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Mit Influencern arbeiten: fünf Tipps für mehr Reichweite durch Markenbotschafter

Vor kurzem haben wir Ihnen gezeigt, wie positive Kundenbewertungen als Marketing-Instrument genutzt werden können. Daneben gibt es weitere Möglichkeiten, die eigene Marke in der Öffentlichkeit zu stärken. Dazu können zum Beispiel Markenbotschafter (häufig auch „Influencer“ genannt) beitragen und gleichzeitig dabei helfen, Prozesse, Services und Produkte zu verbessern. Einen Influencer als Promoter der eigenen Marke einzusetzen, ähnelt einem Prominenten als Markenbotschafter – wenn auch auf einer niedrigeren Ebene und mit einem authentischeren, persönlicheren Ton. Wie können Sie also den perfekten Influencer für Ihre Produkte finden? Hier haben wir die wichtigsten Tipps für Sie zusammengefasst.

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Kategorie: E-Business | Tipps
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Tipps: Optimieren Sie Ihre Firmen-Webseite

Auch wer schon eine Homepage besitzt, sollte sich die Zeit nehmen, um zu prüfen: Welche der folgenden zehn Tipps haben Sie nicht oder nur teilweise umgesetzt? Je weniger Ratschläge Sie beherzigt haben, umso größer ist der Optimierungsbedarf  Ihrer Webseite. Dabei ist die Checkliste gar nicht lang und die Umsetzung der einzelnen Punkte nicht kompliziert.

  • Sie sollten jede einzelne Webseite so gestalten, als ob es sich um Ihre Startseite handelt. Denn jede Seite kann für einen Nutzer die erste Seite sein: Er folgt vielleicht einem Link auf einer anderen Homepage oder einer Suchmaschine. Darum vergessen Sie auf keiner Ihrer Webseiten das Logo, den Titel und geben Sie an, um welche Branche, Dienstleistungen oder Produkte es auf Ihrer Homepage geht.
  • Legen Sie den Fokus auf eine besondere Aktion je Seite. Zu viele Möglichkeiten verwirren Ihre Besucher. Beispiel: Bei einem Online-Shop liegt der Schwerpunkt naturgemäß auf den Produkten, die Sie zum Kauf anbieten. Druckfunktion, Anmeldung für Ihren Newsletter, „Like“-Button müssen optisch und inhaltlich in den Hintergrund wandern.
  • Fordern Sie den Nutzer auf, zu handeln. Sätze wie „Rufen Sie uns an!“ oder „Kaufen Sie jetzt!“ motivieren den Kunden und fordern ihn dazu auf, mit ihrem Unternehmen zu interagieren.
  • In nur vier Sekunden sollte Ihre Webseite geladen sein. Ansonsten laufen Sie Gefahr, dass der Kunde den „Back-Button“ des Browsers klickt und die Homepage eines Ihrer Mitbewerber besucht. Wie das funktioniert, erfahren Sie hier
  • Die Domain – Ihre Homepage-Adresse – ist Ihre Marke! Auch wenn Ihr Domainname nicht markenrechtlich geschützt sein sollte, denken Sie daran: Er ist wie Ihre Visitenkarte, Ihr Aushängeschild. Kunden erkennen Sie daran im Internet wieder und nutzen die Angabe, um Ihre Webseite anderen weiterzuempfehlen. Wie Sie für Ihre Firmen-Homepage einen passenden Domainnamen finden, ist kein Hexenwerk. Tipps dazu gibt’s hier.
  • Auf Ihrer Webseite sollten immer aktuelle Informationen für die Nutzer zu finden sein. Regelmäßige Updates sind daher notwendig.
  • Bieten Sie Ihren Kunden RSS-Feeds (Really Simple Syndication) an, damit sie sich auf diese Weise über Ihre Produkte und Services informieren können.
  • Mit Hilfe von Webcontrolling-Tools sollten Sie analysieren, woher die Besucher Ihrer Homepage kommen und was genau sie auf der Webseite tun.
  • Bestimmen Sie das Alleinstellungsmerkmal (im Fachjargon auch unique selling point oder USP genannt) Ihres Produkts oder Ihrer Dienstleistung. Danach sollten Sie auch Ihre Vorgehensweise ausrichten. Fragen Sie sich, worin sich Ihr Unternehmen von den Mittbewerbern unterscheidet und – viel wichtiger – wird das auf Ihrer Webseite auch kommuniziert? Nur wenn Ihre Kunden wissen, was bei Ihnen anders oder besser ist, können Sie damit punkten.
  •  Gehen Sie bei notwendigen Veränderungen auf Ihrer Webseite stets der Reihe nach vor. Wenn Sie alles auf einmal verändern, haben Sie später keine Möglichkeit mehr, die – positiven oder negativen – Auswirkung jeder einzelnen Veränderungen nachzuvollziehen.

