Tag Archive für Webseite

Vertane Chance: Jedes sechste Unternehmen noch ohne Homepage

Bild: Trueffelpix/Fotolia.com

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Ob online shoppen, nach offenen Stellen suchen oder schnell einen Blick auf die Öffnungszeiten werfen: Im Internet kann sich jeder schnell und einfach über ein Unternehmen informieren. Immer mehr Kunden nutzen diese Möglichkeit. Doch noch immer hat fast jedes sechste Unternehmen in Deutschland keinen eigenen Web-Auftritt. Nach Angaben des Branchenverbandes Bitkom besitzen nur 84 Prozent der Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten eine eigene Homepage. „Der Online-Kontakt mit Kunden und Partnern wird für alle Branchen immer wichtiger. Gerade kleine Unternehmen, aber auch Mittelständler können mit der Präsenz im Netz ihren Aktionsradios einfach und kostengünstig erweitern“, sagte Bitkom-Präsident Dieter Kempf.  

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Kategorie: News
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Sich immer wieder neu erfinden mit 1&1 MyWebsite

Seit 2011 nutzt der Journalist Torsten Kurth für die Gestaltung seiner Homepage „torsten-kurth.de“ das 1&1 MyWebsite Business Paket und freut sich auch heute noch über die unkomplizierte und einfache Handhabung. „Als ich vor ein paar Jahren nach einer Möglichkeit suchte, meine Webseite frei und eigenständig zu gestalten, bin ich auf das Angebot von 1&1 gestoßen. Der Slogan ‚Erfolgreiche Website einfach selbst machen‘ klang fast zu schön um wahr zu sein, aber ich entschied mich trotzdem dafür, das Produkt auszuprobieren.“

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Kategorie: MyWebsite & Apps
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Wertstoffe und Container aus dem Ruhrgebiet: Ein Abfall-Spezialist setzt auf .ruhr

Webseite der Münterfering-Gockeln GmbH

Karl-Heinz Gockeln setzt auf die neue Domain .ruhr, die von heute an von jedem bestellt werden kann. Gleich zwei neue Internetadressen – muego.ruhr und muentefering-gockeln.ruhr – hat sich der Herner Unternehmer gesichert. Der 45-Jährige leitet gemeinsam mit seiner Schwester Ulrike die Müntefering-Gockeln GmbH, ein Spezialist für Wertstoffrecycling und Containerdienstleister. „Mit .ruhr wollen wir ausdrücken, dass wir aus dem Ruhrgebiet stammen“, erklärt der Geschäftsführer. Darauf ist Karl-Heinz Gockeln stolz.

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Kategorie: Produkte | Server & Hosting
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Professionelle Webseiten erstellen im Handumdrehen mit der 1&1 Do-It-Yourself Homepage

Ihr Schlüssel zum Erfolg: Lernen Sie die 1&1 Do-It-Yourself Homepage kennen! Mehr als 300 WebApps bieten Ihnen eine Vielzahl an Erweiterungen für Ihre Webseite.

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Kategorie: MyWebsite & Apps | Produkte
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Warum jedes Unternehmen eine Webseite braucht

1. Ihre Kunden nutzen das Internet zur Recherche

Obwohl traditionelle Verkaufs- und Kommunikationswege für viele Unternehmen immer noch sehr wichtig sind, gibt es andere Wege, auf denen Kunden nach Informationen über Ihr Unternehmen und Ihre Produkte suchen. Versetzen Sie sich in die Lage eines potenziellen Kunden: Wenn Sie Bedarf an etwas haben, nutzen Sie wahrscheinlich das Internet als erste Anlaufstelle, um mehr Informationen darüber zu erhalten. Ihre Onlinesuche wird zahlreiche Ergebnisse liefern und Sie werden vermutlich kein Unternehmen in Erwägung ziehen, dass in dieser Suche nicht auftaucht. Ohne Onlineauftritt entgeht sowohl Ihnen als auch Ihren Kunden die Gelegenheit, ein gutes Geschäft zu machen. Für einen Großteil Ihrer Zielgruppe gilt: wenn Sie im Internet nicht existieren, existieren Sie nirgendwo.

