Tag Archive für Datenschutz

Wie unsere Daten langsam zur Waffe gegen uns selbst werden

World Wide Web

Im Jahr 2014 begann der „normale“ Internetnutzer zu hinterfragen, wie das Internet genau arbeitet und welche Auswirkungen es auf unser Leben hat. Bereits vor 30 Jahren, im Jahr 1984, zeichnete Schriftsteller George Orwell in seinem Roman „1984“ seine Vision über eine massive Staatskontrolle und Datennetzwerke, die uns rund um die Uhr kontrollieren und überwachen.

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Video: „Politik und Wirtschaft müssen die Digitalisierung der Industrie gemeinsam angehen“ – Interview mit Gabriele Katzmarek zu Industrie 4.0

Die Bundestagsabgeordnete Gabriele Katzmarek hat das 1&1 Rechenzentrum in Karlsruhe besucht.

Derzeit bewegt die deutsche Wirtschaft kaum ein Begriff mehr als Industrie 4.0. Nach der Einführung mechanischer Produktionsanlagen durch die Dampfmaschine, arbeitsteiliger Massenproduktion durch Fließbänder und der Automatisierung durch IT und Elektronik steht die Fertigungstechnik auf der Schwelle zu ihrer vierten industriellen Revolution. Produkte und Maschinen sollen selbständig Informationen austauschen und so industrielle Prozesse dezentral und flexibel steuern.

Die Bundesregierung hat sich zur Aufgabe gemacht, dieses Feld aktiv zu besetzen und die starke Stellung von Deutschlands Industrie auch in der neuen Ära zu erhalten und auszubauen. Über die damit verbundenen Herausforderungen für Standort-, Sicherheits- und Datenpolitik haben wir mit Gabriele Katzmarek, Mitglied des Deutschen Bundestags, gesprochen.

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Kategorie: Netzkultur | Netzwelt
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Internet in Europa braucht Vielfalt und Wettbewerb – Ministerin Eveline Lemke im Interview

Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke besuchte die 1&1 Zentrale in Montabaur. Zu Ihren Gesprächspartner zählten die 1&1 Vorstände Martin Witt und Markus Huhn.

Weder für Nutzer noch für Unternehmen sind schnelle Internetanschlüsse noch wegzudenken. Durch neue Dienste und Unterhaltungsangebote steigt der Datenverkehr ständig an. Das deutsche Datennetz muss also fortlaufend ausgebaut werden. Gleichzeitig müssen die Anschlüsse für die Nutzer aber attraktiv und bezahlbar bleiben. Dafür ist Wettbewerb zwischen verschiedenen Anbietern ein entscheidender Faktor und muss erhalten bleiben.

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Kategorie: Netzwelt
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“Datenschutz muss unabhängig davon gelten, wo der Server steht” – Mechthild Heil im netzpolitischen Interview

Wir setzen unsere lose Folge von Interviews mit netzpolitisch Aktiven der verschiedenen Parteien heute mit verbraucherpolitischen Fragen an die Verbraucherschutzbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Mechthild Heil fort.

Mechthild_Heil

Mechthild Heil, MdB und Marcell D’Avis im 1&1-Logistikzentrum in Montabaur

Sie als Verbraucherschutzpolitikern beschäftigen sich schon länger mit der digitalen Welt. Wenn man manche Debatte über Verbraucher im Internet verfolgt, kann man den Eindruck gewinnen, dort gebe es keine mündigen und selbstbestimmten Verbraucher mehr. Müssen Nutzer im Internet mehr an die Hand genommen werden?

Die Möglichkeiten des Internets stellen viele Verbraucher vor große – und vor allem sich ständig ändernde – Herausforderungen. Es ist heute gar nicht mehr möglich, alle AGBen zu lesen, die einem im Alltag begegnen. Und manchmal hat man auch einfach keine andere Wahl, als den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zuzustimmen, wenn ein Unternehmen eine marktbeherrschende Stellung hat und alle anderen „dabei“ sind – denken Sie an Facebook oder WhatsApp.

