Tag Archive für Social Media

Vernetzen Sie sich erfolgreich

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Soziale Netzwerke können Ihrem Unternehmen nicht nur virtuelle Kontakte in Form von Fans bei Facebook oder Followern bei Twitter bringen, sondern auch reale Begegnungen mit potenziellen Kunden und neuen Geschäftspartnern fördern. “Regional Targeting in Social Media Marketing” bedeutet zwar in erster Linie, dass Werbekampagnen in den Netzen regional ausgerichtet und gezielt User in der näheren Umgebung oder der eigenen Stadt angesprochen werden – so wie man über Abfrage der IP generell Werbung lokal bis regional oder landesweit schalten lassen kann (Geo-Targeting).

Aber das Prinzip des Regional Targeting lässt sich noch viel weiter verfeinern, wenn Sie ins aktive Networking einsteigen und zum Beispiel an Städte-Stammtischen bei Xing teilnehmen. Xing wird von Unternehmern, leitenden Angestellten, Wissenschaftlern, Akademikern und Freiberuflern genutzt:  Als soziales Netzwerk für berufliche Kontakte bietet diese Community über fünf Millionen deutschsprachigen Mitgliedern und damit Berufstätigen aller Branchen eine Plattform für Geschäfte, Jobs und Karrieren.

Fachlicher Austausch inklusive

Auf Xing findet man aber nicht nur Jobs oder Aufträge, sondern auch fachlichen Austausch, Mitarbeiter und Kooperationspartner. Über 45.000 Fachgruppen wurden für den interaktiven Austausch eingerichtet und die Chancen stehen sehr gut, dass auch für Ihre Branche oder Ihre Region eine dabei ist. Falls nicht, gründen Sie doch einfach eine und moderieren diese Gruppe selbst. Per Mail können Sie dann Freunde, Kollegen und Geschäftskontakte zu Xing oder direkt in Gruppen einladen.

Auf den regionalen Xing-Events treffen Sie monatlich die Mitglieder der Regio-Gruppen und viele weitere interessante Gesprächspartner aus der Umgebung auch persönlich, kommen ins Gespräch und haben mit etwas Glück die Gelegenheit, Ihre Visitenkarten zu verteilen, neue Bekanntschaften für Ihren Newsletter oder die Facebook-Seite zu gewinnen und einen handverlesenen regionalen Verteiler für Veranstaltungen und andere Werbeaktionen aufzubauen.

Lokale Facebook-Gruppen erfüllen einen ähnlichen Zweck, allerdings meist vor allem für Privatpersonen, die einen Teil ihrer Freizeit auf Facebook verbringen. Daher kann man dort zwar mit einem Minimum an technischem Aufwand die eigenen News gezielt an potenzielle Kunden verbreiten, dafür ist aber ein gewisses Fingerspitzengefühl erforderlich, denn die „Freunde“ auf Facebook reagieren mit Filtern und Blocken auf unerbetene Werbung.

Eigene Facebook-Seite für Ihr Unternehmen

Sinnvoller als Werbe-Postings in lokalen Gruppen ist es, wenn Sie eine eigene Facebook-Seite für Ihr Unternehmen betreiben und diese regional vernetzen: Mit Seiten von Fernsehsendern, Zeitungen, Communitys, Foren, Restaurants, Sportstudios und anderen Firmen aus der Umgebung, die ebenfalls bei Facebook vertreten sind und deren Redaktions-Teams sich über ein „Gefällt mir“ freuen werden. Trifft man sich vor Ort für Aktionen, Partys oder wie bei einem Stammtisch, können Sie dann auch hier mit persönlicher Anwesenheit punkten und Ihrem Social-Media-Profil ein Gesicht verpassen, das in Erinnerung bleibt.

Wichtig ist: Posten Sie nicht nur bei Facebook und Xing. Dort ist vielmehr jeweils der richtige virtuelle Ort, um der Firma ein Gesicht zu geben, persönliche Akzente zu setzen und aus dem Nähkästchen zu plaudern, um sorgfältig dosierte Einblicke in die Unternehmenskultur zu geben. Setzen Sie Ihre Neuigkeiten und Pressemitteilungen aber  lieber weiterhin wie gewohnt auf die eigene Unternehmens-Website zum Beispiel ins Blog und verbreiten Sie nur den Link auf Aktionen und Gewinnspiele dann bei Facebook und Xing. So bleiben Ihre Inhalte auf der eigenen Site, erhöhen den durch Google und Co. auffindbaren Textanteil und versickern nicht so schnell in den Tiefen der Timelines der sozialen Netze.

Wenn Sie beim nächsten Xing-Event Ihre Visitenkarte verteilen, finden die Gesprächspartner schnell die gesuchten Infos auf Ihrer Website, statt aufwändig Ihr Social Media Profil durchblättern zu müssen, nachdem Sie sich „befreundet“ haben.  Denn neue Facebook-Freunde und geschäftlich interessante Xing-Kontakte werden Sie bald viele finden, wenn Sie sich an regionalen Events beteiligen.