2. Bauen Sie Vertrauen auf

Wenn Ihre Kunden online nach Ihnen suchen, was erfahren sie über Sie? Bietet Ihre Webseite den nötigen Informationsgehalt und alles, wonach Ihre Kunden suchen? Wenn ja, so stellen Sie positive Assoziationen zu Ihnen und Ihrem Unternehmen her. Es reicht nicht, online nur zu existieren. Sie müssen die Informationen bereitstellen, nach denen potenzielle Kunden suchen (Öffnungszeiten, Wegbeschreibung, Informationen zu Ihren Produkten etc.). Je mehr sie über Ihr Unternehmen, Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung erfahren können, desto leichter fällt später eine Kaufentscheidung.

3. Stellen Sie Kontakt her

Auf Ihrer Webseite sollten Kontaktdaten wie Telefonnummer oder Adresse ohne Umwege zu finden sein. Zusätzlich können Sie direkt über das Internet mit Ihren Kunden in Kontakt zu treten. Mit einer E-Mail-Adresse oder einem Kontaktformular geben Sie Ihren Kunden die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu Produkten zu stellen, ohne auf die Öffnungszeiten beschränkt zu sein. Mit zusätzlichen Kommunikationswegen gewinnen Sie Möglichkeiten, Ihren Kunden bei Fragen oder Problemen weiterzuhelfen.

4. Social Media-Präsenzen fördern Markenbekanntheit und Kundenbindung

Um den letzten Punkt weiterzuführen: Soziale Netzwerke eröffnen noch mehr Kommunikationswege mit Ihren Kunden. Mit einer Facebook-Seite ermöglichen Sie Ihren Kunden zum Beispiel schnellen Zugang zu Informationen und Updates zu Ihrem Unternehmen, während sie sich auf einer Seite befinden, die sie vermutlich ohnehin häufig nutzen.  Die Präsenz in den Sozialen Medien ermöglicht außerdem eine schnelle, beidseitige Kommunikation und gibt Ihrem Unternehmen ein „Gesicht“. Durch diese einfachen Kommunikationswege bauen Kunden Vertrauen zu Ihrer Marke auf und kaufen in Zukunft eher bei Ihnen ein.

 

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Kategorie: Tipps
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Wie Sie unseriöse SEO-Angebote erkennen können

Sie sind auf der Suche nach einem Experten, der das Ranking Ihrer Firmen-Webseite bei Google & Co. verbessern soll? Bei der Auswahl der SEO-Agentur ist eins besonders wichtig: die Seriosität. Was leisten gute Suchmaschinenoptimierer? Woran erkennen Sie „Berater“, die Sie besser meiden sollten?

Bei der Auswahl des SEO-Spezialisten sollten Sie auf jeden Fall darauf achten, dass der Fachmann nur Mittel einsetzt, die erlaubt sind. Denn falls Suchmaschinen unseriöse Praktiken oder Manipulationsversuche feststellen, können Websites im Ranking zurückgestuft oder im schlimmsten Fall sogar ganz aus dem Suchindex gestrichen werden. Das bedeutet dann: Die Internetpräsenz Ihres  Unternehmens wird dann nicht mehr in den Trefferlisten angezeigt.

Wie können Sie unseriöse SEO-Angebote erkennen?

  • Unterbreitet Ihnen jemand unaufgefordert ein Angebot per E-Mail, seien Sie vorsichtig!
  • Einen Platz an erster Stelle kann Ihnen kein seriöser Experte garantieren.
  • Misstrauen ist auch angebracht bei Angeboten wie beispielsweise „Wir tragen Sie in 500 Suchmaschinen ein“ oder „Wir verbessern Ihre Rankings für 150 Suchbegriffe“.

Lassen Sie sich nicht darauf ein, Links in Tauschbörsen oder bei anderen Webseiten einzukaufen, um die Anzahl Ihrer Verlinkungen zu steigern. Diese Methoden verstoßen gegen die Richtlinien von Suchmaschinen und werden geahndet.

Auch erfolgsabhängigen Bezahlmodellen wie „Cost per Click“ sollten Sie nicht blind vertrauen. Denn nur wenn der Kunde Traffic erhält, bekommt die Agentur ihr Geld. Manche Agenturen nutzen daher unlautere Methoden, damit Websites schnell besser platziert werden, damit sie Geld verdienen.

Behalten Sie die Richtlinien im Blick

Welche Maßnahmen erlaubt sind, um Webseiten für Suchmaschinen zu optimieren und von welchen besser Abstand genommen werden sollte, können Sie den Richtlinien der jeweiligen Suchmaschine entnehmen.