 

Foto: iStockPhoto.com

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Kategorie: Tipps
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dmexco: Neue Trends im digitalen Marketing

Börsengänge von Ausstellern, Premieren von neuen Unternehmen sowie der Besucherrekord von 26.300 Fachbesuchern aus 80 Ländern haben den internationalen Stellenwert der dmexco (18. und 19. September) als Mekka der Branche unterstrichen. „Köln war für zwei Tage das Zentrum der globalen Digitalwirtschaft – die zentrale Bedeutung der dmexco wurde von dem ungebrochenen Interesse aus aller Welt eindrucksvoll bestätigt“, freute sich Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung Koelnmesse GmbH.

Zu den Top-News des ersten Tages zählte der geplante Börsengang  des Ausstellers Criteo in den USA. Ihre weltweite Premiere feierten während der dmexco Conference zudem die beiden neu gestarteten Unternehmen Banbutsu, Spezialist im Bereich Internet of Things, und Unbound, Spezialist für Automated Trading Systems.

Neue Trends und Techniken

Passend zum diesjährigen Motto „Turning Visions into Reality“ realisierte die dmexco in diesem Jahr erstmals das Konzept der „World of Experience“. Im Rahmen dieses neuartigen Ansatzes erhielten Trendsetter des Digital Business eine ideale Bühne, um wichtige Trends und Techniken in erlebbaren Formaten und strategisch visionären Vorträgen anschaulich und greifbar zu machen. „Es geht nicht mehr nur um digitales Marketing – es geht um Marketing in einer digitalen Welt“, bilanzierte Philipp Justus (Google).

Welche Chancen und Herausforderungen sich daraus künftig für das Digital Business ergeben könnten, wurde kontrovers diskutiert – so etwa die dringende Notwendigkeit, Konsumenten zukünftig noch unmittelbarer in die Markenkommunikation einzubinden.

Für Achim Berg (arvato) liegt die größte Herausforderung der Digitalwirtschaft vor allem darin, das Produkt- oder Markenerlebnis ganzheitlich – sowohl on- als auch offline – im Blick zu behalten: „Der Konsument erwartet über die von ihm gewünschten Kanäle authentisch angesprochen zu werden. Augmented Reality ist hier erst der Anfang.“ Als heißesten Trend machte Berg dabei die „Sharing Economy“ aus. „Das Internet macht hier möglich, was früher nicht möglich war: der Verbraucher wird selbst zum Anbieter“, sagte der Fachmann.

Frische Ansätze und neue Geschäftsmodelle

Den wirtschaftlichen Aspekt, der zwangsläufig hinter jeder neuen Entwicklung stehen muss, betonte Gabor Steingart (Handelsblatt): „Die Digitalwirtschaft befindet sich derzeit im Spannungsfeld zwischen hohem Innovationstempo und dem Erfüllen von Rentabilitätskriterien.“ Die zentrale Herausforderung bestehe darin, so der Journalist, beides nahezu zeitgleich zu bewerkstelligen.

Podiumsdiskussion in der Congress Hall

Podiumsdiskussion in der Congress Hall

Mit frischen Ansätzen und neuen Geschäftsmodellen sorgten sie an beiden dmexco-Tagen für jede Menge Inspirationen. Brian Wong (kiip) unterstreicht vor allem die vielfältigen Möglichkeiten des mobilen Kanals, der noch unzureichend genutzt wird.

Aus Sicht der wichtigsten Media-Agentur-Netzwerke der globalen Digitalwirtschaft, die allesamt auf der Messe vertreten waren, ist vor allem „Big Data“ ein beherrschendes Thema. „Wie viel ’Big‘ davor stehen kann, soll und darf, darüber wird vor dem Hintergrund von PRISM nicht nur auf der dmexco diskutiert“, erklärte Nicole Prüsse (VivaKi). Fest steht jedoch: Marktteilnehmer, die die wachsende Quantität verfügbarer Daten zu analysieren und zu interpretieren wissen und die Daten somit qualitativ einsetzen können, sind klar im Vorteil. Das wurde auf der dmexco mehr als deutlich. Für den nachhaltigen Erfolg ist für Daryl Lee (Universal McCann) die auf der Messe aufgezeigte Digital Creativity jedoch nicht weniger entscheidend.

Fachbesucher zufrieden

Die Fachbesucher der Messe zeigten sich begeistert: Wie eine Umfrage des Veranstalters belegt, waren mehr als 80 Prozent sind mit ihrem Besuch. Ebenfalls über 80 Prozent lobten das Ausstellerangebot. „Die dmexco hat sich in den fünf Jahren seit ihrem Start zur international führenden Branchenmesse der digitalen Wirtschaft entwickelt“, stellte BVDW-Präsident Matthias Ehrlich erfreut fest.

Die nächste dmexco findet in Köln vom 10. bis zum 11. September 2014 statt.

 

Fotos: dmexco, Köln

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Kategorie: E-Business
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