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Zehn Tipps für mehr Sicherheit beim Online-Surfen

Zum Abschluss des von der EU ausgerufenen „Ersten Europäischen Cybersicherheitsmonats” hat Siber Systems, Hersteller einer Passwortverwaltungs-Software, die zehn wichtigsten Sicherheitsregeln für das Leben im Cyberspace zusammengestellt:

1. Sichere Passwörter nutzen
Entweder nach den Richtlinien des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) selber ausdenken oder von Passwortverwaltungen wie RoboForm generieren lassen.

2. Zugang zum eigenen Rechner kontrollieren
Die Gefahr kommt nicht nur aus dem Internet. Nutzen Sie die Möglichkeiten der meisten Betriebssysteme und legen Sie für jeden Nutzer einen eigenen Account an. Das ist auch im Sinne des Jugendschutzes.

3. Passwörter nicht im Browser speichern
Bei vielen Browsern ist es problemlos möglich, sich gespeicherte Passwörter im Klartext anzeigen zu lassen.

4. „Auto-Fill“-Funktion der Browser abschalten
Es ist zwar sehr komfortabel, Internet-Formulare nicht jedes Mal neu ausfüllen zu müssen. Doch jeder, der Zugriff auf Ihren Computer hat, kann diese Funktion genauso verwenden wie Sie.

5. Sensible Daten nur gesichert speichern
Sensible Daten wie Konto-PIN oder Ausweisnummern haben auf dem Computer nichts verloren. Wenn Sie diese dennoch digital aufbewahren wollen, benutzen Sie einen passwortgeschützten Ordner. Ihren Personalausweis lassen Sie schließlich auch nicht offen auf dem Tisch herumliegen.

6. Firewall aktivieren
Bei vielen Betriebssystemen (z.B. Windows) ist die Firewall inzwischen Standard. Stellen Sie sicher, dass sie aktiviert ist. So erschweren Sie Hackern den Zugriff auf Ihren Rechner.

7. Virenscanner nutzen
Schon die kostenlosen Varianten der gängigen Virenscanner bieten ausreichenden Schutz vor Schadsoftware.

8. Regelmäßig Back-ups machen
Legen Sie in regelmäßigen Abständen Sicherheitskopien aller wichtigen Dateien an und schützten Sie sich so vor Datenverlust.

9. Sicherheitskopien an einem anderen Ort aufbewahren
Nutzen Sie für das Back-up externe Speichermedien oder Rechner, die an einem anderem Ort stehen. So sind die Daten auch bei Computerdiebstahl, Feuer oder Wasserrohrbruch sicher.

10. Sparsam mit persönlichen Informationen sein
Im Social-Media-Zeitalter muss sich jeder Nutzer ständig bewusst machen, wie viel er über sich selbst preisgeben will. Im Netz verbreiten sich Neuigkeiten in Sekundenschnelle. Es ist nahezu unmöglich, sie wieder zurückzuholen und das Internet vergisst nichts. Fragen Sie sich immer: „Würde ich das meinem Chef erzählen?“

 

Der Erste Europäische Cybersicherheitsmonat

Die Europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit (ENISA) hat zusammen mit der Europäischen Kommission den Oktober 2013 zum Ersten Europäischen Cybersicherheitsmonat ernannt. Öffentliche Institutionen und Unternehmen haben in diesem Monat zahlreiche Initiativen gestartet, um die Bürger für Sicherheitsfragen zu sensibilisieren. Weitere Informationen finden Sie bei der ENISA.

 

Foto: maho, Fotolia.com

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Kategorie: Tipps
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Online-Händler: Zehn Tipps für ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft

Weihnachten nähert sich mit großen Schritten und verspricht Online-Händlern ein Umsatzhoch – vorausgesetzt, sie sind gut auf die Geschenke-Sucher vorbereitet. Mit diesem Zehn-Punkte-Plan können sich auch die Betreiber von Online-Shops über die Weihnachtsbescherung freuen.

1. Weihnachtliches Design schaffen

Zur Grundausstattung für die Weihnachtszeit gehört es, dem Online-Shop eine entsprechende Optik zu verpassen. Ein weihnachtliches Design spricht die Kunden an, gibt ihnen ein gutes Gefühl und animiert sie zum Kauf. Dabei empfiehlt es sich, Produkte, die erfahrungsgemäß zur Weihnachtszeit besonders erfolgreich sind, aber auch Neuheiten prominent auf der Startseite zu platzieren.

2. Shop für Suchmaschinen optimieren

Die besten Plätze bei Google, Bing und Co. sind heiß begehrt – vor allem in der hart umkämpften Weihnachtszeit. Falls noch nicht geschehen, sollten die Händler deshalb spätestens jetzt ihre Shops für Suchmaschinen optimieren. Außerdem sollten sie ihren Shop bei den Suchmaschinen registrieren sowie eine XML-Sitemap erstellen und diese übermitteln. So ist garantiert, dass etwa Google alle Seiten des Shops kennt und diese regelmäßig indexiert.