Die Aufgaben der Suchmaschinenoptimierer

SEO-Agenturen haben verschiedene Aufgabenbereiche. Dazu zählen die Keyword-Recherche, die Wettbewerbsanalyse, die Webseiten-Analyse, die Steigerung der Linkpopularität und die Erfolgskontrolle.

  1. Keyword-Recherche: Bei der Keyword-Recherche sucht die Agentur nach relevanten Schlüsselbegriffen, die qualifizierte Besucher auf die Website bringen können. Um den Wert eines solchen Keywords zu erkennen, werten die Experten das Suchvolumen in den allgemeinen Suchmaschinen zu den Keywords aus.
  2. Wettbewerbsanalyse: Auch Ihre Mitbewerber betreiben Suchmaschinen-Optimierung. Daher ist eine Wettbewerbsanalyse für den SEO-Erfolg sehr wichtig und wird von den Agenturen angeboten.
  3. Webseiten-Analyse: Die Webseiten-Analyse zeigt, ob eine Website für Suchmaschinen optimiert ist. SEO-Agenturen überprüfen die Website, geben Empfehlungen zur Verbesserung oder optimieren sie in Absprache mit dem Unternehmen. Sie erkennen und beseitigen technische Hürden, die die Aufnahme in den Index verhindern oder das Ranking negativ beeinflussen.

Weitere Aspekte erfahren Sie auf „Onlinemarketing-Praxis“.

Fazit

Wenn Sie einen Suchmaschinen-Optimierer suchen, haben Sie die Qual der Wahl: Beschäftigen Sie sich mit SEO und versuchen Sie die Strategie der Optimierer und Agenturen im Vorfeld zu verstehen. Erst dann können Sie den Wert der geleisteten Arbeit selber einschätzen. Seriöse Experten arbeiten transparent und geben Ihnen regelmäßig einen Überblick über die geleistete Arbeit. Ist für Sie etwas unverständlich, scheuen Sie sich nicht davor nachzufragen. Wichtig: Gute Suchmaschinen-Optimierung ist aufwändig und kostet Zeit. Sie brauchen Geduld, sollten aber auch mit der Agentur Meilensteine während des Projektverlaufs vereinbaren.

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Kategorie: Tipps
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Fünf Wege, die Geschäftshomepage bekannt zu machen

Bei vielen kleinen Unternehmen bietet das Budget kaum Spielraum für aufwändige Kampagnen. Doch mit einer eigenen Webseite schaffen Sie eine wertvolle Möglichkeit, die Bekanntheit Ihres Unternehmens durch effektive Mediennutzung zu steigern. Kaum ein anderes Medium bietet ähnliche Chancen, einem breiten Publikum Ihre Marke und Ihr Image nahezubringen.

Eine Firmenwebseite einzurichten ist der erste Schritt. Schritt zwei: sicherstellen, dass Ihre Webseite über ein klares Design verfügt und die Menüführung einfach und übersichtlich ist. Schritt drei: Inhalte bereitstellen, nach denen Ihre Kunden suchen (Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummer, E-Mail-Adresse usw.)

Machen Sie Ihre Webseite überall bekannt. Ergänzen Sie die Adresse Ihrer Firmenwebseite auf Visitenkarten, Briefpaper, in Newslettern, auf Schildern in Ihren Geschäftsräumen (z.B. an Kassen). Sie können die Adresse sogar auf Kaufbelege und Quittungen drucken. Auch Mund-zu-Mund-Propaganda ist ein wichtiges Werbemittel. Empfehlen Sie Ihren Kunden daher den Besuch Ihrer Firmenwebseite.

Suchen Sie den Kontakt zu Ihren Kunden. Für kleine Unternehmen ist es wichtig, die Menschen in ihrem Ort zu erreichen, um sich einen guten Ruf zu arbeiten und präsent zu bleiben. Neben einem Eintrag im gedruckten Telefonbuch sollten Sie auch auf Onlineverzeichnisse und lokale Suchmaschinen setzen. Achten Sie darauf, dass diese Einträge einen direkten Link zur Ihrer Homepage beinhalten. Es existieren Online-Lösungen, mit denen Sie alles auf einmal erledigen können.

