestellt wird. Für Kunden ist die Webseite meist die erste Anlaufstelle, um sich ein Bild über das Unternehmen und seine Leistungen zu machen. Daher sollte auf den Aufbau der Seite großen Wert gelegt werden. Es steht Ihnen frei, wie viel Geld Sie in die Webseite investieren wollen. Von professionell gestalteten Seiten bis hin zu Baukästen, die man ohne Programmierkenntnisse selbst gestalten kann gibt es im Netz viele Angebote zum Erstellen einer Homepage.

Direkt in Verbindung zur eigenen Webseite gehört eine richtig angelegte Suchmaschinenoptimierung (SEO) zum erfolgreichen Onlinemarketing, damit die Seite auch gefunden werden kann. Mittlerweile nutzen mehr als 80 Prozent aller Internetnutzer (laut ARD/ZDF Onlinestudie 2010) Suchmaschinen, wenn sie sich informieren möchten. Hierzu gibt es einige Strategien, wie Sie es schaffen, Ihre Seite in Suchmaschinen zu listen. Da dies ein sehr umfangreiches Thema ist, werden einige davon in einem gesonderten Blogartikel vorgestellt. Grundsätzlich liegt die Schwierigkeit bei Suchmaschinen darin, potentielle Kunden unter allen Suchergebnissen auf gerade Ihre Seite aufmerksam zu machen. Auch hier gilt: vom Selbstversuch bis hin zur professionellen Agentur, die Ihre Webseite optimiert, haben Sie viele Möglichkeiten, je nachdem, wie viel Geld Sie investieren möchten. Es empfiehlt sich auch, die neuesten Trends zu verfolgen. Was vor fünf Jahren im Bereich SEO empfohlen wurde, ist eventuell heute gar nicht mehr relevant, da auch Suchmaschinen ihre Suchalgorithmen ständig ändern.

Neben der SEO sollten Sie besonderen Wert auf Suchmaschinenmarketing (SEM) legen. Beim SEM wird ein guter Listenplatz nicht durch geschickte SEO erreicht, sondern durch bezahlte Werbung. Auch hier sollten Sie festlegen, wieviel Geld Sie investieren möchten. Die Schwierigkeit hierbei liegt darin, die Kosten richtig einzuschätzen. Bei Google Ads bezahlen Sie beispielsweise häufig nur, wenn Ihre Anzeige auch wirklich angeklickt wurde. Genaue Kosten lassen sich also schwer kalkulieren. Außerdem erfordert SEM eine genaue Planung. Sie wählen selbst, welche Keywords Sie für Ihre Werbung festlegen. Und nur, wenn ein Nutzer nach dem von Ihnen angegebenen Keywort sucht, erscheint auch Ihre Anzeige. Bezahlte Anzeigen nehmen bei den Suchmaschinen festgelegte Plätze ein, zum Beispiel in einer gesonderten Spalte rechts. Da vor allem SEM sehr viel Know-how erfordert, ist gerade für den Laien der Einsatz einer professionellen Agentur sinnvoll.

Je nachdem wie weit man den Bekanntheitsgrad seines Unternehmens streuen will, lohnt sich die klassische Online-Werbung in Form von Bannern oder Pop-Ups. Der Vorteil hierbei ist, dass gezielt Kundengruppen angesprochen werden können, indem man auf den zu ihnen passenden Seiten seine Werbung platziert. Sie sollten selbst für die Planung kleiner Banner ein wenig Zeit verwenden. Denn nervige, übermäßig animiertePop-Ups verärgern häufig den Nutzer und schaffen ein negatives Image, zu schlichte Werbung fällt eventuell gar nicht auf. Ein Pendant dazu ist das Affiliate-Marketing. Hier „vermietet“ ein Homepage-Betreiber Platz auf seiner Webseite für fremde Werbung. Sie zahlen in der Regel nur eine Provision an den Betreiber, wenn auf die Werbung geklickt wird oder ein Kundenkontakt hergestellt wird.

