Tag Archive für Umfrage

Bitkom-Umfrage: Online-Shopping wird zu Mobile-Shopping

Handys, Tablets sowie Applikationen für die entsprechenden Endgeräte sind aus der immer stärker digitalisierten Welt nicht mehr wegzudenken. Folglich spielen diese auch eine zunehmende Rolle im Kaufverhalten der Nutzer. Eine aktuelle Umfrage des deutschen Digitalverbands Bitkom zeigt, dass sich die Zahl der mobilen Shopper innerhalb von zwei Jahren fast verdoppelt hat.

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Kategorie: Netzwelt
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Umfrage: Postfach-Kapazität und eigene Domain sind unverzichtbar für Business E-Mails

Die geschäftliche E-Mail-Adresse dient insbesondere Start-ups und Selbstständigen, aber auch kleinen Unternehmen als „digitale Visitenkarte“. Sie ermöglicht es ihnen, im Kontakt mit Kunden oder Geschäftspartnern direkt einen professionellen Eindruck zu hinterlassen. Doch sehen die Unternehmen das genauso? Was ist ihnen wichtig, wenn es um ihren geschäftlichen E-Mail-Account geht? Wir haben nachgefragt.

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Kategorie: Netzwelt | Produkte | Produkte
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„Design your career”: Wie wir unsere Mitarbeiter fördern

Um Leistung, Fachwissen und Motivation hoch zu halten, ist es die Aufgabe unseres Unternehmens, seine Mitarbeiter stetig zu fordern, aber auch zu fördern. Neuer Input durch Seminare und Lernmaßnahmen wirken motivationssteigernd, bringen die Mitarbeiter in ihrer persönlichen Entwicklung weiter und bestätigen sie darin, täglich ihr Bestes zu geben. Gerade in einem so hochdynamischen Marktumfeld wie der IT- und Telekommunikationsbranche hängt unser Erfolg maßgeblich davon ab, dass sich unsere Mitarbeiter schnell an neue Gegebenheiten anpassen, flexibel reagieren und zukunftsorientiert arbeiten.

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Kategorie: Unternehmen
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connect Kundenbarometer 2015: 1&1 holt Bestnote mit positivem Image und Service

connect

In der Ausgabe 07/2015 hat das Magazin „connect“ Internetkunden zu verschiedenen Anbietern befragt. Bei einem Gesamturteil mit einer maximalen Punktzahl von 470 Punkten konnte 1&1 mit 455 Punkten als einziger Anbieter in der Untersuchung das Prädikat „sehr gut“ erreichen. Insbesondere bei Zufriedenheit, Sympathie und Loyalität überzeugt 1&1. Laut der Umfrage „Kundenbarometer 2015“ hat 1&1 zudem beim positiven Image die Nase vorn: „Über 60 Prozent der Kunden sind mit dem Image zufrieden – damit genießt der Internet-Provider das höchste Ansehen bei seiner Klientel“, schreibt connect.

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Kategorie: 1&1 Service | Netzwelt | Produkte
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Umfrage zu Social Media bei 1&1: Jetzt teilnehmen!

Auf unseren 1&1 Social Media Kanälen stellen wir euch regelmäßig neue Produkte vor, beantworten eure Fragen und zeigen euch, was es Neues bei uns im Unternehmen gibt. Nun wollen BWL-Studenten der Hochschule Heilbronn am Campus Künzelsau herausfinden, wie unsere Social Media Kanäle bei unseren Kunden ankommen und welche Verbesserungsvorschläge es seitens unserer Fans und Follower gibt. Dazu haben die Studenten in Zusammenarbeit mit 1&1 eine Umfrage erstellt, die ihr hier erreichen könnt. Wir würden uns freuen, wenn ihr euch ein paar Minuten Zeit nehmt, um die Fragen zu beantworten. Damit helft ihr uns, unsere Informationsangebote weiter zu verbessern und unterstützt die Studenten bei ihrer Forschung.