Die Webseite als Kommunikationsmittel. Kontaktdaten, Fotos, Produktbeschreibungen, häufig gestellte Fragen, Newsletter-Anmeldung und Diskussionsforen – das alles sind Elemente, die jedes Unternehmen in seine Webseite einbinden kann, um die Kunden online zu erreichen. Zeigen Sie Ihren Kunden, dass Sie für sie da sind, indem Sie offen für Kommentare und Verbesserungsvorschläge sind.

Knüpfen Sie auch offline Kontakte. Besuchen Sie Branchentreffen, Kongresse und Messen. Diese Veranstaltungen sind eine gute Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen und wertvolle Geschäftskontakte zu knüpfen. Nehmen Sie als Aussteller teil, um Ihr Unternehmen vorzustellen. Besonders Ehrgeizige können sich auch als Sprecher bewerben, um ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen.

Nutzen Sie Social Media. Starten Sie Ihren eigenen Blog oder eine Facebook-Seite. Melden Sie sich bei anderen sozialen Netzwerken an, die sich an Ihre Zielgruppe richten, und beteiligen Sie sich an den Unterhaltungen. Je mehr Möglichkeiten Sie haben, mit Ihren Kunden zu sprechen, desto besser wird Ihre Beziehung.

 

Foto: M. Schuckart, Fotolia.com

 

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Bessere Kundenbindung durch Aktionen auf Ihrer Webseite

Nutzen Sie Ihre Präsenz im Internet nicht nur als hübsche Visitenkarte. Mit einer Homepage können Sie viel mehr anstellen. Entscheidend ist, dass Sie immer mal wieder interessante Neuheiten auf Ihrer Webseite bieten. Auch wenn Sie kein Online-Shop sind, bieten sich „Aktionen“ dafür an, dass Kunden und Interessenten immer wieder zu Ihrer Homepage surfen und Ihre Angebote oder Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Die folgenden Ideen zeigen Ihnen einige mögliche Aktionen. Aus jeder Gelegenheit kann einen Anlass für eine Werbe-Aktion bieten, die Sie auf Ihrer Homepage platzieren.

Gelegenheiten für Aktionen zur passenden Jahreszeit: 

Neujahr,  Winterschlussverkauf, Fastnacht, Skiferien, Frühjahr, Valentinstag, Frühlingsanfang, Frühjahrsputz, Ostern, 1. Mai, Muttertag, Vatertag, Sommeranfang, der längste Tag, die kürzeste Nacht, Grillsaison, Gartenfestzeit, Sommerschlussverkauf, Abende werden länger, Winteranfang, Erster Advent, Nikolaus, Weihnachten, Silvester.

Gelegenheiten für Aktionen ohne Bindung an Jahreszeiten: 

Abonnement, Alt gegen Neu, Ausverkauf, Begrüßung neuer Kunden, Beratungsgutschein, Betriebsfest, Betriebsführung, Dankeschön für treue Kunden, Dankeschön für Weiterempfehlung, Demonstration von Produkten, Einkaufsservice, Einladung zum Fachvortrag, Einladung zur Messe, Einladung zum Probieren, Einladung zum Seminar, Filialeröffnung, Firmenjubiläum, Frei-Haus-Lieferung, Frühbucher-Rabatt, Garantieleistung, Garantiefristen, Geburtstag, Geschäftsjubiläum, Gewinnspiel, Gutscheinaktion, Inzahlungnahmeaktion, Kundenjubiläum, Lagerverkauf, Meinungsumfrage, Nachfassaktion, Namenstag, Neueröffnung, Neuheitenankündigung, Preisausschreiben, Preissenkung, Probe/Test, Probefahrt, Räumungsverkauf, Ratenzahlungsmöglichkeit, Saisonangebot, Saisoneröffnung, Sektempfang, Sonderangebote, Sonderverkauf, Spendenaktion, Straßenfest, Tag der offenen Tür, Testtage, Testgeschenk, Umtauschaktion, Verlosung, Vernissage, Videopräsentation, Vorführungen, Werbegeschenk, Werbeprämie, Wettbewerbe, Zahlungserleichertung, Zahlungsziel (verlängert).

