Tag Archive für Verschlüsselung

1&1 Video-Interview: Drei von vier Internetnutzern sorgen sich um Privatsphäre

Interview mit Frank Hoberg zu Datenschutz im Internet

Datenschutz im Internet ist auch drei Jahre nach den Snowden-Enthüllungen ein Thema das viele Internetnutzer beschäftigt. Der deutsche Software-Hersteller Open Xchange befragte für den zweiten Consumer Openness Index jeweils über 1.000 Menschen aus Deutschland, UK sowie den USA und kommt zu dem Schluss, dass sich die Wahrnehmung bei der Preisgabe von privaten Daten geändert hat. Wir trafen Frank Hoberg, Co-Founder von Open Xchange, für ein Interview auf den World Hosting Days 2016. Im Gespräch erläutert er die Studienergebnisse und verdeutlicht, welche Bedeutung der Datenschutz für die befragten Internetnutzer hat und wie sich das Thema Sicherheit in der Zukunft weiterentwickeln wird. 

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Kategorie: Netzkultur | Videos & Webinare
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Hilfe: Wenn das Smartphone verloren geht oder gestohlen wird

diebstahl

Euer Smartphone ist einfach nicht mehr auffindbar und ihr habt schon alles abgesucht? Im besten Fall habt ihr es nur verlegt, im schlimmsten Fall wurde es sogar gestohlen? Mit unseren Tipps könnt ihr einige Sicherheitsvorkehrungen schaffen und sogar versuchen euer Smartphone wiederzufinden, wenn es nicht mehr von selbst auftaucht.

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„Keine Ausrede mehr für Krypto-Muffel” Kurzinterview mit Rafael Laguna

Rafael Laguna im Interview zu Consumer Openness Index 2016

Der Software-Hersteller Open-Xchange hat zum zweiten Mal seinen Consumer Openness Index vorgestellt. Die Studie befragt jeweils 1000 Internet-Nutzer in Deutschland, Großbritannien und USA zu ihrer Einstellung hinsichtlich Datenschutz und Schutz der Privatsphäre im Internet. Zu den Ergebnissen haben wir Rafael Laguna, den CEO von Open-Xchange befragt.

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Kategorie: Netzkultur
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Alle Jahre wieder: Neunter Nationaler IT-Gipfel in Berlin

Nationaler IT-Gipfel 2015

Am 18. und 19. November findet in Berlin der Nationale IT-Gipfel statt. Bereits zum neunten Mal lädt die Bundesregierung Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft ein, um Impulse für den digitalen Wandel in Deutschland zu bekommen. Zeit für einen thematischen Überblick – und einen Blick zurück.

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Kategorie: Netzwelt
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Datensicherheit – mit den richtigen Maßnahmen wappnen gegen Geschäftsausfälle

Datensicherheit, Bild: VRD/Fotolia.com

Datenverlust, Malware, Hackerangriffe – gerade im geschäftlichen Umfeld können diese Bedrohungen den gesamten Betrieb zum Stillstand bringen. Doch wer die Risiken kennt und zentrale Grundsätze beherzigt, kann derartige Bedrohungen weitgehend eliminieren. Wie Unternehmer vorgehen sollten, erläutert Wolfgang Miedl in einem exklusiven Gastbeitrag für das 1&1 Blog. Miedl arbeitet als Autor und Berater mit Schwerpunkt IT und Business.

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Kategorie: E-Business | News
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1&1 und „E-Mail made in Germany“: Das müssen Sie beachten

E-Mail made in Germany Mit der Brancheninitiative „E-Mail made in Germany” machen die großen E-Mail- und Internet-Anbieter in Deutschland Ihre E-Mails noch sicherer. 1&1 ist seit heute mit an Bord. Kernstück der Initiative ist die vollständige Verschlüsselung aller Übertragungswege. Ihre E-Mails werden also nicht nur auf dem Weg von Ihrem PC, Smartphone oder Tablet zu den Servern der Anbieter verschlüsselt übertragen, sondern auch zwischen den Rechenzentren der beteiligten Unternehmen.

Außerdem versichern die Provider – neben 1&1 sind das WEB.DE, GMX, die Telekom, Strato und freenet – Daten gemäß dem strengen deutschen Datenschutz zu verarbeiten und nur in deutschen Rechenzentren zu speichern. Damit Sie sofort erkennen können, ob eine E-Mail verschlüsselt übertragen wurde gibt es zudem eine Kennzeichnung. Alle innerhalb des Verbunds verschickten E-Mails werden von den Anbietern in den eigenen Anwendungen (z. B. Mail-Apps oder Webmailer) mit dem „E-Mail made in Germany“-Siegel gekennzeichnet.

