…schlugen die Meldungen rund um das 1&1 SmartPad ein. Nicht nur die ersten Berichte über die Absicht, ein Tablet-Gerät heraus zu bringen, sondern auch unsere Beiträge rund um das SmartPad fanden massenhaft Anklang. Über 15.000 Klicks auf die deutsche Version des Hands On-Video von unserem Followerstammtisch, rund 2.000 Tweets in mindestens zehn Sprachen und über 100 Kommentare auf unseren Blogartikel zeigen, dass wir mit dem  1&1 SmartPad auf großes Interesse gestoßen sind. Besonders haben wir uns über die Erwähnung im US-Technik-Blog Engadget gefreut.

Zehn Journalisten hatten vergangenen Mittwoch als erste die Gelegenheit, das 1&1 SmartPad nicht nur in Augenschein, sondern im Anschluss auch ein so genanntes "C-Muster", die letzte Generation vor Beginn der Serienproduktion, als Testgerät mit ins Büro beziehungsweise nach Hause zu nehmen.

"Das SmartPad kann in die heimische Unterhaltungs-Infrastruktur eingebunden werden. So kann es etwa über einen Zusatzempfänger Musik oder Filme von der Festplatte auf die heimische Stereoanlage oder den Fernseher zaubern", schrieb etwa Jens Koenen vom Handelsblatt im Anschluss. Den ersten Praxistest gab es letzte Woche auf PCWelt.de. Auch Focus Online hat nach einem ersten Bericht mittlerweile ein Video zum SmartPad veröffentlicht.

Natürlich gab es nach den Berichten über den „TrittPad-Fahrer aus dem Westerwald“ auch kritische Stimmen. Zu klobig – zu schwach – das Display „nur resistiv“. Öl ins Feuer gossen dann auch die ersten Hands-On-Berichte auf Chip.de und bei FAZ.net, deren Autoren den positiven Eindruck unserer Blogger vom Treffen der letzten Woche nicht teilen mochten.

Die Kritik der Pressekollegen versuchen wir selbstverständlich nachzuvollziehen, auch wenn etwa die Reproduktion der  angeblich „schwachen Farbwerte“ nicht wirklich gelingen will. Die ersten Seriengeräte, die voraussichtlich in rund zwei bis drei Wochen ausgeliefert werden, sind gegenüber den C-Mustern nochmals optimiert. Natürlich lässt sich ein resistives Display anders bedienen, als ein kapazitiver Touchscreen, aber in unseren Tests haben sich alle Anwender schnell daran gewöhnt.

Auch die derzeit auf Android 1.6 basierende Firmware wird bis zur Auslieferung noch verbessert - dank kostenlosem und automatischem "Over-the-Air-Update" können alle Nutzer sicher sein, die aktuellste Software-Version zu erhalten. Und noch im dritten Quartal wird es Froyo geben, die Android-Version 2.2, die das SmartPad noch einmal deutlich schneller machen wird.

19 Zoll - 7 Zoll - 9,7 Zoll

Im Rahmen eines "Friendly-User-Tests" haben wir das SmartPad im Vorfeld auf Herz und Nieren geprüft. Die Teilnehmer dieser Tests melden dabei auftretende Fehler direkt an die Entwicklungsabteilungen. Updates und Bugfixes kommen momentan im Abstand weniger Tage. So ist zur Auslieferung sichergestellt, dass das Gerät nicht nur in Entwicklerumgebungen und unter Laborbedingungen getestet wurde, sondern sich auch bereits im Alltagsgebrauch bewährt hat.

Kein iPad-Killer

Unser Ziel bei der Entwicklung des 1&1 SmartPad war, unseren Kunden ein Gerät zu bieten, das sich in die 1&1 HomeNet-Plattform einfügt. Die Nutzung von vorhandenen Bildern, Musik und Videos ist dabei so einfach und unkompliziert möglich wie die Steuerung der 1&1 Hardware. Dabei haben wir bewusst auf das kompakte Taschenbuchformat gesetzt.

Egal ob das aktuelle mediaCenter HD-TV, eine maxdome Set-Top-Box oder das Audio Center - das SmartPad unterstützt die bereits vorhandenen Geräte und wird damit zur Schaltzentrale innerhalb des HomeNet.  Natürlich ist auch die E-Mail-Nutzung und das Surfen im Web ebenso möglich wie das Betrachten von Videos - egal ob per Youtube oder von der lokalen SD-Karte. Und mit dem 1&1 Surf-Stick ist es auch möglich, mit dem SmartPad unterwegs mobil im Netz zu surfen.