Marketingideen, wie Sie die Aktionen und Angebote Ihren Kunden mitteilen:

Ziel jeder Aktion muss es sein, dass die Kunden oder Interessenten zu Ihrer Homepage und zu den Angeboten finden. Deshalb:

  • Bewerben Sie die jeweilige Aktion auf der Startseite Ihrer Homepage und platzieren Sie dort einen Link zu einer Unterseite. Auf der Startseite reißen Sie die Aktion kurz an. Auf der Unterseite erklären Sie alle Details zur Aktion und zum Mitmachen.
  • Damit möglichst viele Kunden und Interessenten von der Aktion erfahren, können Sie die üblichen Werbemaßnahmen einsetzen (Handzettel, Werbeanzeige, Postwurfsendung, Werbebrief etc.). Zusätzlich sollten Sie auf elektronische Werbemöglichkeiten zurückgreifen: Bewerben Sie die Aktion zum Beispiel in einem elektronischen Newsletter, den Sie Ihren Kunden senden und platzieren Sie darin einen Link, der auf Ihre Aktionsseite zeigt. Immer wichtiger werden auch soziale Medien wie Facebook oder Twitter, über die Sie bei regelmäßiger Nutzung eine dort aufgebaute Basis an Interessenten sehr einfach und kostengünstig über neue Aktionen informieren können. Schließlich kann auch das sogenannte „Suchmaschinen-Marketing“ gute Möglichkeiten bieten, um auch Personen zu erreichen, zu denen noch kein Kontakt besteht, die aber an einer bestimmten Frage, einem Produkt oder einer Dienstleistung Interesse haben.

 

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Wie Sie Shop-Einstellungen zur effektiven Kundenbindung nutzen

Welche Option ist im Drop-down-Menü vorausgewählt? Welcher Beispielbegriff steht im unausgefüllten Suchfeld? Welche Bezahlvariante ist im Checkout vorgeschlagen und wie aufwändig ist es, sie zu ändern? Kaum ein Shop-Designer macht sich Gedanken um die Standardeinstellungen, die sogenannten „default values“. Er sollte dringend damit anfangen.

Eine der besten viralen Marketing-Aktionen der vergangenen Jahre war kein witziges Video, kein Flash-Mob auf dem Flughafen und keine Guerilla-Streetart, sie war eine Signatur – eine Standardsignatur. Die Software-Designer hatten das Signaturenfeld einfach nicht leer gelassen, wie so viele andere vor ihnen. Sie hatten eine kleine Botschaft in die Signatur des E-Mail-Clients geschrieben: „Sent from my iPhone“.

Die Signatur ist zwar leicht zu verändern, doch die allermeisten Nutzer machen davon keinen Gebrauch. Manche ändern sie nicht, weil sie es cool finden, sich als Besitzer eines iPhone zu erkennen zu geben. Manche ändern sie nicht, weil sie die Einstellungen dafür nicht finden. Aber die allermeisten ändern sie nicht, weil sie schlicht zu faul sind. Eine E-Mail-Signatur ist nichts, worüber man sich einen Kopf macht. Man geht den Weg des geringsten Widerstands und akzeptiert die Standardeinstellung so, wie sie ist.

Die Unzulänglichkeit der Entscheidung

Das Phänomen der Entscheidungsaversion ist bei den Psychologen schon lange bekannt. Das  menschliche Gehirn sucht grundsätzlich nach Entlastung, und die findet es durch Abkürzungen (Metaphern, Assoziationen) oder zum Beispiel durch das Weglassen von Entscheidungen. Handlungen, die „in Fleisch und Blut“ übergegangen sind, wie beispielsweise der Schaltvorgang beim Autofahren, verlangen keine kognitiven Prozesse mehr vom Nutzer und werden daher als weniger anstrengend wahrgenommen. Dinge, die man „immer so“ gemacht hat, bleiben auch so. Die Psychologen sprechen vom „Bias des Status Quo“, also einer Art natürlicher Abweichung von rationalen Entscheidungen, begründet durch die Haltekräfte der Trägheit.

Und diese Verzerrung betrifft keineswegs nur banale Entscheidungen. Eine Studie zeigt, dass die Bereitschaft zur Organspende in kulturell vergleichbaren Ländern wie zum Beispiel Deutschland, Holland und Belgien signifikant unterschiedlich ausfällt. Den wichtigsten Grund dafür vermuten die Forscher im Registrierungsformular. Während Deutschland mit einem Opt-in-Format (Ich will spenden!) nur 12 Prozent Beteiligungsquote erreicht, kommt das benachbarte Belgien mit einem Opt-out-Format, bei dem die Bereitschaft zur Organspende ausdrücklich verneint werden muss, auf satte 98 Prozent bei der Beteiligungsquote.