 

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„Gemeinsam für ein besseres Internet“: Der Safer Internet Day 2014

Safer Internet Day 2014Heute findet bereits zum elften Mal der Safer Internet Day statt. Mit diesem Aktionstag, der von der Europäischen Union veranstaltet wird, soll rund um den Globus auf das Thema „Sicherheit im Internet“ aufmerksam gemacht werden. In diesem Jahr steht der Safer Internet Day unter dem Motto „Gemeinsam für ein besseres Internet“ und soll darauf hinweisen, dass wir alle unseren Teil dazu beitragen können, das Internet sicherer  zu gestalten.

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Drei einfache Tipps für Ihre erfolgreiche Online-Marketing-Strategie

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Sie führen eine kleine Firma und denken, Ihnen fehlt die Zeit, eine gute Online-Marketing-Strategie zu entwickeln? Lassen Sie sich nicht durch aufwändige und kostspielige Konzepte entmutigen! Maximieren Sie Ihre Zeit und Ressourcen so gut wie es Ihnen möglich ist. Dann könnten die nachfolgenden drei einfachen Online-Marketing-Strategien Sie schon bald zum Erfolg führen:

  1. Social Media: In einem (oder mehreren) sozialen Netzwerk(en) aktiv zu sein, geht mit dem 1&1 Social Media Center schnell und einfach: Wann immer Sie Ihre Firmen-Webseite verändern und updaten, können Sie das im gleichen Schritt auch mit Ihrer Business-Page bei Facebook tun.
  2. E-Mail-Marketing: Versenden Sie E-Mail-Newsletter, um Ihre Kunden zu informieren und mit Ihnen in Kontakt zu bleiben. Über ein Kontaktformular auf Ihrer Firmen-Webseite können Interessenten den Newsletter aktiv bestellen. Durch E-Mail-Marketing können Sie auch schnell und unkompliziert auf Sonderangebote oder neue Produkte (Dienstleistungen) hinweisen. Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Newsletter nicht ungefragt jemanden zusenden: Sonst landen Sie schnell auf der Spamliste.
  3. Unternehmens-Blog: Viele Kleinunternehmer zögern, ein Blog zu starten. Die Sorge: Dafür fehle die Zeit. Ein Blog lenkt aber Interessenten auf Ihre Firmen-Webseite und macht aus den Homepage-Besuchern möglicherweise neue Kunden. Missbrauchen Sie Ihr Blog nicht dazu, auf Sonderangebote oder neue Produkte hinzuweisen. Das sollten Sie auf Ihrer Webseite tun. Aber berichten Sie in Ihrem Blog aus dem Firmenalltag, stellen Sie neue Mitarbeiter vor oder geben Sie Einblicke hinter die Kulisse Ihres Unternehmens. Das müssen Sie nicht täglich tun, aber dennoch regelmäßig! Sie werden sehen: So ein Blog hat auch Einfluss auf Ihr Ranking bei Google und anderen Suchmaschinen im Netz. Auch wichtig: Ein Unternehmen, das sich offen präsentiert, dem wird der Kunde auch eher vertrauen.

 

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Nehmen Sie sich Zeit für Social Media

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Wenn man kleine und mittelständische Unternehmer nach Social-Media-Aktivitäten befragt, lautet deren Antwort oft: „Dafür haben wir keine Zeit!“ Unaufhörlich dahinrauschende Twitter-Streams und eine mit Freizeit-Links vollgestopfte Timeline bei Facebook hinterlassen bei noch unbeteiligten Beobachtern schnell den Eindruck, dass die Social-Media-Nutzer Tag und Nacht damit beschäftigt sind, ihre Nachrichtenkanäle zu füttern und dabei auch noch ständig die News anderer lesen müssen, um nichts zu verpassen.

Kein Wunder also, dass viele Entscheidungsträger davon ausgehen, für Social Media nicht ausreichend Ressourcen zu haben und es daher lieber gleich ganz lassen – zumal Erfolge in sozialen Netzen immer noch verhältnismäßig schwierig zu beziffern sind, ebenso wie Ziele. Wann ist man erfolgreich, etwa bei möglichst vielen „Freundschaften“ pro Account? Tausende von Facebook-Fans kann man zum Beispiel mit manchen Gewinnspielaktionen in wenigen Stunden einsammeln, doch damit ist noch nicht gesagt, dass auch nur ein einziger neuer Kunde dabei sein wird.

Langfristig führt kein Weg an Social Media vorbei

Dennoch führt langfristig kein Weg an Social Media vorbei, denn dabei handelt es sich nicht nur um ein paar populäre Plattformen, auf denen Internetnutzer sich in ihrer Freizeit vergnügen. Social Media ist es, was das Internet ausmacht: Keine Firma kann es sich leisten, Innovation und Weiterentwicklung auszuklammern. Die interaktiven Funktionen und aktuellen Kommunikationsformen des Social Web, alles verknüpfenden Anwendungen, mobile Techniken und immer mehr Apps sind das, was Menschen online erwarten und nutzen wollen.

Je früher ein Unternehmen also begreift, dass es durch Aktivitäten auf  YouTube, Twitter, Google+ und Facebook am gleichen Netz teilnimmt wie alle nur erdenklichen Zielgruppen, desto besser. Ein Blog mit RSS-Feed für News, ein Twitter-Account und eine Facebook-Seite lassen sich miteinander verknüpfen, so dass neue Einträge automatisch auf allen Plattformen erscheinen. Mit Tools wie Tweetdeck oder Hootsuite können Sie weitere Beiträge komfortabel zeitversetzt veröffentlichen und gleich für mehrere Tage vorarbeiten, um täglich Postings abzusetzen. So lässt sich im Arbeitsalltag viel Zeit sparen.

