Stefan Engeln

Beiträge von Stefan Engeln

Provider als Watschenmann

"Die unartigen Kinder" (Quelle: Wikimedia Commons)

Die Lobby der Rechteverwerter übertreibt manchmal (ein wenig) und nimmt es auch mit Zahlen nicht ganz so genau. Zuletzt hat unter anderem Mathias Spielkamp von iRights die Thesen der Musikindustrie in der Debatte um eine sogenannte Kulturflatrate und die dort genannten “Fakten” einer kritischen Prüfung unterzogen. Inhaltlich gab es zur Argumentation der Musikindustrie eine interessante Erwiderung von Volker Grassmuck bei netzpolitik.org.
Gerade hat die Musikindustrie eine neue Studie vorgestellt. In einem gewissen Kontrast zum ewigen Lamento der Musikverwerter steht das Kernergebnis der Studie: “Zahl der illegalen Downloads geht zurück.”

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Kategorie: Netzkultur
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Auferstanden aus Ruinen: das Zugangserschwerungsgesetz

Vor wenigen Tagen erst war zu lesen, dass die Koalition von Internetsperren im Kampf gegen Kinderpornographie im Internet abrückt und nunmehr auf „Löschen statt Sperren“ setzt.  Die Bundesjustizministerin erklärte dazu bündig: „Endlich. Netzsperren sind vom Tisch.

Wer nun das Gesetzesvorhaben tot wähnte, hat am gestrigen Tage eine Überraschung erlebt. Der Bundespräsident hat das Zugangserschwerungsgesetz unterzeichnet. Mit dessen Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt wird das wieder aufgelebte Gesetz nun in Kraft treten.

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Kategorie: Netzkultur
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„Pressesoli“ für das Internet?

Die Einführung eines gesetzlichen Leistungsschutzrechts für Presseverleger soll die Finanzierung der Aktivitäten der Presse im Internet auf Kosten der Allgemeinheit sichern. Statt überholte Geschäftsmodelle an die digitale Wirklichkeit anzupassen, verlangen die Presseverlage einen staatlich garantierten Artenschutz unter dem Deckmantel der Bewahrung eines „Qualitäts-Journalismus“.

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Kategorie: Netzkultur
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