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Kategorie: Netzkultur | Netzwelt
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Interview mit Werner Langen: Im Datenschutz
brauchen wir eigene Sicherungssysteme

V. l. n. r.: Andreas Nick (MdB), Werner Langen, Marcell D'Avis, 1&1, MdEP Gabriele Wieland (MdL)
(Besuch im 1&1 Logistikzentrum Montabaur. V. l. n. r.: Andreas Nick (MdB), Werner Langen,
Marcell D’Avis, 1&1, MdEP Gabriele Wieland (MdL))
 

Werner Langen ist seit 1994 Europaabgeordneter der CDU für Rheinland-Pfalz und Mitglied in den Ausschüssen für “Wirtschaft und Währung” sowie für “Industrie, Forschung und Energie”. Langen ist Vorsitzender der Delegation des Europäischen Parlaments mit den Staaten Südostasiens und war von 2006 bis 2012  Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament. Der promovierte Volkswirt begann seine Karriere 1975 als Projektleiter am Institut für Mittelstandsforschung in Bonn. 1990 und 1991 war er Minister für Landwirtschaft, Weinbau und Forsten in Rheinland-Pfalz. Wir haben mit ihm über Datenschutz in Zeiten des NSA-Skandals, das geplante Freihandelsabkommen mit den USA und das aktuelle Urteil des Europäischen Gerichtshofs zum “Recht auf Vergessen” gesprochen.

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„E-Mail made in Germany“ entwickelt sich zum Standard für sichere E-Mails

E-Mail made in Germany

Die Teilnehmer der Brancheninitiative „E-Mail made in Germany“ haben die Verschlüsselung ihres gesamten E-Mail-Verkehrs wie angekündigt zum 29. April 2014 abgeschlossen. Damit kommunizieren die rund 50 Millionen deutschen Privatkunden von Deutsche Telekom, freenet, GMX und WEB.DE im Mailverbund unabhängig vom genutzten E-Mail-Programm automatisch auf allen Transportwegen verschlüsselt. Jetzt geht die Inititive den nächsten Schritt: Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom, und Ralph Dommermuth, Vorstandsvorsitzender von United Internet (1&1, GMX, WEB.DE), teilten heute mit, dass ab sofort auch Unternehmen und Organisationen die Kommunikation nach den Standards von „E-Mail made in Germany“ ermöglicht wird.

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Kategorie: Internet made in Germany
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Wichtige Hinweise zur Sicherheitslücke “Heartbleed“ in der Verschlüsselungs-Software OpenSSL

Heartbleed Bug

Vor wenigen Tagen wurde eine gefährliche Sicherheitslücke in der Verschlüsselungs-Software OpenSSL bekannt. Betroffen sind die Versionen 1.0.1 bis einschließlich 1.0.1f von OpenSSL. Da die Lücke in der so genannten Heartbeat-Erweiterung von OpenSSL auftritt und zur Übertragung von Inhalten aus dem Speicher betroffener Systeme führt, nennen die Entdecker die Sicherheitslücke Heartbleed Bug.

Da OpenSSL von Millionen Servern zur Verschlüsselung von Internetverbindungen genutzt wird, etwa bei der Übertragung von Webseiten oder der Übermittlung von E-Mails, sind die Auswirkungen gravierend. Wir haben umgehend nach Bekanntwerden der Sicherheitslücke Gegenmaßnahmen ergriffen und potenziell betroffene Systeme gesichert.

Das bedeutet für Sie als Kunden: Alle Server, bei denen 1&1 OpenSSL einsetzt und die von uns verwaltet werden, waren bereits wenige Stunden nach Bekanntwerden des Heartbleed Bugs sicher.

Wichtig: Wenn Sie einen Server mit Root-Zugriff nutzen (Dedicated Server, Virtual Server oder Dynamic Cloud Server), können wir Ihnen nicht unmittelbar helfen, da 1&1 keinen Zugriff auf diese Systeme hat. Wenn Sie auf einem Root-Server OpenSSL verwenden, führen Sie bitte umgehend ein Update auf eine sichere Version durch. Außerdem sollten Sie im Anschluss einen neuen privaten SSL-Schlüssel generieren und ein neues SSL-Zertfikat erzeugen. Hierbei unterstützt Sie gerne unser Kundenservice, bitte schreiben Sie uns hierzu eine Mail an support@hosting.1und1.de

Weitere Informationen zum Heartbleed-Bug finden Sie unter anderem bei golem.de und auf Heise Online.