Zeitlimit setzen

Es ist nicht nötig, dass Sie auf allen Kanälen rund um die Uhr einsteigen. Beginnen Sie zum Beispiel in einem der größeren Netzwerke mit einer halben Stunde am Tag. Der Rest ergibt sich ganz von selbst, wenn Sie die ersten Erfolge verzeichnen.  Denn wenn Sie sich entscheiden, sich eigene Ziele und eine Social-Media-Strategie zu erarbeiten, werden Sie schnell feststellen, dass sich mit Hilfe von Social Media der eigene Bekanntheitsgrad steigern lässt. Aber auch, dass Marketing-Aktivitäten in sozialen Netzen zu Umsatzsteigerungen führen und dass Sie Twitter und Facebook als Feedback-Kanäle nutzen können, um mehr über die Wünsche und Beschwerden Ihrer Kunden zu erfahren, aber auch über das aktuelle Internet und Ihre eigenen Möglichkeiten – und über neue Wege, Umsätze zu generieren.

Bei solch profitablen Optionen findet die nötige Zeit sich dann ganz von selbst.

 

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Wie Sie soziale Netze im Unternehmen erfolgreich einsetzen

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Etwa zwei Drittel aller Unternehmen in Deutschen nutzen aktuell soziale Medien wie Blogs, Kurznachrichtendienste oder soziale Netze. Das hat eine Umfrage des Hightech-Verbandes BITKOM unter seinen Mitgliedern ergeben. Um Firmen den Einstieg in die Welt von Facebook, Google+ und Twitter zu erleichtern, hat der Verband eine Checkliste zum Einsatz sozialer Medien in Unternehmen zusammengestellt.

Die zehn Punkte der Checkliste im Überblick:

1. Strategie erarbeiten
Unternehmen sollten zunächst prüfen, in welchen Geschäftsbereichen und Handlungsfeldern ihnen soziale Medien einen Mehrwert bieten können. Bei der Analyse sollten sie neben PR und Marketing auch andere Bereiche wie das Personalwesen, den Kundenservice oder die Produktentwicklung einbeziehen.

2. Ziele setzen
Organisationen sollten sich konkrete, realistische und messbare Ziele setzen, die sie mit Social Media im jeweiligen Unternehmensbereich erreichen wollen.

3. Organisation anpassen
Social Media erledigt sich nicht nebenbei. Es sollte festgelegt werden, wer für Social Media verantwortlich ist und wer die Aktivitäten steuert. Dabei sollte sichergestellt sein, dass die Mitarbeiter ausreichend Zeit haben und finanzielle Ressourcen zur Verfügung stehen. Sinnvoll kann die Einrichtung einer Arbeitsgruppe sein, um die verschiedenen Aktivitäten zu koordinieren.

4. Aufwand kalkulieren
Der finanzielle und personelle Aufwand der Social Media Aktivitäten sollte genauso gewissenhaft kalkuliert werden, wie das auch bei anderen Projekten der Fall ist. Dabei sollte insbesondere der Aufwand für die Interaktion mit Social Media Nutzern einbezogen werden.

5. Zielgruppen identifizieren
Unternehmen sollten herausfinden, wo die eigenen Zielgruppen im Internet die meiste Zeit verbringen und auf welchen Social Media Plattformen sie sich vornehmlich aufhalten. Neben den großen sozialen Netzwerken können auch kleinere, spezialisierte Plattformen (zum Beispiel Online-Foren) von Bedeutung sein.

6. Monitoring durchführen
Sinnvoll ist eine systematische Beobachtung der sozialen Medien. Das Monitoring liefert Erkenntnisse darüber, was über das Unternehmen, seine Produkte oder seine Wettbewerber kommuniziert wird. Die Ergebnisse können in Marketing und PR sowie im Vertrieb, im Service oder in der Produktentwicklung verwertet werden.

7. Inhalte und Medien-Mix festlegen
Die angebotenen Inhalte sollten auf die Informationsbedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe zugeschnitten sein sowie die Besonderheiten der verschiedenen Plattformen berücksichtigen. Jede Plattform im Social Web kann eine bestimmte Rolle im Kommunikations-Mix einnehmen. Im Rahmen einer integrierten Online-Kommunikation sollte ein einheitlicher Außenauftritt angestrebt werden.

8. Krisenmanagement vorbereiten
Organisationen müssen sich im Social Web auf Irritationen, Kritik und Krisen einstellen. Über das Internet artikulierte Entrüstungsstürme, so genannte Shitstorms, werden künftig eher die Regel als die Ausnahme sein. Unternehmen sollten daher ihre Prozesse und Strukturen für einen Krisenfall vorbereiten.

9. Erfolge messen
Der Erfolg der Social Media Aktivitäten sollte anhand des Erreichungsgrades der definierten Ziele kontinuierlich gemessen werden. Hierfür sollten aussagekräftige Leistungskennzahlen (KPIs) festgelegt werden.