Was bedeutet das für Sie als 1&1 Kunden?

Wenn Sie den 1&1 Webmailer oder die 1&1 Mail App nutzen, brauchen Sie nichts weiter zu tun. Ihre E-Mails werden automatisch verschlüsselt übertragen. Außerdem sehen Sie sofort, ob eine empfangene E-Mail aus dem sicheren „E-Mail made in Germany“ Verbund versendet wurde.

Nutzen Sie eine andere mobile Mail-App oder ein Programm, dass sie lokal auf Ihrem PC installiert haben (z. B. Mozilla Thunderbird, Outlook oder Apple Mail), ist es unter Umständen nötig, dass Sie die SSL-Verschlüsselung in den Mail-Einstellungen aktivieren.

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Kategorie: 1&1 Service | Unternehmen
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Wichtige Hinweise zur Sicherheitslücke “Heartbleed“ in der Verschlüsselungs-Software OpenSSL

Heartbleed Bug

Vor wenigen Tagen wurde eine gefährliche Sicherheitslücke in der Verschlüsselungs-Software OpenSSL bekannt. Betroffen sind die Versionen 1.0.1 bis einschließlich 1.0.1f von OpenSSL. Da die Lücke in der so genannten Heartbeat-Erweiterung von OpenSSL auftritt und zur Übertragung von Inhalten aus dem Speicher betroffener Systeme führt, nennen die Entdecker die Sicherheitslücke Heartbleed Bug.

Da OpenSSL von Millionen Servern zur Verschlüsselung von Internetverbindungen genutzt wird, etwa bei der Übertragung von Webseiten oder der Übermittlung von E-Mails, sind die Auswirkungen gravierend. Wir haben umgehend nach Bekanntwerden der Sicherheitslücke Gegenmaßnahmen ergriffen und potenziell betroffene Systeme gesichert.

Das bedeutet für Sie als Kunden: Alle Server, bei denen 1&1 OpenSSL einsetzt und die von uns verwaltet werden, waren bereits wenige Stunden nach Bekanntwerden des Heartbleed Bugs sicher.

Wichtig: Wenn Sie einen Server mit Root-Zugriff nutzen (Dedicated Server, Virtual Server oder Dynamic Cloud Server), können wir Ihnen nicht unmittelbar helfen, da 1&1 keinen Zugriff auf diese Systeme hat. Wenn Sie auf einem Root-Server OpenSSL verwenden, führen Sie bitte umgehend ein Update auf eine sichere Version durch. Außerdem sollten Sie im Anschluss einen neuen privaten SSL-Schlüssel generieren und ein neues SSL-Zertfikat erzeugen. Hierbei unterstützt Sie gerne unser Kundenservice, bitte schreiben Sie uns hierzu eine Mail an support@hosting.1und1.de

Weitere Informationen zum Heartbleed-Bug finden Sie unter anderem bei golem.de und auf Heise Online.

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Kategorie: Server & Hosting
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Koalitionsvertrag: Was ändert sich für Internetnutzer?

Die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD haben ein erstes Zwischenergebnis. Gestern wurde nach wochenlangen Verhandlungen der Koalitionsvertrag veröffentlicht. Auf Seiten der Unionsparteien müssen jetzt noch Parteitage über die tatsächliche Koalitionsbildung entscheiden –  hier darf die Zustimmung als sicher gelten. Spannender wird es bei den Sozialdemokraten: zum ersten Mal entscheidet die Parteibasis in einem Mitgliederentscheid über die Regierungsbildung. Scheitert dieses Votum, dürfte es in Berlin heißen: Alles zurück auf Los!

Da sich in dem Zuge der Befassungen der Basis aber jedenfalls inhaltlich nichts mehr ändern wird, kann bereits jetzt ein Ausblick gewagt werden, welche wichtigen Änderungen für Internetnutzer CDU/CSU und SPD planen.

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Kategorie: Netzkultur
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Schnüffelnde Pendler gefährden vertrauliche Firmendaten

Viele Berufspendler bearbeiten ihre Geschäftsdokumente auf dem Weg zur Arbeit oder auf dem Weg zurück. Dadurch sind sensible Unternehmensinformationen einem erheblichen Risiko ausgesetzt. Eine Studie* des Archivierungs- und Informationsmanagement-Dienstleisters Iron Mountain zeigt, dass mehr als die Hälfte (57 Prozent) der deutschen Büropendler ihrem Sitznachbarn schon ein Mal über die Schulter geschaut haben, um zu erhaschen, an was dieser gerade arbeitet. Mehr als jeder Zehnte (14 Prozent) hat dabei schon einmal vertrauliche oder hochsensible Informationen gesehen.