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Kategorie: 1&1 Intern | Unternehmen
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Smartphone-Unfälle: Das Aufbewahren in der Hosentasche ist besonders riskant

Jeder kennt es: Einen Moment der Unachtsamkeit und das Smartphone fällt vom Schreibtisch, aus der Hand oder der Hosentasche. Das ist besonders ärgerlich, wenn das Gerät neu ist und ein teurer Schaden entsteht. Blöd gelaufen, wenn einem ein solches Missgeschick wie Jack Cooksey auch noch vor laufender Kamera passiert.

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Kategorie: Mobil Surfen | Netzwelt
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Wie Sie soziale Netze im Unternehmen erfolgreich einsetzen

Etwa zwei Drittel aller Unternehmen in Deutschen nutzen aktuell soziale Medien wie Blogs, Kurznachrichtendienste oder soziale Netze. Das hat eine Umfrage des Hightech-Verbandes BITKOM unter seinen Mitgliedern ergeben. Um Firmen den Einstieg in die Welt von Facebook, Google+ und Twitter zu erleichtern, hat der Verband eine Checkliste zum Einsatz sozialer Medien in Unternehmen zusammengestellt.

Die zehn Punkte der Checkliste im Überblick:

1. Strategie erarbeiten
Unternehmen sollten zunächst prüfen, in welchen Geschäftsbereichen und Handlungsfeldern ihnen soziale Medien einen Mehrwert bieten können. Bei der Analyse sollten sie neben PR und Marketing auch andere Bereiche wie das Personalwesen, den Kundenservice oder die Produktentwicklung einbeziehen.

2. Ziele setzen
Organisationen sollten sich konkrete, realistische und messbare Ziele setzen, die sie mit Social Media im jeweiligen Unternehmensbereich erreichen wollen.

3. Organisation anpassen
Social Media erledigt sich nicht nebenbei. Es sollte festgelegt werden, wer für Social Media verantwortlich ist und wer die Aktivitäten steuert. Dabei sollte sichergestellt sein, dass die Mitarbeiter ausreichend Zeit haben und finanzielle Ressourcen zur Verfügung stehen. Sinnvoll kann die Einrichtung einer Arbeitsgruppe sein, um die verschiedenen Aktivitäten zu koordinieren.

4. Aufwand kalkulieren
Der finanzielle und personelle Aufwand der Social Media Aktivitäten sollte genauso gewissenhaft kalkuliert werden, wie das auch bei anderen Projekten der Fall ist. Dabei sollte insbesondere der Aufwand für die Interaktion mit Social Media Nutzern einbezogen werden.

5. Zielgruppen identifizieren
Unternehmen sollten herausfinden, wo die eigenen Zielgruppen im Internet die meiste Zeit verbringen und auf welchen Social Media Plattformen sie sich vornehmlich aufhalten. Neben den großen sozialen Netzwerken können auch kleinere, spezialisierte Plattformen (zum Beispiel Online-Foren) von Bedeutung sein.

6. Monitoring durchführen
Sinnvoll ist eine systematische Beobachtung der sozialen Medien. Das Monitoring liefert Erkenntnisse darüber, was über das Unternehmen, seine Produkte oder seine Wettbewerber kommuniziert wird. Die Ergebnisse können in Marketing und PR sowie im Vertrieb, im Service oder in der Produktentwicklung verwertet werden.

7. Inhalte und Medien-Mix festlegen
Die angebotenen Inhalte sollten auf die Informationsbedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe zugeschnitten sein sowie die Besonderheiten der verschiedenen Plattformen berücksichtigen. Jede Plattform im Social Web kann eine bestimmte Rolle im Kommunikations-Mix einnehmen. Im Rahmen einer integrierten Online-Kommunikation sollte ein einheitlicher Außenauftritt angestrebt werden.

8. Krisenmanagement vorbereiten
Organisationen müssen sich im Social Web auf Irritationen, Kritik und Krisen einstellen. Über das Internet artikulierte Entrüstungsstürme, so genannte Shitstorms, werden künftig eher die Regel als die Ausnahme sein. Unternehmen sollten daher ihre Prozesse und Strukturen für einen Krisenfall vorbereiten.

9. Erfolge messen
Der Erfolg der Social Media Aktivitäten sollte anhand des Erreichungsgrades der definierten Ziele kontinuierlich gemessen werden. Hierfür sollten aussagekräftige Leistungskennzahlen (KPIs) festgelegt werden.

