Nach den schweren Erdbeben auf Haiti hatte die Stiftung United Internet for UNICEF zu Spenden aufgerufen. So kamen in nur zwei Wochen dank der Hilfe zahlreicher Kunden von 1&1, GMX und WEB.DE über 1,5 Millionen Euro zusammen. Für Ihre Hilfe möchten wir Ihnen herzlich danken!

Mit dem gesammelten Geld kann UNICEF die Notleidenden auf Haiti nun mit lebensnotwenigen Hilfsgütern versorgen. Hierzu gehören vor allem Aufbereitungsanlagen für Trinkwasser, die medizinische Grundversorgung, um den Ausbruch von Krankheiten zu verhindern, Hygieneartikel und Nahrungsmittel für vor allem viele unterernährte Kinder und Jugendliche. Für diese sind außerdem Kinderzentren vorgesehen, in denen sich um die teilweise völlig verstörten Kinder gekümmert wird. Denn laut UNICEF haben zahlreiche Kinder ihre Eltern bei dem Unglück verloren oder wurden von ihnen getrennt. Die Organisation arbeitet bereits mit Hochdruck an der Suche nach Angehörigen dieser Kinder.

Auch dieses verletzte Mädchen kam ganz allein in die Zeltklinik, die von UNICEF unterstützt wird. Foto: UNICEF

Bisher konnte UNICEF dank der großen Spendenbereitschaft schon folgende Hilfe leisten:

  • 26 große Trinkwassertanks wurden aufgestellt
  • 5,5 Millionen Wasserreinigungstabletten, Erste-Hilfe-Pakete und Medikamente sowie Plastikplanen und Zelte wurden verteilt
  • Mit der Einrichtung von Kinderzentren wurde begonnen

Trotz der großen Spendenbereitschaft in der Bevölkerung ist 1&1 nach wie vor dankbar für weitere Spenden, um der krisengeschüttelten Region auch zukünftig Hilfe zukommen zu lassen. Denn allein für die Versorgung der Kinder benötigt UNICEF in den kommenden sechs Monaten etwa 120 Millionen Dollar. Für die nächste Zeit sieht die Organisation folgende Schritte vor:

  • unbegleitete Kinder betreuen, mangelernährte Kinder versorgen
  • die Trinkwasserversorgung für drei Millionen Menschen sicherstellen
  • 300.000 Kinder langfristig zurück in die Schule bringen

Informationen zum Projekt und wie Sie spenden können, finden Sie hier.

Auf dem Gelände des Präsidentenpalastes überwacht ein UNICEF-Mitarbeiter die Verteilung von Trinkwasser.