Softwareentwickler Brett Welch sieht einen Gutteil des Erfolgs von Apple-Software in der Beachtung genau dieses Phänomens begründet. „Apple macht einen guten Job dabei, gute Standardeinstellungen für die User vorzugeben. Leider opfern sie auf diesem Altar häufig die Konfigurierbarkeit.“

Hang zur Routine und andere Motivatoren

Als einer der prominentesten Forscher dieses Fachgebiets seziert der Israeli Dan Ariely (Professor der Psychologie und Verhaltensökonomik an der Duke University) Woche für Woche Entscheidungsdilemmata. Neben dem oben beschriebenen Hang zur Routine kommen auch andere Motivatoren zum Tragen. So fehlt vielen Nutzern in der Entscheidungssituation schlicht das nötige Know-how für eine rationale Entscheidung, weshalb sie sich häufiger für vermeintlich sichere Mittelwerte entscheiden, oder sie orientieren sich an Empfehlungen vermeintlicher Experten. Befragt man die Nutzer hinterher, ist ihnen diese Entscheidungsgrundlage überhaupt nicht bewusst. Sie versuchen, ihr Verhalten nachträglich zu rationalisieren. Lediglich empirische Vergleichstests bringen die Erkenntnisse dann ans Tageslicht.

Vor Entscheidungen drücken

Eine dritte Variante, die dazu führt, dass sich User vor Entscheidungen „drücken“, ist eine unzureichende sinnliche Wahrnehmung. Es gibt eine Vielzahl wissenschaftlicher Experimente, die zeigen, dass die optische Wahrnehmung extrem vom Kontext abhängt. Die wahrgenommene Helligkeit eines gelben Quadrats steigt, wenn sie von anderen dunklen Quadraten umgeben ist, sie sinkt, wenn die Umgebung sehr hell ist. Erst wenn man die beiden Quadrate nebeneinander legt, sieht man, dass die Farben identisch sind. Ein Kreis, der von anderen kleinen Kreisen umgeben ist, wirkt kleiner als der gleiche Kreis, der mit anderen, noch kleineren Kreisen gefüllt ist.

In seinem lesenswerten Blog beschreibt Ariely solche und ähnliche Experimente für fast jede Lebenslage und für jede Sinneswahrnehmung. So zitiert er ein kleines und wenig repräsentatives Experiment, bei dem den Probanden vorgegaukelt wurde, dass sich in einer von zwei Tassen ein sündhaft teurer neuer Kaffee von Starbucks befindet. Tatsächlich waren beide Tassen mit identischer Flüssigkeit gefüllt, aber die Probanden erfanden allerlei Begründungen, warum eine Tasse besser schmeckt als die andere (siehe dazu auch das Video unter Webcode YH573Y auf webselling-online.de).

 

  • Zur Fortsetzung (Teil 2 am 26.03.2013)
  • Zur Fortsetzung (Teil 3 am 27.03.2013)

 

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webselling, Ausgabe 2/2013In Kooperation mit der Zeitschrift „webselling” (DATA BECKER GmbH & Co. KG, Düsseldorf), Autor: Frank Puscher

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Kategorie: E-Business
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Homepage: Diese Fehler sollten Sie vermeiden

Bei der Gestaltung einer Firmen-Homepage kann einiges schief laufen. Das 1&1 Online-Erfolgs-Center listet die zehn schlimmsten Fehler auf, die Sie auf jeden Fall vermeiden sollten.

 

Fehler 1: Inhalte ohne Nutzen für den Besucher

Inhalte auf einer Webseite sollten nützliche Informationen für den Besucher bieten. Vollmundige Marketing-Versprechen und Informationen, die nichts mit dem Kerngeschäft zu tun haben, schrecken viele Nutzer ab. Wer beispielsweise auf der Firmen-Homepage die Öffnungszeiten seines Ladengeschäfts so versteckt, dass der Besucher sie kaum finden kann, dafür aber auf der Startseite rechts oben die Wetteraussichten für die aktuelle Woche präsentiert, wird bei einige Interessenten bestimmt Verwunderung auslösen. Wichtig: Das Leistungsangebot des Unternehmens sollte immer im Vordergrund stehen.