10. Mitarbeiter motivieren
Die Mitarbeiter sollten Social Media Guidelines erhalten. Die Richtlinien informieren über Chancen und Risiken von Social Media und geben konkrete Hinweise zum Verhalten im Social Web. Informationsveranstaltungen und Schulungen tragen dazu bei, dass die Leitlinien unternehmensweit umgesetzt werden.

 

Weitere Infos auf der BITKOM-Homepage.

 

Foto: iStockPhoto.com

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Kategorie: Tipps
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Homepage: Diese Fehler sollten Sie vermeiden

Bei der Gestaltung einer Firmen-Homepage kann einiges schief laufen. Das 1&1 Online-Erfolgs-Center listet die zehn schlimmsten Fehler auf, die Sie auf jeden Fall vermeiden sollten.

 

Fehler 1: Inhalte ohne Nutzen für den Besucher

Inhalte auf einer Webseite sollten nützliche Informationen für den Besucher bieten. Vollmundige Marketing-Versprechen und Informationen, die nichts mit dem Kerngeschäft zu tun haben, schrecken viele Nutzer ab. Wer beispielsweise auf der Firmen-Homepage die Öffnungszeiten seines Ladengeschäfts so versteckt, dass der Besucher sie kaum finden kann, dafür aber auf der Startseite rechts oben die Wetteraussichten für die aktuelle Woche präsentiert, wird bei einige Interessenten bestimmt Verwunderung auslösen. Wichtig: Das Leistungsangebot des Unternehmens sollte immer im Vordergrund stehen.

Fehler 2: Firmenstruktur geht vor inhaltlicher Struktur

Webseiten-Menüs, die die Unternehmensstruktur widerspiegeln, lassen den Besucher der Homepage oft ratlos zurück. Kunden suchen nach Produkten oder Dienstleistungen, eine Übersicht über die einzelnen Unternehmenssparten halten sie dagegen meist für wenig sinnvoll.

Fehler 3:  Formulierungen und Formatierungen schrecken Besucher ab

Überprüfen Sie Ihr eigenes Leseverhalten: Wenn Sie eine Webseite besuchen, bleiben Sie beim Lesen an interessanten Stichworten hängen. Inhaltsleere Texte, die der Homepage-Betreiber einfach nur von seinem Werbe-Prospektmaterial übernommen hat, führen nicht dazu, dass der Besucher auch interessiert weiter klickt. Verwenden Sie übersichtliche Aufzählungen, kurze Sätze und heben Sie wichtige Informationen am besten durch Fettdruck hervor. Lange Fließtexte wirken dagegen eher einschläfernd. Untersuchungen haben ergeben: Erst wenn ein Kunde eine Webseite als informativ wertet, ist er auch bereit, längere Texte zu lesen. Sie müssen ihm einen Mehrwert bieten. Kunden binden Sie am einfachsten durch aktuelle Informationen und prägnante Formulierungen.

Fehler 4: Lange Ladezeiten

Und wenn die Webseite nicht geladen ist, dann lädt sie vielleicht noch heute … Studien zeigen: Wenn sich nach dem Mausklick zehn Sekunden später auf dem Monitor nichts tut, werden manche Nutzer schon nervös. Weitere fünf Sekunden später – und sie surfen auf eine andere Seite. Lange Ladezeiten führen zu Unzufriedenheit. Auf diese Weise kann ein Unternehmen sein Image ruinieren.

Fehler 5: Webdesign berücksichtigt die Gewohnheiten beim Surfen nicht

Design-Experimente mögen zwar eindrucksvoll beweisen, wie kreativ Sie sein können, doch wenn Sie Produkte oder Dienstleistungen an den Mann oder die Frau bringen wollen, ist eine Homepage der falsche Ort dafür – es sei denn, Sie arbeiten als Designer. Kommerzielle Websites sind der falsche Ort für Design-Experimente. So sollte etwa ein Klick auf das Firmenlogo von jeder Unterseite wieder auf die Startseite führen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wer dieses Vertrauen auf Bewährtes verletzt, wird sich online viel schwerer damit tun, geschäftlich erfolgreich zu sein.