3. Orientierungshilfen bieten

An Weihnachten suchen die Kunden gezielt nach Geschenken für bestimmte Personen und haben dabei ein festes Budget im Hinterkopf. Deshalb sollte der Shop durch spezielle Empfehlungen wie „Geschenke für Ihn” oder „Geschenke für Kids” Orientierungshilfe geben und auch eine Filterfunktion nach Preis anbieten. Via Cross-Selling sollten den Suchenden automatisch weitere passende Produkte vorgeschlagen werden.

4. Spezielle Marketingmaßnahmen durchführen

Gezielte Maßnahmen können den Online-Händlern dabei helfen, in der Weihnachtszeit ihre Bestandskunden zu (re)aktivieren. Beispielsweise indem sie diese in einem Newsletter frühzeitig auf die bevorstehende Geschenkesuche hinweisen und etwa zwei Wochen vor dem Fest noch einmal nachfragen, ob bereits alle Geschenke gefunden wurden. Erfolg versprechen auch Rabatt- und Gutscheinaktionen oder ein Expressversand für Kurzentschlossene.

5. Soziale Netzwerke und wichtige Marktplätze anbinden

In der Weihnachtszeit unterhalten sich die Menschen in sozialen Netzwerken über das Fest und tauschen dort Geschenkideen aus. Händler können dies mit einem eigenen Shop in sozialen Medien wie Facebook optimal für sich nutzen. In den Shop integrierte Facebook-, Twitter- und Google+-Buttons helfen beim Sammeln von „Gefällt mir”-Klicks. Ebenfalls wichtig: Möglichst viele Menschen kann man mit seinem Angebot vor allem auch dann erreichen, wenn die Produkte direkt aus dem Shop heraus unkompliziert auf wichtigen Marktplätzen wie eBay, Amazon oder MeinPaket.de eingestellt werden können.

6. Ressourcen optimieren

Lädt der Shop in der Weihnachtszeit wegen des Besucheransturms langsamer oder bricht er gar zusammen, dann wäre das wohl der Super-GAU. Eine automatische Bildgrößenberechnung schon beim Hochladen der Bilder beugt langen Ladezeiten und zu großer Last vor. Eine weitere Möglichkeit zur Ressourcenoptimierung ist der Seiten-Cache: Werden einmal aufgerufene Seiten gecacht, bekommt ein zweiter Besucher derselben Seite diese gecachte Seite angezeigt, die Inhalte müssen nicht erneut vom Server abgeholt werden. Für Produktseiten mit Informationen zur Verfügbarkeit gilt natürlich genau das Gegenteil: Eine Aktualisierung sollte möglichst in Echtzeit erfolgen. Aber nicht nur die technische Substanz ist zu beachten. Der gute Eindruck bleibt gewahrt, wenn neben einer prompten Beantwortung von E-Mail-Anfragen auch die telefonische Erreichbarkeit auf den erhöhten Bedarf vorbereitet und die Logistik im Unternehmen einer höheren Bestellzahl gewachsen ist.

7. Neue Online-Shopper abholen

Auch in dieser Weihnachtszeit wird es wieder viele Menschen geben, die das erste Mal im Web einkaufen. Damit diese Shop-Besucher Vertrauen aufbauen können ist es wichtig, auf Gütesiegel und Garantien zu achten. Auch Kundenstimmen, Bewertungen und Transparenz über den Betreiber des Shops sowie Rückgabe- und Widerrufsmodalitäten wirken vertrauensfördernd. Da sich vor allem neue Kunden oftmals beim Erstkauf nicht registrieren möchten, kann man diesen für eine positive Kauferfahrung die Variante „Ohne Registrierung kaufen” anbieten.

8. Umfassende Bezahlmöglichkeiten bieten

Können Shop-Besucher nicht auf die Art und Weise bezahlen, die sie bevorzugen, brechen sie den Kaufvorgang in aller Regel frustriert ab. Wer die gängigen Bezahlmöglichkeiten zur Verfügung stellt, kann dem optimal vorbeugen. Mit Sonderkonditionen zur Weihnachtszeit lassen sich dann auch noch die letzten Zweifler überzeugen.

9. Mobile Webseiten bieten

Gerade in der hektischen Vorweihnachtszeit möchten viele Menschen auch unterwegs in Online-Shops nach Geschenken suchen können. Dabei sind sie aber auf Seiten angewiesen, deren Inhalt für ihre mobilen Endgeräte optimiert ist. Wer einen Shop bietet, der vor allem in Hinblick auf Seitenlayout und Navigation der kleineren Displaygröße mobiler Geräte gerecht wird, hat beim Käufer eindeutig die Nase vorn.

10. Nach dem Fest nicht nachlassen

Auch in den Wochen nach Weihnachten winken im Web noch besonders hohe Umsätze – wenn die Menschen ihre Geldgeschenke und Gutscheine in Waren umwandeln. Deshalb sollten Online-Händler nicht mit dem Stichtag 24.12. ihre Bemühungen einstellen, sondern mit Silvester-, Neujahrs- und Frühjahrs-Angeboten die potenziellen Kunden weiter ansprechen.

 

Text: Verio, Foto: Syda Productions und Jeanette Dietl, Fotolia.com

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Kategorie: E-Business | Tipps
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