10. Mitarbeiter motivieren
Die Mitarbeiter sollten Social Media Guidelines erhalten. Die Richtlinien informieren über Chancen und Risiken von Social Media und geben konkrete Hinweise zum Verhalten im Social Web. Informationsveranstaltungen und Schulungen tragen dazu bei, dass die Leitlinien unternehmensweit umgesetzt werden.

 

Weitere Infos auf der BITKOM-Homepage.

 

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Warum jedes Unternehmen eine Webseite braucht

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1. Ihre Kunden nutzen das Internet zur Recherche

Obwohl traditionelle Verkaufs- und Kommunikationswege für viele Unternehmen immer noch sehr wichtig sind, gibt es andere Wege, auf denen Kunden nach Informationen über Ihr Unternehmen und Ihre Produkte suchen. Versetzen Sie sich in die Lage eines potenziellen Kunden: Wenn Sie Bedarf an etwas haben, nutzen Sie wahrscheinlich das Internet als erste Anlaufstelle, um mehr Informationen darüber zu erhalten. Ihre Onlinesuche wird zahlreiche Ergebnisse liefern und Sie werden vermutlich kein Unternehmen in Erwägung ziehen, dass in dieser Suche nicht auftaucht. Ohne Onlineauftritt entgeht sowohl Ihnen als auch Ihren Kunden die Gelegenheit, ein gutes Geschäft zu machen. Für einen Großteil Ihrer Zielgruppe gilt: wenn Sie im Internet nicht existieren, existieren Sie nirgendwo.

2. Bauen Sie Vertrauen auf

Wenn Ihre Kunden online nach Ihnen suchen, was erfahren sie über Sie? Bietet Ihre Webseite den nötigen Informationsgehalt und alles, wonach Ihre Kunden suchen? Wenn ja, so stellen Sie positive Assoziationen zu Ihnen und Ihrem Unternehmen her. Es reicht nicht, online nur zu existieren. Sie müssen die Informationen bereitstellen, nach denen potenzielle Kunden suchen (Öffnungszeiten, Wegbeschreibung, Informationen zu Ihren Produkten etc.). Je mehr sie über Ihr Unternehmen, Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung erfahren können, desto leichter fällt später eine Kaufentscheidung.

3. Stellen Sie Kontakt her

Auf Ihrer Webseite sollten Kontaktdaten wie Telefonnummer oder Adresse ohne Umwege zu finden sein. Zusätzlich können Sie direkt über das Internet mit Ihren Kunden in Kontakt zu treten. Mit einer E-Mail-Adresse oder einem Kontaktformular geben Sie Ihren Kunden die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu Produkten zu stellen, ohne auf die Öffnungszeiten beschränkt zu sein. Mit zusätzlichen Kommunikationswegen gewinnen Sie Möglichkeiten, Ihren Kunden bei Fragen oder Problemen weiterzuhelfen.

4. Social Media-Präsenzen fördern Markenbekanntheit und Kundenbindung

Um den letzten Punkt weiterzuführen: Soziale Netzwerke eröffnen noch mehr Kommunikationswege mit Ihren Kunden. Mit einer Facebook-Seite ermöglichen Sie Ihren Kunden zum Beispiel schnellen Zugang zu Informationen und Updates zu Ihrem Unternehmen, während sie sich auf einer Seite befinden, die sie vermutlich ohnehin häufig nutzen.  Die Präsenz in den Sozialen Medien ermöglicht außerdem eine schnelle, beidseitige Kommunikation und gibt Ihrem Unternehmen ein „Gesicht“. Durch diese einfachen Kommunikationswege bauen Kunden Vertrauen zu Ihrer Marke auf und kaufen in Zukunft eher bei Ihnen ein.

 

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Erfolgreiches Monitoring für Ihre Social-Media-Kanäle

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Sie verwenden Facebook, Google+ oder Twitter zu Marketing- oder PR-Zwecken? Social-Media-Aktivitäten werden für kleine und mittlere Unternehmen immer wichtiger. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihre geschäftlichen Social-Media-Konten sorgfältig im Auge behalten.

Krisen-Management. Wenn Kunden etwa auf Facebook-Fanpage Ihres Unternehmens ihrem Ärger Luft machen, können Sie das Problem sofort erkennen und eine Lösung erarbeiten. Je schneller Sie auf Kritik reagieren, umso besser kommt das bei Ihren Kunden an.

Marketing/Öffentlichkeitsarbeit. Über Social Media können Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung gut vermarkten. Gleichzeitig sind Sie dadurch in der Lage, effizient zu erkennen, wie Produkt oder Service in der Öffentlichkeit (und damit beim Kunden) ankommen.

Information über Ihre Mitbewerber. Informieren Sie sich in den sozialen Netzen über die Aktivitäten Ihrer Mitbewerber. So bleiben Sie ständig auf dem Laufenden.

Kundenservice. Immer mehr Kunden nutzen Facebook und Twitter dazu, sich zu beschweren – oder auch ihre Zufriedenheit mit einem Unternehmen zu äußern. Sie sollten daher regelmäßig einen Blick auf all die Social-Media-Kanäle, die Sie nutzen. So können Sie auf Beschwerden und Lob schnell reagieren.

Doch wie behalten Sie die Übersicht? Es gibt einige effiziente Tools, die Ihnen dabei helfen können:

Hootsuite. Wenn Sie Facebook, Twitter, Google+, Foursquare und andere Social-Media-Kanäle einfach und schnell im Auge behalten wollen, ist Hootsuite zu empfehlen.