Fehler 6: Homepage enthält zu viele grafische Elemente

Stellen Sie nicht die grafische Darstellung in den Vordergrund. Wichtiger ist stets der Inhalt Ihrer Homepage. Das Design einer Homepage sollte dazu dienen, den Besucher zu unterstützen: Auf diese Weise kann er die gesuchten Informationen einfacher finden und verstehen.

Fehler 7: Ihre Homepage benötigt Plugins

Vermeiden Sie Plugins. Die meisten Besucher werden davon absehen, ein Plugin zu installieren, um den Inhalt einer Webseite lesen zu können. Sie verlassen Ihre Homepage dann enttäuscht und kommen nicht wieder.

Fehler 8: Der “Back to homepage“-Link fehlt

Wer über eine Suchmaschine auf eine Unterseite Ihrer Homepage landet, möchte sich auch einen Überblick über Ihr gesamtes Online-Angebot verschaffen. Per Klick auf Ihr Firmenlogo zum Beispiel oben links auf jeder Ihrer Seiten sollte dies möglich sein. Außerdem hilft der „Home“-Button in der Navigation.  Den sollten Sie auf keinen Fall vergessen.

Fehler 9: Kein Kontaktformular

Kommunizieren Sie mit Ihren Kunden. Dabei hilft ein Kontaktformular. Es ist webbasiert und ermöglicht einen direkten Kontakt – ohne ein E-Mail-Programm.

Fehler 10: Veraltete Inhalte oder tote Links

Wer auf einer Homepage auf veraltete Inhalte stößt oder auf einen Link klickt, der nicht mehr existiert, wird Ihre Homepage wahrscheinlich nicht wieder besuchen. Achten Sie auf Aktualität und überprüfen Sie die Links auf Ihrer Webseite regelmäßig.

 

Foto: jd-photodesign, Fotolia.com

 

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Wie wichtig B2B-Online-Marketing aus Kundensicht ist

Die Fachhochschule Münster hat im Auftrag der Deutschen Messe Interactive (DMI) eine Studie zu „Information und Kommunikation im Kaufprozess von B2B-Unternehmen“ vorgenommen. An der Befragung im vergangenen Juni haben insgesamt 937 potentiellen Entscheider teilgenommen. Dabei stand ausschließlich die Kundenperspektive im Mittelpunkt. Ziel der Untersuchung war es, neue Impulse für die Marketingkommunikation im B2B zu ermitteln. Die Ergebnisse offenbaren neben bevorzugten Informationskanälen und Unterschieden zu Marketing Mechanismen im B2C überraschend viel ungenutztes Potenzial im B2B Online Marketing.

Wie wird der Kunde am besten angesprochen?

Das Erkenntnisinteresse fokussierte Faktoren des gesamten Beschaffungsprozesses – vor, während und nach dem Kaufabschluss. Vergleichsweise neu war dabei die Ausgangs-Perspektive: Wird in der Regel überlegt, wie der Kunde am besten angesprochen werden kann, fragte die DMI danach, wie dieser selbst sich informiert: Wie verhalten sich B2B-Entscheider bei anstehenden, größeren Investitionen und wie nutzen sie die verschiedenen Informationskanäle im Prozess der Entscheidungsvorbereitung? Die Studie verbindet Ergebnisse und Analysen mit konkreten Handlungsempfehlungen.

Internet allein macht kein Neugeschäft

Wie die Studienergebnisse zeigen, ist das Internet die erste Quelle für die Informationsrecherche. Dabei  stehen Suchmaschinen an der Spitze der genutzten Online-Angebote. Doch die daraus resultierenden Konsequenzen für Anbieter sind nicht so einfach, wie die Ergebnisse scheinen. Denn die Platzierung bei Google & Co. ist spätestens nach dem Panda-Update mehr denn je von der Präsenz in Fachmedien, Foren und Blogs abhängig – bei der klassischen Adwords-Kampagne sollten Anbieter also nicht stehen bleiben.