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Kategorie: Server & Hosting
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"Ein Freihandelsabkommen mit den USA sehe ich mehr als skeptisch" – Johannes Fechner im netzpolitischen Interview

Auch in der neuen Legislaturperiode setzen wir im 1&1 Blog unsere lose Folge von Interviews mit netzpolitisch Aktiven der verschiedenen Parteien fort. Nach Manuel Höferlin, Lars Klingbeil, Michael Kretschmer, Dorothee Bär, Tabea Rößner und Andreas Nick sprechen wir heute mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Fechner.

Dr. Johannes Fechner, MdB, im 1&1-Rechenzentrum in Karlsruhe

Dr. Johannes Fechner, MdB, und Andreas Maurer, 1&1, im 1&1-Rechenzentrum in Karlsruhe

Herr Fechner, Sie sind seit September 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages – also eines der frischen Gesichter im Parlament. Was sind die prägendsten Eindrücke nach einem knappen halben Jahr Politikbetrieb in Berlin?

Ich hatte in Berlin einen sehr guten Start wobei das wichtigste war, engagierte Mitarbeiter zu finden, die sich insbesondere im Berliner Politikbetrieb schon auskennen. Ansonsten läuft der Politikbetrieb eigentlich wie erwartet. Meine Fraktion und die Bundestagsverwaltung haben mir den Start mit vielen Hilfestellungen und Informationsveranstaltungen sehr erleichtert.

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Kategorie: Netzkultur
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Koalitionsvertrag: Was ändert sich für Internetnutzer?

Die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD haben ein erstes Zwischenergebnis. Gestern wurde nach wochenlangen Verhandlungen der Koalitionsvertrag veröffentlicht. Auf Seiten der Unionsparteien müssen jetzt noch Parteitage über die tatsächliche Koalitionsbildung entscheiden –  hier darf die Zustimmung als sicher gelten. Spannender wird es bei den Sozialdemokraten: zum ersten Mal entscheidet die Parteibasis in einem Mitgliederentscheid über die Regierungsbildung. Scheitert dieses Votum, dürfte es in Berlin heißen: Alles zurück auf Los!

Da sich in dem Zuge der Befassungen der Basis aber jedenfalls inhaltlich nichts mehr ändern wird, kann bereits jetzt ein Ausblick gewagt werden, welche wichtigen Änderungen für Internetnutzer CDU/CSU und SPD planen.

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Kategorie: Netzkultur
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Fünf Fragen zu De-Mail: Nachweisbar, sicher und zuverlässig

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Nachweisbar, sicher und zuverlässig: das ist De-Mail. Das 1&1 Online-Erfolgs-Center sprach mit Leslie Romeo, Head of De-Mail & Mail Security bei 1&1, über die neue Generation der elektronischen Kommunikation.

 

Leslie Romeo, De-Mail-Experte bei 1&1

Leslie Romeo, De-Mail-Experte bei 1&1

Was ist überhaupt De-Mail und wozu brauche ich das?

Leslie Romeo: De-Mail ist der einfache Weg um elektronisch rechtssicher, vertraulich und verbindlich zu kommunizieren. Staatlich geprüft – sicher transportiert und zugestellt! Im Unterschied zur E-Mail ist De-Mail ein rechtlich belastbarer Kommunikationsdienst und ermöglicht den sicheren, verschlüsselten Empfang und Versand von offiziellen Dokumenten übers Internet. So können Sie beispielsweise Vertragskorrespondenz, Rechnungen und Anträge bei Behörden zukünftig per De-Mail online bearbeiten.

Was benötige ich, um De-Mail nutzen zu können?

Einen GMX-, WEB.DE oder 1&1-Mailaccount (zum Beispiel FreeMail). In Ihrem E-Mail-Postfach finden Sie in der oberen Menü-Leiste ein „De“-Symbol, über das Sie zu dem separaten De-Mail-Dienst gelangen. Voraussetzung ist eine einmalige Anmeldung zu De-Mail.