Twitter. Wenn Sie wissen möchten, wenn jemand Tweets über Ihr Unternehmen veröffentlicht, können Sie TweetBeep oder TwitterSearch nutzen.

Blogs. Google und Yahoo Alerts alarmieren Sie, wenn nach Ihrem Unternehmen im Internet gesucht wurde.

 

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E-Commerce: China verteidigt Spitzenposition

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Zum zweiten Mal in Folge führt China die Liste der Länder mit dem größten Wachstumspotenzial für E-Commerce an. Auf den Plätzen zwei und drei stehen Japan und die Vereinigten Staaten von Amerika. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, in der die Unternehmensberatung A. T. Kearney 186 Märkte auf ihr Wachstumspotenzial für E-Commerce untersucht hat. In der Top-30-Liste rangieren die G8-Länder (Japan, USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Kanada, Russland und Italien) alle unter den ersten 15. Deutschland belegt Platz 6. Bis 2017 wird der deutsche Online-Markt voraussichtlich um jährlich zwölf Prozent zulegen – damit wächst er schneller als jeder andere westeuropäische Markt. Weltweit wird der Online-Handel durch die Zunahme der mobilen Kommunikation angefacht und die rasante Verbreitung von Social Media. Die Studie liefert außerdem eine Kategorisierung der Märkte in drei Typen: Next Generation, Established and Growing und Digital DNA.

Innerhalb der vergangenen fünf Jahre verzeichnete der weltweite Online-Handel durchschnittliche jährliche Wachstumsraten von 17 Prozent. Besonders stark war das Wachstum in Lateinamerika (27 Prozent) und in der Region Asien-Pazifik (25 Prozent).

Für den Global Retail E-Commerce Index hat A. T. Kearney 186 Länder untersucht und ein Ranking der besten 30 erstellt. Bewertet wurden Marktattraktivität, Verbraucherverhalten, Infrastruktur und Wachstumspotenzial.

„E-Commerce wird immer mehr als effiziente Möglichkeit für eine globale Expansion gesehen.“

Die aufstrebenden Länder sind im Index stark vertreten und nehmen zehn der ersten 30 Positionen ein. China belegt wie auch im Vorjahr die Spitzenposition. Viele dieser Märkte konnten die traditionelle Wachstumskurve im Online-Handel abkürzen, denn während der E-Commerce wächst, verbessert sich die Organisation des herkömmlichen Handels.

Dr. Mirko Warschun, Partner bei A. T. Kearney und Leiter des weltweiten Beratungsbereichs Handel, erläutert: „E-Commerce wird immer mehr als effiziente Möglichkeit für eine globale Expansion gesehen.“

Die G8-Länder (Japan, USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Kanada, Russland und Italien) rangieren alle unter den ersten 15, Deutschland belegt Platz sechs.

Im Index-Ranking sind außerdem zehn Kleinode („Small Gems“) vertreten, das sind Länder mit einer Einwohnerzahl von weniger als zehn Millionen, die über eine aktive Online-Verbraucher-Basis und eine gut ausgebaute Infrastruktur verfügen. Dazu gehören Singapur, Hongkong, die Slowakei, Neuseeland, Finnland, die Vereinigten Arabischen Emirate, Norwegen, Irland, Dänemark und die Schweiz. Aufgrund der erforderlichen Investitionsprofile von globalen Handelsunternehmen und reinen Online-Händlern können diese „Small Gems“ sehr lukrative Online-Märkte sein.

Deutschland ist wachstumsstärkster Markt Westeuropas

Der deutsche Online-Markt ist rund 20 Milliarden Euro groß. Bis 2017 wird er voraussichtlich um jährlich zwölf Prozent zulegen – damit wächst er schneller als jeder andere westeuropäische Markt. Zwar ist die Hälfte des Marktes in der Hand von Amazon und Otto, doch auch andere Unternehmen bringen Bewegung hinein. Seit seiner Eröffnung hat Zalando seine Umsätze jedes Jahr verdoppelt. Herkömmliche Händler stoßen vor, indem sie entweder reine Online-Händler übernehmen oder sich mit ihnen zusammenschließen. Ein Beispiel stellt Mediamarkt dar. Der Unterhaltungselektronikhändler hat kürzlich den Online-Händler Redcoon übernommen.

In Deutschland beträgt die Internet-Penetration 83 Prozent. Im Durchschnitt verbringt der deutsche Verbraucher täglich eineinhalb Stunden im Internet. Obwohl sich Social Media in Deutschland langsamer als in anderen Märkten entwickelt haben, lesen 43 Prozent der Verbraucher Social-Media-Kommentare über Online-Angebote, bevor sie einen Kauf tätigen.

Social Shopping liegt im Trend

Auch sogenanntes Social Shopping wird von einigen Händlern bereits vorangetrieben. Otto und Deichmann etwa testen Social Commerce, indem sie ihre Online-Shops mit ihren Facebook-Seiten verknüpft haben.

Zwar befindet sich Multi-Channel in Deutschland noch in einem vergleichsweise frühen Stadium, dennoch gibt es einige herausragende Unternehmen, die Multi-Channel bereits sehr gut implementiert haben.

