Mehr als 40 Mitarbeiter kümmern sich bei 1&1 um das Thema Internet-Missbrauch - verteilt auf die Bereiche Fraud (also "klassischen" Betrug), Spam-Bekämpfung, IT-Sicherheit und Abuse. Diese Teams arbeiten übergreifend auch für unsere Schwestermarken GMX und WEB.DE, die gemeinsam mit 1&1 rund die Hälfte aller in Deutschland registrierten E-Mail-Adressen betreuen. Ein Webseiten-Betreiber hat unsere Mail-Experten nun der Zensur bezichtigt, weil der IP-Addressbereich, von dem der Betreiber seine Mails und Newsletter versendet, gesperrt wurde.

DennisBelzner
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Davon kann nicht die Rede sein. Wie dem Seitenbetreiber mehrfach mitgeteilt wurde, ist der betreffende Mailserver auf einer Sperrliste von spamhaus.org aufgeführt, einem internationalen Projekt zur Bekämpfung von E-Mail-Missbrauch. Die so genannten "Blacklists" von SPAMHAUS gelten als Industriestandard und werden von Internet-Anbietern in aller Welt verwendet. 1&1, GMX und WEB.DE blockieren die Adressbereiche von entsprechend gelisteten Seiten, so dass Mails von diesen Servern erst gar von den Mailsystemen angenommen werden.

1&1, GMX und WEB.DE bemühen sich mit diesen Maßnahmen, Kunden vor Spam, Viren und anderen Gefahren des Internets zu schützen. Aus diesem Grund arbeiten wir mit zahlreichen renommierten Spamlisten-Betreibern wie spamhaus.org zusammen. Dem Versender mmnews wurden die Gründe für das Listing sowohl von unserem MailSecurity-Team wie auch durch spamhaus.org direkt mehrfach mitgeteilt. Die empfohlenen Maßnahmen haben die Betreiber bislang nicht umgesetzt. Noch immer befinden sich beispielsweise deren Server in einem IP-Adressbereich, der für zahlreichen Spamversand und andere cyberkriminelle Aktivitäten genutzt wird.