Fehler 2: Firmenstruktur geht vor inhaltlicher Struktur

Webseiten-Menüs, die die Unternehmensstruktur widerspiegeln, lassen den Besucher der Homepage oft ratlos zurück. Kunden suchen nach Produkten oder Dienstleistungen, eine Übersicht über die einzelnen Unternehmenssparten halten sie dagegen meist für wenig sinnvoll.

Fehler 3:  Formulierungen und Formatierungen schrecken Besucher ab

Überprüfen Sie Ihr eigenes Leseverhalten: Wenn Sie eine Webseite besuchen, bleiben Sie beim Lesen an interessanten Stichworten hängen. Inhaltsleere Texte, die der Homepage-Betreiber einfach nur von seinem Werbe-Prospektmaterial übernommen hat, führen nicht dazu, dass der Besucher auch interessiert weiter klickt. Verwenden Sie übersichtliche Aufzählungen, kurze Sätze und heben Sie wichtige Informationen am besten durch Fettdruck hervor. Lange Fließtexte wirken dagegen eher einschläfernd. Untersuchungen haben ergeben: Erst wenn ein Kunde eine Webseite als informativ wertet, ist er auch bereit, längere Texte zu lesen. Sie müssen ihm einen Mehrwert bieten. Kunden binden Sie am einfachsten durch aktuelle Informationen und prägnante Formulierungen.

Fehler 4: Lange Ladezeiten

Und wenn die Webseite nicht geladen ist, dann lädt sie vielleicht noch heute … Studien zeigen: Wenn sich nach dem Mausklick zehn Sekunden später auf dem Monitor nichts tut, werden manche Nutzer schon nervös. Weitere fünf Sekunden später – und sie surfen auf eine andere Seite. Lange Ladezeiten führen zu Unzufriedenheit. Auf diese Weise kann ein Unternehmen sein Image ruinieren.

Fehler 5: Webdesign berücksichtigt die Gewohnheiten beim Surfen nicht

Design-Experimente mögen zwar eindrucksvoll beweisen, wie kreativ Sie sein können, doch wenn Sie Produkte oder Dienstleistungen an den Mann oder die Frau bringen wollen, ist eine Homepage der falsche Ort dafür – es sei denn, Sie arbeiten als Designer. Kommerzielle Websites sind der falsche Ort für Design-Experimente. So sollte etwa ein Klick auf das Firmenlogo von jeder Unterseite wieder auf die Startseite führen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wer dieses Vertrauen auf Bewährtes verletzt, wird sich online viel schwerer damit tun, geschäftlich erfolgreich zu sein.

Fehler 6: Homepage enthält zu viele grafische Elemente

Stellen Sie nicht die grafische Darstellung in den Vordergrund. Wichtiger ist stets der Inhalt Ihrer Homepage. Das Design einer Homepage sollte dazu dienen, den Besucher zu unterstützen: Auf diese Weise kann er die gesuchten Informationen einfacher finden und verstehen.

Fehler 7: Ihre Homepage benötigt Plugins

Vermeiden Sie Plugins. Die meisten Besucher werden davon absehen, ein Plugin zu installieren, um den Inhalt einer Webseite lesen zu können. Sie verlassen Ihre Homepage dann enttäuscht und kommen nicht wieder.

Fehler 8: Der “Back to homepage“-Link fehlt

Wer über eine Suchmaschine auf eine Unterseite Ihrer Homepage landet, möchte sich auch einen Überblick über Ihr gesamtes Online-Angebot verschaffen. Per Klick auf Ihr Firmenlogo zum Beispiel oben links auf jeder Ihrer Seiten sollte dies möglich sein. Außerdem hilft der „Home“-Button in der Navigation.  Den sollten Sie auf keinen Fall vergessen.

Fehler 9: Kein Kontaktformular

Kommunizieren Sie mit Ihren Kunden. Dabei hilft ein Kontaktformular. Es ist webbasiert und ermöglicht einen direkten Kontakt – ohne ein E-Mail-Programm.

Fehler 10: Veraltete Inhalte oder tote Links

Wer auf einer Homepage auf veraltete Inhalte stößt oder auf einen Link klickt, der nicht mehr existiert, wird Ihre Homepage wahrscheinlich nicht wieder besuchen. Achten Sie auf Aktualität und überprüfen Sie die Links auf Ihrer Webseite regelmäßig.

 

Foto: jd-photodesign, Fotolia.com

 

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