Auch persönliche Kontakte spielen bei der Informationsbeschaffung für geplante Investitionen bei Entscheidern eine erwartet große Rolle. Gerade hier offenbaren sich die Defizite des Online-Kanals, der den persönlichen fachlichen Austausch auch auf Dauer nicht ersetzen kann. Neben Internet und persönlichen Kontakten werden im zweiten Recherche-Schritt auch Fachmedien, Messen und Anbieterkataloge wichtig für die Informationsbeschaffung.

Zusammensetzung des Buying Centers kennen

Die Studie gibt auch über die personelle und zeitliche Dimension des Investitionsprozesses bei B2B-Kunden Aufschluss. So kommen etwa verschiedene Unternehmensbereiche im so genannten Buying Center, das die Investitionsentscheidung vorbereitet, zusammen – und wollen im Idealfall mit entsprechend individuell aufbereiteten Fachinformationen versorgt werden. Durch punktuelle Marketingaktionen vergeben Anbieter die Chance auf Neugeschäft: Wie die Studie zeigt, sind Investitionszyklen im B2B zumeist auf wenige Wochen und Monate begrenzt.

Eine kontinuierliche Marketingkommunikation im Internet ist folglich unabdingbar, um die Kontakte in der richtigen Phase der Kaufvorbereitung zu erreichen. Ist der Anbieter einmal auf den Radar des Interessenten gelangt, sind die Aussichten auf einen erfolgreichen Abschluss nicht schlecht: Denn beim Eintritt in die Angebotsphase sehen sich etwa zwei Drittel aller Anbieter nur noch ein bis zwei Wettbewerbern gegenüber.

Status quo der B2B-Online-Werbung: Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft

Nur knapp 20 Prozent der befragten Unternehmensentscheider gaben an, dass B2B-Online-Werbung für ihre Recherchen eher häufig bis immer relevant sei. Die überraschend niedrige Zahl offenbart, welches Potenzial noch im Bereich der B2B-Online-Werbung schlummert: So hielten über die Hälfte der Befragten die derzeitigen Angebote für zu oberflächlich oder vermissten die von ihnen gesuchten Produkte und Dienstleistungen ganz. Durch zielgerichtete und fachlich fundierte Online Werbung in den richtigen Kontexten können hier also noch signifikante Zielgruppen erschlossen werden.

Weitere Infos: DMI

 

Foto: iStockPhoto.com

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Kategorie: E-Business
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Bewegte Bilder liegen im Trend

In den nächsten zwei Jahren wird Bewegtbild als Werbeformat und als professioneller Videoinhalt eine hohe Bedeutung in der Digitalbranche besitzen. Hingegen sollen nutzergenerierte Videoinhalte über ihre derzeitig mittelmäßige Bedeutung nicht hinauskommen. Dies geht aus der aktuellen Expertenumfrage „Trend in Prozent“ des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) hervor. Nach Einschätzung der Experten wird der Klick allein zur Erfolgsmessung von Bewegtbildwerbung nicht mehr ausreichen: Viewtime, Click to play und Visibility zählen für die Mehrheit der Befragten zu den idealen Leistungsmerkmalen. Zugleich wird die Relevanz von Social Sharing für Bewegtbildinhalte in Zukunft steigen. In ihrem Urteil kommen die Befragten zum Schluss, dass der Bewegtbildwerbemarkt deutlich durch Standardisierung und mobile Endgeräte beschleunigt wird.

Bewegtbild gewinnt als digitales Geschäftsmodell an Bedeutung

Das Ergebnis der BVDW-Expertenbefragung bestätigt, dass Bewegtbild für die Unternehmen der digitalen Wirtschaft von hoher Bedeutung ist. Aktuell bescheinigen vier von fünf Umfrageteilnehmern (82,5 Prozent), dass Bewegtbild als Werbeformat eine mittelmäßige oder hohe Bedeutung besitzt. In Zukunft erfährt die Bedeutung von Bewegtbild eine weitere Steigerung: Neun von zehn der Befragten (89,9 Prozent) räumen Bewegtbild als Werbeformat in zwei Jahren sogar eine hohe bis sehr hohe Bedeutung ein. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Frage nach dem Potenzial von Bewegtbild als professionelle Videoinhalte. Während heute nur 68,8 Prozent von einer mittelmäßig bis hohen Bedeutung sprechen, rechnet eine große Mehrheit von 88,6 Prozent der Experten, dass Bewegtbild als professionelle Videoinhalte in Zukunft eine hohe bis sehr hohe Bedeutung für die Branche besitzen wird. Auf die Frage nach der Relevanz von nutzergenerierten Bewegtbildinhalten gibt die Mehrheit der Experten sowohl aktuell als auch in zwei Jahren an, dass die Bedeutung eher mittelmäßig für die Geschäftsmodelle der Digitalbranche ist.