Mobile Kommunikation und Social Media wichtige Treiber

Die mobile Kommunikation wird zu einem immer wichtigeren Wegbereiter für E-Commerce. 93 Prozent der Mobiltelefonnutzer in Brasilien und 51 Prozent in Großbritannien nutzen ihre Geräte, um sich über Angebote des Handels zu informieren.

Warschun erläutert: „Verbraucher in den aufstrebenden Märkten passen sich in ihrem Verhalten sehr schnell den Konsumenten in den entwickelten Ländern an. So ist beispielsweise die Anzahl der Mobiltelefone pro Kopf in Russland (1,8) und in den Vereinigten Arabischen Emiraten (1,7) wesentlich höher als in vielen entwickelten Märkten wie den USA (1,0) oder Frankreich (1,0). Die Verbraucher in diesen Ländern nutzen ihre Mobiltelefone, um nach Produkten zu suchen, Preise zu vergleichen und Empfehlungen von Freunden über soziale Medien zu erhalten.“

Bonuspunkte oder Online-Gutscheine

Social Media ist ein weiterer wichtiger Faktor, der sich jedoch auf unterschiedliche Weise auswirkt. In den aufstrebenden Märkten wie China erhalten Kunden Bonuspunkte oder Online-Gutscheine, wenn sie ihren Kauf im Nachgang bewerten. In den entwickelten Märkten analysieren Online-Händler wie Amazon Kaufbewertungen, um mehr über Produkte, Bedienungsanleitungen und Probleme in der Lieferkette zu erfahren.

Obwohl es deutliche Unterschiede zwischen entwickelten und aufstreben-den Märkten gibt, verdeutlicht die Studie doch einige wichtige Gemeinsamkeiten. Dazu gehören der hohe Entwicklungsstand der Verbraucher, die Kreativität und der Einfallsreichtum der Online-Händler, ein sehr starker Wettbewerb und die Art der Produkte, die online gekauft werden.

Warschun erläutert: „Händler sollten die Gemeinsamkeiten von entwickelten und aufstrebenden Märkten nutzen, um effiziente und skalierbare Online-Strategien zu entwickeln.“

Drei Markttypen identifiziert

Die Datenanalyse und Interviews vor Ort haben ergeben, dass es drei sehr unterschiedliche Kategorien von E-Commerce-Märkten gibt: Next Generation, Established and Growing und Digital DNA.

  • Next Generation Markets

China, Brasilien und Russland führen das Segment der Next Generation Markets an. Es folgen Argentinien, Italien, die Slowakei, Chile, die Türkei, Venezuela, die Vereinigten Arabischen Emirate, Irland und Malaysia. Die Online-Kenntnisse der Verbraucher sind recht gut entwickelt, aber in jedem dieser Länder mangelt es an einer der drei Grundvoraussetzungen für erfolgreichen Online-Handel: Verfügbarkeit des Internetzugangs, logistische Infrastruktur und geeignete Finanzsysteme. Mit der Entwicklung dieser Voraussetzungen – an der jedes dieser Länder mit Hochdruck arbeitet – können sie schnell zu wichtigen Absatzmärkten für globale Handelsunternehmen werden.

  • Established and Growing Markets

Australien, Kanada, die USA sowie die skandinavischen und westeuropäischen Länder gehören zu den Established and Growing Markets. Diese sind gekennzeichnet durch eine hohe Verfügbarkeit und umfassende Nutzung des Internets.

Allerdings stellen Australien, Kanada und die USA aufgrund ihrer logistischen Gegebenheiten und Last-Mile-Strategien größere Wachstumsmärkte dar als die skandinavischen und westeuropäischen Länder. In letzteren gibt es noch beträchtlicheren Raum für weiteres Wachstum.

Künftig wird der Erfolg in den etablierten und den Wachstumsmärkten von einigen entscheidenden Faktoren abhängen: Entwicklung von Innovationen zur Verbesserung des Kundenkontakts, bessere Erkenntnisse darüber, warum Verbraucher lieber online einkaufen als über andere Kanäle, und ein besseres Verständnis der Kundenerwartungen – vom Entscheidungsprozess bis zur Warenlieferung.

  • Digital DNA Markets

Japan, Südkorea, Singapur, Hongkong und Neuseeland sind Digital DNA Markets mit einer hohen Technologieakzeptanz, moderner Infrastruktur und Erfahrung mit innovativen, neuen Modellen für Online-Shopping. Das Wachstum in diesen Märkten ist etwas langsamer, doch die Verbraucher kennen den Online-Handel sehr gut. Neue Marktteilnehmer müssen interessante Online-Angebote bereitstellen, den reibungslosen Einkauf über verschiedene Vertriebskanäle ermöglichen und über innovative Last-Mile-Strategien verfügen.

 

Über den A.T. Kearney Retail E-Commerce-Index 2013
Der A.T. Kearney Global Retail E-Commerce-Index bewertet die führen-den Länder für Online-Handel auf der Basis einer Punkteskala von 0 bis 100. Je höher die Punktzahl, desto größer das kurzfristige ROI-Potenzial, das ein Land für Online-Händler bietet. Unter Online-Handel wird der Verkauf von Konsumgütern an die allgemeine Öffentlichkeit verstanden. Enthalten ist auch M-Commerce, d.h. der Verkauf über Mobiltelefone und Tablets. Die Umsätze wurden jeweils dem Land zugerechnet, in dem der Kauf getätigt wurde, nicht dem Land, in dem der Händler seinen Firmensitz hat. Die Länder wurden anhand von vier Hauptkriterien bewertet: Online-Marktattraktivität (40 Prozent), Verbraucherverhalten (20 Prozent), Infrastruktur (20 Prozent) und Wachstumspotenzial (20 Prozent).