Welche Vorteile habe ich, wenn ich De-Mail nutze?

Dank De-Mail bald Vergangenheit: Brieftext drucken, kuvertieren und zur Post bringen. Sparen können Sie sich auch Behördengänge, denn auch Anträge lassen sich sicher per De-Mail versenden.

Und sind Sie genervt von überquellenden Ablagekästen und vollen Ordnern? Lassen Sie sich zukünftig Nachrichten von Firmen, Behörden und Institutionen per De-Mail zusenden. Praktisch: Die abgesicherte und georedundante Speicherung Ihrer De-Mails in Hochsicherheitsrechenzentren – sicherer als jede PC-Festplatte.

Wie kann ich mich für De-Mail anmelden?

Bei der De-Mail Registrierung werden Ihre persönlichen Daten, wie Name, Adresse, Geburtsdatum oder Handynummer abgefragt. Warum müssen Sie Ihre persönlichen Daten eingeben? Aus Sicherheitsgründen dürfen nur eindeutig identifizierte Teilnehmer De-Mail nutzen. Die korrekte Schreibweise Ihrer Daten ist daher besonders wichtig. Ihre eingegebenen Daten werden während der Identitätsprüfung von einem Mitarbeiter vor Ort persönlich geprüft. Welches Ausweisdokument benötigen Sie? Ein Sicherheitsmerkmal von De-Mail ist die Identitätsprüfung der Teilnehmer mittels gültigen Ausweisdokuments. Akzeptiert werden folgende Dokumente: Europäische Personalausweise oder Reisepässe in Verbindung mit aktueller Meldebescheinigung (nicht älter als 3 Monate). Wichtig: Sie müssen 18 Jahre oder älter sein.

Und wie läuft die persönliche Identifizierung ab?

Grundsätzlich bieten wir Ihnen zwei Möglichkeiten zur Identifikation. Einerseits das Shop-Ident-Verfahren, bei dem Sie Ihr Identifizierungsblatt ausdrucken und selbst in einen ausgewählten Shop zur Identifizierung gehen und andererseits das bequeme Home-Ident-Verfahren, bei dem ein Mitarbeiter Sie an Ihrem Wunschtermin und Ort (etwa zu Hause, im Büro) besucht, zur Durchführung der Identifizierung.

Zur Nutzung von Home-Ident geben Sie die für die Personen-Identifizierung notwendigen Daten (Anrede, Vorname, Nachname, Adresse und Geburtsdatum) online bei der De-Mail-Registrierung ein, wählen das Verfahren Home-Ident. Danach wählen Sie gleich einen der angebotenen Termine. Alternativ haben Sie auch die Möglichkeit, einen gesonderten Termin und Ort für die Identifizierung zu vereinbaren, an einer beliebigen Adresse in Deutschland. Das Zeitfenster für den Termin beträgt in der Regel zwei bis vier Stunden. Dabei werden Ihre Daten, die Sie bei der Registrierung angegeben haben, mit denen Ihres Personalausweises abgeglichen.

Zur Nutzung von Shop-Ident suchen Sie, nach der Eingabe der für die Personen-Identifizierung notwendigen Daten (Anrede, Vorname, Nachname, Adresse und Geburtsdatum), eine verfügbare Filiale in Ihrer Nähe in unserem Shop-Finder und drucken Ihr Ident-blatt aus. Damit können Sie sich dann in jeder Filiale, welche Ident-Leistungen anbietet, identifizieren lassen.

Achten Sie bitte darauf, dass die bei der Registrierung eingegebenen Daten mit denen auf Ihrem Personalausweis übereinstimmen. Selbstverständlich werden Ihre Daten dabei entsprechend der strengen Anforderungen des deutschen Datenschutzrechts und des De-Mail Gesetzes äußerst vertraulich behandelt und beim Dienstleister nach Durchführung der Identifizierung wieder gelöscht; eine Datenweitergabe Ihrer Daten an Dritte wird es selbstverständlich nicht geben.

 

Fotos: Julien Eichinger, Fotolia.com/1&1 Internet AG

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Kategorie: E-Business
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