Nicht nur digitale Daten, sondern auch Papierinformationen gefährdet

Sieht man sich die Tätigkeiten der Büroangestellten an, so ergibt sich für Europa folgendes Bild: Fast ein Fünftel (18 Prozent) der im Marketing tätigen Befragten geben an, dass sie regelmäßig einen Blick auf die Arbeit von anderen Pendlern werfen, verglichen mit nur sechs Prozent der in der Rechtsbranche Tätigen. Bei Marketing-Angestellten ist auch die Wahrscheinlichkeit am höchsten (35 Prozent), dass sie an vertraulichen oder sensiblen Geschäftsdaten auf ihrer Pendelstrecke arbeiten. Bei Chefsekretären sowie beim Verwaltungspersonal ist die Wahrscheinlichkeit mit 15 Prozent am geringsten, vertrauliche oder sensible Geschäftsdaten in öffentlichen Transportmitteln zu bearbeiten. Über alle Berufsgruppen hinweg, gaben 21 Prozent der Befragten an dies zu tun.

Züge und Flugzeuge: besonders beliebte Orte

In Deutschland gehören Züge (49 Prozent) und Flugzeuge (32 Prozent) zu den beliebtesten Orten, um einen Blick auf fremde Arbeitsdokumente zu erhaschen. Besonders beliebt sind ebenfalls Abflug- beziehungsweise Wartehallen (21 Prozent) und Busse (20 Prozent). Überraschenderweise landet die U-Bahn, in der es besonders eng zugeht, mit knapp zehn Prozent auf dem letzten Platz.

Folgende Tipps können Pendlern dabei helfen, vertrauliche Informationen auf dem Weg zur Arbeit oder während einer Geschäftsreise besser zu schützen.

1. Mitarbeiter informieren:

Jedem Mitarbeiter sollte die Verantwortung, die er oder sie für die Informationssicherheit auch außerhalb des Arbeitsplatzes hat, bewusst gemacht werden. Hier sollten klare Regeln und praktische Leitlinien aufgestellt werden, die den Mitarbeitern zu verstehen geben, welches Verhalten angemessen ist, um mögliche Risiken zu reduzieren. Diese Erwartungen sollten regelmäßig gegenüber den Mitarbeitern kommuniziert werden.

2. Endgeräte und VPN sicher halten:

Um Mitarbeitern, die gerade unterwegs sind, eine sichere Arbeitsumgebung zu gewährleisten, sollte man als erstes bei den zur Verfügung gestellten Endgeräten anfangen. Hier werden starke Passwörter und Verschlüsselungstechniken empfohlen. Im Zuge zunehmender Verwendung von privaten Geräten wie Tablet-PCs und Smartphones im Rahmen von BYOD (Bring-your-own-Device) sollten hier auch private Geräte miteinbezogen werden.

3. Sensible Informationen mit Bildschimfiltern schützen:

Diese Technik kennt man am ehesten von Bankautomaten. Für Laptops gibt es ebenfalls spezielle Blickschutzfilter, die es ab einem bestimmten Blickwinkel unmöglich machen, zu sehen, was gerade auf dem Bildschirm vor sich geht. Mitarbeitern, die Zugriff auf hochsensible Daten haben, sollten diese Filter für ihre Geräte zur Verfügung gestellt werden.

4. Auf Papierdokumente achten:

Allzu oft wird Informationssicherheit nur unter IT-Sicherheitsaspekten wahrgenommen. Dennoch sind Papierdokumente leicht zu transportieren und mitfahrende Pendler können in einem unachtsamen Moment schnell einen Blick darauf erhaschen. Im schlimmsten Fall wird der Papierausdruck vergessen und gerät in falsche Hände. Deshalb sollten vertrauliche Dokumente, wenn sie nicht mehr gebraucht werden, zurück zum Arbeitsplatz gebracht oder sicher vernichtet werden.

 

*) Opinion Matters für Iron Mountain. Die Umfrage wurde zwischen 15. April 2013 und 1. Mai 2013 vorgenommen. Stichprobe: 5021 berufstätige Erwachsene in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien und den Niederlanden. Davon 1002 aus Deutschland.

 

Foto: berc, Fotolia.com

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Kategorie: E-Business
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