Global Retail E-Commerce-Index 2013

1 China
2 Japan
3 USA
4 Großbritannien
5 Südkorea
6 Deutschland
7 Frankreich
8 Brasilien
9 Australien
10 Kanada
11 Singapur
12 Argentinien
13 Russland
14 Hongkong
15 Italien
16 Schweden
17 Slowakei
18 Neuseeland
19 Niederlande
20 Chile
21 Finnland
22 Türkei
23 Venezuela
24 Belgien
25 Vereinigte Arabische Emirate
26 Norwegen
27 Irland
28 Dänemark
29 Schweiz
30 Malaysia

Den vollständigen Global Retail E-Commerce-Index 2013 finden Sie unter www.atkearney.de

 

Foto: Mircea Maties, Fotolia.com

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Zimmer zu verkaufen – Profi-Webseite für Ihr Hotel (Teil 2)

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Leichte Kontaktaufnahme – Social Media liegt im Trend

Stellen Sie Ihre Kontakt-Information leicht zugänglich bereit und listen Sie alle Optionen auf, wie potenzielle Gäste Sie erreichen können. Weisen Sie außerdem auf Ihre Social-Media-Aktivitäten hin: So können Sie für Twitter, Facebook, Flickr und Ihr Blog neue Fans und Follower gewinnen.

Verwenden Sie ein Blog um die Content-Tiefe Ihrer Webseite kontinuierlich zu erweitern.

Schnell und einfach: Die 1&1 Do-It-Yourself Homepage

Da Ihre Hotel-Webseite Ihr wichtigstes Marketing-Medium ist, sollten Sie in der Lage sein schnell zu agieren und neue Inhalte bereitzustellen. Ganz schnell und unkompliziert funktioniert das mit der 1&1 Do-It-Yourself Homepage.

Ein Webseiten-Projekt ist niemals fertig: Fügen Sie stets neue Unterseiten zu Ihrer Homepage hinzu, um Ihr Ranking bei Google und Co. zu verbessern. Die 1&1 Do-It-Yourself Homepage macht das für Sie ganz einfach.

Mehrsprachigkeit

Ihre Kunden kommen aus vielen Ländern der Welt. Daher sollten Sie Ihre Inhalte mehrsprachig anbieten. Nutzen Sie keinesfalls Links zu Google Translate für Ihre Hauptsprachen. Das mag zwar nach weniger Arbeit klingen, wirkt aber langfristig nicht positiv auf die SEO-Performance Ihrer Webseite.

Eine mehrsprachige Webseite will gut geplant sein. Folgende Fragen sind wichtig:

  • Welche Sprachen wollen Sie anbieten?
  • Wie weit und wie tief geht der Content in den anderen Sprachen?
  • Können Sie in den angebotenen Sprachen auch mit Ihren Gästen korrespondieren?

Mobile Webseite

Gerade für Hotels ist es sinnvoll, eine mobile Webseite zu erstellen. Die Gäste sind unterwegs im Auto oder im Zug, finden Ihren Betrieb über Google Maps, Google Hotel Finder oder mit Hilfe einer lokaler Suche. Mobile Webseiten zeichnen sich durch schnelle Ladezeiten, die Möglichkeit zur Standortbestimmung („localisation“) und zur einfachen Kontaktaufnahme mit Ihrem Betrieb aus. Sie sollten daher Ihre Telefonnummer mit einem aktiven Link hinterlegen, der einen Anruf triggern kann.

Ihr Blog

Mit einem Blog können Sie die SEO-Performance Ihrer Webseite verbessern, wenn das Blog mit Ihrer Homepage verknüpft ist. Sie können beispielsweise über aktuelle Themen und interessante Veranstaltungen aus Ihrer Region berichten. Suchen Sie sich einige Themen, die auch für Ihre Gäste von Interesse sein können. Bedenken Sie, dass im Blog – anders als bei Facebook oder Twitter – ihr Engagement langfristig ausgelegt ist und nicht sofort Früchte trägt. Dadurch bauen Sie Content-Tiefe auf.

 

 

Foto: XtravaganT, Fotolia.com

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Bewegte Bilder liegen im Trend

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In den nächsten zwei Jahren wird Bewegtbild als Werbeformat und als professioneller Videoinhalt eine hohe Bedeutung in der Digitalbranche besitzen. Hingegen sollen nutzergenerierte Videoinhalte über ihre derzeitig mittelmäßige Bedeutung nicht hinauskommen. Dies geht aus der aktuellen Expertenumfrage „Trend in Prozent“ des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) hervor. Nach Einschätzung der Experten wird der Klick allein zur Erfolgsmessung von Bewegtbildwerbung nicht mehr ausreichen: Viewtime, Click to play und Visibility zählen für die Mehrheit der Befragten zu den idealen Leistungsmerkmalen. Zugleich wird die Relevanz von Social Sharing für Bewegtbildinhalte in Zukunft steigen. In ihrem Urteil kommen die Befragten zum Schluss, dass der Bewegtbildwerbemarkt deutlich durch Standardisierung und mobile Endgeräte beschleunigt wird.