Einen Grundbestandteil des Onlinemarketings bilden heute die sozialen Netzwerke. Hier finden Firmen die optimale Möglichkeit, mit ihren Kunden zu kommunizieren und direktes Feedback zu erhalten. Den ersten Schritt ins Web 2.0 sollte sich trotzdem jede Firma genau überlegen. Nicht jedes Netzwerk passt zwangsläufig zu Ihnen. Und einmal im Netz vertreten, muss ein Unternehmen ständig agieren und reagieren. Wenn Kunden die gebotene Plattform zur Interaktion nutzen, erwarten sie auch Antworten. Bleiben diese aus, stärkt das nur ein schlechtes Firmenimage. Setzen Sie jedoch Facebook und Co. geschickt ein, können Sie langfristig eine treue Kundengruppe aufbauen, die sich mit Ihnen identifiziert und Ihnen sofort Rückmeldung zu Erneuerungen gibt.

Wenn Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden soweit gefangen haben, dass sie dauerhaft neue Informationen wünschen, lohnt sich der Versand eines Newsletters. Hier können Sie auf Neuigkeiten, Produktinfos und weitere Themen hinweisen. Dieses Onlinemarketing-Tool eignet sich besonders, wenn Sie ein kleines Budget haben, denn der Versand erfolgt per Mail und ist daher kostengünstig. Wichtig ist hierbei, dass Sie die gesetzlichen Bestimmungen beachten: Der Kunde muss dem Versand vorher zugestimmt haben und jederzeit die Möglichkeit haben, den Newsletter abzubestellen.

Der große Vorteil aller vorgestellten Onlinemarketingmaßnahmen: der Erfolg Ihrer Bemühungen lässt sich schnell und einfach messen. Jeder Klick kann durch spezielle Statistikprogramme erfasst werden – in den sozialen Netzwerken häufig durch seiteninterne Tools, ansonsten mit Statistikprogrammen, die in vielen Homepagepaketen enthalten sind. Durch noch genauere Angaben, wie beispielsweise, wie lange sich ein Nutzer auf Ihrer Seite aufgehalten hat, kann Ihr Onlinemarketing stetig verbessert werden.

Kategorie: Tipps
4 Kommentare4
  1. 18. August 2011 um 08:43 |

    Eine sehr schöne, gelungene Zusammenfassung über die wichtigsten Punkte! Vielen Dank :o)

  2. 22. August 2011 um 10:01 |

    Gute Zusammenfassung. Allerdings sollte man vielleicht nicht unerwähnt lassen, dass die Tools die wirklich nützliche Daten ausspucken größtenteils nicht nur kostenpflichtig sondern auch teuer sind.

  3. 12. September 2011 um 08:35 |

    Schöner Abriss eines umfassenden Themas.

    Ergänzt sollte noch das Thema „Backlinks” erwähnt werden, also die kontinuierliche Arbeit an Verweisen externer, sinnverwandter und vertrauenwürdiger (!) Webseiten auf die eigene Seite bzw. Unterbereiche davon.

    Insgesamt ist mir die hier beschriebene Vorgehensweise aber etwas zu simpel dargestellt. Wer wirklich erfolgreiches Online-Marketing abseits fragwürdiger Werbemaßnahmen betreiben will, braucht nicht nur die richtigen Werkzeuge sondern v.a. auch den Willen und die Zeit, Inhalte zu erstellen und zu kommunizieren.

    Das Ergebnis sind schlussendlich aber auch Kontakte, die ohne Cold Calls oder überteuerte Werbebanner generiert und v.a. qualifiziert wurden. Also Menschen, die wissen was Sie wollen und dass sie es von Ihrem Unternehmen wollen. Besser kann ein Kundenkontakt dann nicht mehr zustande kommen.

    In diesem Sinne,
    beste Grüße,
    Michael Krause

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