Der Klick alleine reicht nicht mehr als Leistungsmerkmal aus

Mehr als drei Viertel der Experten (76,6 Prozent) stimmen der Aussage zu, dass der Klick allein nicht mehr ausreicht, um Bewegtbildwerbung angemessen zu bewerten. Ihrer Einschätzung zufolge müssen weitere Kennzahlen ergänzt werden. Für die Erfolgsmessung von Bewegtbildwerbung eignen sich laut Mehrheit der Experten die Leistungsmerkmale Viewtime (87 Prozent), Click-to-play (63,5 Prozent) und Visibility (57,3 Prozent). Die bislang zur Messung angewandte Klickrate erachtet nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten (52,1 Prozent) als geeignet. Weitere Leistungsmerkmale wie Brutto-Reichweite (46,4 Prozent), Ad Impressions (40 Prozent) oder Sound Activation (17,2) erhalten geringere Zustimmung.

Bewegtbild beschleunigt Entwicklung am digitalen Werbemarkt

Eine hohe Zustimmung der Umfrageteilnehmer (70,4 Prozent) erhält die These, dass standardisierte Bewegtbildformate signifikant die Nachfrage und das Wachstum des Bewegtbildmarktes beschleunigen. Weitere 69,1 Prozent der befragten Experten stimmen zu, dass mobile Endgeräte die Entwicklung von Bewegtbildwerbung in den nächsten zwei Jahren deutlich antreiben werden. Eine Minderheit (34,6 Prozent) der Umfrageteilnehmer spricht sich dafür aus, dass Bewegtbildwerbung den klassischen Standardwerbeformaten bis 2015 den Rang ablaufen wird. Auf eine klare Ablehnung stößt diese These jedoch nur bei 24,7 Prozent der Befragten, so dass mit 40,7 Prozent ein Großteil der Experten noch unentschlossen ist. Ähnlich beurteilen die Experten die Frage nach dem Informationsgehalt in Bewegtbild-Werbung. Eine deutliche Mehrheit von 59,3 Prozent kann der Aussage nicht zustimmen, dass interaktive Formate zu viele Informationen für den Nutzer darstellen und eine Vertiefung in den Inhalt nicht erreicht werden kann.

Social Sharing wird zum Erfolgsfaktor für Bewegtbildinhalte

Die Experten berücksichtigen für die Entwicklung von Bewegtbild die positiven Effekte von Social Media. Die Mehrheit von ihnen (48,1 Prozent) bemisst Social Sharing, dem Teilen von Inhalten in sozialen Netzwerken, bereits eine hohe bis sehr hohe Relevanz. Eine deutlich Zunahme dieser Bedeutung wird in den nächsten zwei Jahren von knapp drei Vierteln (74,1 Prozent) erwartet.

 

  • INFO ZUR UMFRAGE Die BVDW-Umfrage „Trend in Prozent“ findet quartalsweise zu verschiedenen Themen der digitalen Wirtschaft über den Zeitraum von ein bis zwei Wochen statt. Für die Analyse über die aktuelle und zukünftige Bedeutung von Bewegtbild in digitalen Umfeldern flossen 81 Fragebögen ein, die in der Zeit vom 22. bis 26. April 2013 online beantwortet wurden. Die Umfrageteilnehmer setzen sich u.a. zusammen aus Vermarktern (32 Prozent), Full-Service-Internetagenturen (14 Prozent), Online-Mediaplanern (11 Prozent), Technik und IT-Anbietern (11 Prozent), Portalbetreibern und Publishern (10 Prozent), Internetagenturen mit speziellem Fokus (9 Prozent) und Sonstige (13 Prozent).

 

Foto: fffranz, Fotolia.com

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Kategorie: E-Business
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