Bewegtbild gewinnt als digitales Geschäftsmodell an Bedeutung

Das Ergebnis der BVDW-Expertenbefragung bestätigt, dass Bewegtbild für die Unternehmen der digitalen Wirtschaft von hoher Bedeutung ist. Aktuell bescheinigen vier von fünf Umfrageteilnehmern (82,5 Prozent), dass Bewegtbild als Werbeformat eine mittelmäßige oder hohe Bedeutung besitzt. In Zukunft erfährt die Bedeutung von Bewegtbild eine weitere Steigerung: Neun von zehn der Befragten (89,9 Prozent) räumen Bewegtbild als Werbeformat in zwei Jahren sogar eine hohe bis sehr hohe Bedeutung ein. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Frage nach dem Potenzial von Bewegtbild als professionelle Videoinhalte. Während heute nur 68,8 Prozent von einer mittelmäßig bis hohen Bedeutung sprechen, rechnet eine große Mehrheit von 88,6 Prozent der Experten, dass Bewegtbild als professionelle Videoinhalte in Zukunft eine hohe bis sehr hohe Bedeutung für die Branche besitzen wird. Auf die Frage nach der Relevanz von nutzergenerierten Bewegtbildinhalten gibt die Mehrheit der Experten sowohl aktuell als auch in zwei Jahren an, dass die Bedeutung eher mittelmäßig für die Geschäftsmodelle der Digitalbranche ist.

Der Klick alleine reicht nicht mehr als Leistungsmerkmal aus

Mehr als drei Viertel der Experten (76,6 Prozent) stimmen der Aussage zu, dass der Klick allein nicht mehr ausreicht, um Bewegtbildwerbung angemessen zu bewerten. Ihrer Einschätzung zufolge müssen weitere Kennzahlen ergänzt werden. Für die Erfolgsmessung von Bewegtbildwerbung eignen sich laut Mehrheit der Experten die Leistungsmerkmale Viewtime (87 Prozent), Click-to-play (63,5 Prozent) und Visibility (57,3 Prozent). Die bislang zur Messung angewandte Klickrate erachtet nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten (52,1 Prozent) als geeignet. Weitere Leistungsmerkmale wie Brutto-Reichweite (46,4 Prozent), Ad Impressions (40 Prozent) oder Sound Activation (17,2) erhalten geringere Zustimmung.

Bewegtbild beschleunigt Entwicklung am digitalen Werbemarkt

Eine hohe Zustimmung der Umfrageteilnehmer (70,4 Prozent) erhält die These, dass standardisierte Bewegtbildformate signifikant die Nachfrage und das Wachstum des Bewegtbildmarktes beschleunigen. Weitere 69,1 Prozent der befragten Experten stimmen zu, dass mobile Endgeräte die Entwicklung von Bewegtbildwerbung in den nächsten zwei Jahren deutlich antreiben werden. Eine Minderheit (34,6 Prozent) der Umfrageteilnehmer spricht sich dafür aus, dass Bewegtbildwerbung den klassischen Standardwerbeformaten bis 2015 den Rang ablaufen wird. Auf eine klare Ablehnung stößt diese These jedoch nur bei 24,7 Prozent der Befragten, so dass mit 40,7 Prozent ein Großteil der Experten noch unentschlossen ist. Ähnlich beurteilen die Experten die Frage nach dem Informationsgehalt in Bewegtbild-Werbung. Eine deutliche Mehrheit von 59,3 Prozent kann der Aussage nicht zustimmen, dass interaktive Formate zu viele Informationen für den Nutzer darstellen und eine Vertiefung in den Inhalt nicht erreicht werden kann.

Social Sharing wird zum Erfolgsfaktor für Bewegtbildinhalte

Die Experten berücksichtigen für die Entwicklung von Bewegtbild die positiven Effekte von Social Media. Die Mehrheit von ihnen (48,1 Prozent) bemisst Social Sharing, dem Teilen von Inhalten in sozialen Netzwerken, bereits eine hohe bis sehr hohe Relevanz. Eine deutlich Zunahme dieser Bedeutung wird in den nächsten zwei Jahren von knapp drei Vierteln (74,1 Prozent) erwartet.

 

  • INFO ZUR UMFRAGE Die BVDW-Umfrage „Trend in Prozent“ findet quartalsweise zu verschiedenen Themen der digitalen Wirtschaft über den Zeitraum von ein bis zwei Wochen statt. Für die Analyse über die aktuelle und zukünftige Bedeutung von Bewegtbild in digitalen Umfeldern flossen 81 Fragebögen ein, die in der Zeit vom 22. bis 26. April 2013 online beantwortet wurden. Die Umfrageteilnehmer setzen sich u.a. zusammen aus Vermarktern (32 Prozent), Full-Service-Internetagenturen (14 Prozent), Online-Mediaplanern (11 Prozent), Technik und IT-Anbietern (11 Prozent), Portalbetreibern und Publishern (10 Prozent), Internetagenturen mit speziellem Fokus (9 Prozent) und Sonstige (13 Prozent).

 

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