Mario Rehse

Mario Rehse

Mario arbeitet als Senior Manager Government Relations im Hauptstadtbüro der 1&1 Internet AG. Daneben ist er Lehrbeauftragter für Medienrecht an der bbw-Hochschule Berlin. Zuvor war er von 2009 bis 2013 Bereichsleiter Gewerblicher Rechtsschutz beim Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation & Neue Medien, BITKOM in Berlin. Mario hat Jura an der Universität Osnabrück studiert und anschließend eine Doktorarbeit im Urheberrecht geschrieben. Privat bloggt Mario über Nischensportarten, beruflich über Internetpolitik. Auf Twitter findet Ihr ihn unter @MarioRehse

Beiträge von Mario Rehse

Politik tut sich noch schwer mit WLAN-Haftung

28 May 2005, Reykjavík, Iceland --- Young woman with laptop computer sitting in a cafe, Reykjavik, Iceland --- Image by © Radius Images/Corbis

Das drahtlose Netzwerk über WLAN gehört mittlerweile zur technischen Grundausstattung jeder Wohnung. Bundesverkehrsminister Dobrindt fordert WLAN-Zugänge in jedem Zug – egal ob Regional- oder Fernverkehr. Und auch in Cafés und Hotels ist der drahtlose Internetzugang für Gäste mittlerweile eher die Regel als die Ausnahme. Schließlich soll auch der politische Wunsch für frei zugängliche WLANs an öffentlichen Orten lieber heute als morgen Gestalt annehmen.

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„Der Breitbandausbau muss über 2018 hinaus gedacht werden” – Interview mit Jacqueline Kraege

Kaum einem Thema misst die Politik aktuell so viel Bedeutung zu, wie dem Breitbandausbau – und das parteiübergreifend. Die Bundesregierung hat sich auf die Fahne geschrieben, dass bis 2018 in jedem Haushalt in Deutschland ein Internetanschluss mit mindestens 50 Mbit/s verfügbar sein soll. Einen wichtigen Beitrag soll dabei auch die aktuell laufende Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen leisten. Funkfrequenzen, die künftig für die Rundfunkübertragung nicht mehr benötigt werden, sollen noch schnellere Mobilfunkverbindungen möglich machen. Mit 5G steckt der nächste Mobilfunkstandard zwar noch in den Kinderschuhen, wirft aber schon unübersehbar seinen Schatten voraus. Bandbreiten von 300 Mbit/s sind damit perspektivisch nur der erste Schritt. Genau diese Schwelle will das Land Rheinland-Pfalz mit einer Machbarkeitsstudie genauer ausloten.

Das haben wir zum Anlass genommen, mit Jacqueline Kraege über die Hintergründe des wachsenden Bedarfs für schnelle Internetanschlüsse und die Potenziale der Frequenzversteigerung zu sprechen. Sie ist Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa, für Medien und Digitales.

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Vorratsdatenspeicherung – sie ist wieder da

In diesem Server-Schrank musste 1&1 bis zum Rteil des Bundesverfassungsgerichts die Vorratsdaten speichern.

Zuletzt sah es noch äußerst schlecht für eine Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung aus. Zu Beginn der Großen Koalition gab es Streit über die Auslegung des Koalitionsvertrags. Das Schicksal einer deutschen Vorratsdatenspeicherung hing an der Rechtmäßigkeit der EU-Richtlinie. Somit schien die Sache durch die klare Absage des Europäischen Gerichtshofs erledigt. Zwischenzeitlich hat sich die Bundesregierung offenbar hinter den Kulissen doch auf einen neuen Anlauf auch ohne EU-Richtinline verständigt.

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Digitale Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort – Interview mit Dr. Nils Schmid

Wirtschaftsminister Nils Schmid im 1&1 Rechenzentrum in Karlsruhe

Start-ups sind in aller Munde und schaut man auf eine Karte der deutschen Neugründungen, scheint Berlin den Rest des Landes zu überstrahlen. Das versperrt manchmal den Blick darauf, dass auch (und gerade) andere Regionen Deutschlands als IT-Standort ausgesprochen erfolgreich sind – sowohl für schon etablierte Unternehmen wie auch für Start-ups. Eine davon ist Baden-Württemberg, u.a. mit der Technologieregion Karlsruhe, wo unter anderem auch das 1&1-Rechenzentrum beheimatet ist. Baden-Württemberg ist zudem einer von Europas erfolgreichsten Wirtschaftsstandorten vor allem im Maschinen- und Fahrzeugbau. Gerade diese „klassischen“ Industrien stehen aktuell vor weitreichenden digitalen Herausforderungen. Es gilt, sie im Zuge der Digitalisierung zu vernetzen und auch künftig wettbewerbsfähig zu machen (Industrie 4.0). Basisanforderungen dafür sind neben einem Breitbandausbau, der den Bedürfnissen der Unternehmen Rechnung trägt – aber auch eine IT-Politik, die Industrieanwendungen in den Blick nimmt, um so neue Geschäftsmodelle am Standort Deutschland zu ermöglichen und zu fördern.

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„Der Internetanschluss ist so wichtig wie die Straßenanbindung“ – Interview mit Michael Theurer

Michael Theurer, MdEP, zu Besuch im 1&1 Rechenzentrum

Für die meisten Unternehmen ist das Internet heute unentbehrlich. Innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit ist das Internet so zu einer entscheidenden Infrastruktur für das Funktionieren der Wirtschaft geworden. Dementsprechend wichtig ist der bedarfsgerechte Ausbau von schnellen Internetanschlüssen – per Festnetz wie Mobilfunk. Wie diese Aufgabe geschultert werden kann, wird aktuell sowohl auf europäischer wie nationaler Ebene diskutiert. Neben dem physischen Netz sind auch die darauf laufenden Dienste wie E-Mail oder soziale Medien ein immer wichtigerer Bestandteil des Alltags.

Darüber haben wir mit Michael Theurer gesprochen. Er ist Abgeordneter im Europaparlament und Mitglied in den Ausschüssen für Wirtschaft, Haushaltskontrolle und Industrie. Im Interview gibt er einen kurzen Einblick, wie die Politik den Breitbandausbau gestalten kann und wie er als Politiker das Internet als Kommunikationskanal nutzt.

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Waldhonig, Grillroste und das Urheberrecht – zwei von dreien sind europaweit vereinheitlicht.

Flickenteppich Urheberrecht

In den Medien stolpert man nicht erst seit der Abschaffung der Glühbirne hin und wieder über verschiedene Lebensbereiche, die durch EU-Vorschriften harmonisiert wurden. Meist erzeugen diese Listen wahlweise staunende Gesichter, Gelächter oder Empörung. Als EU-Bürger wundert man sich über Abstandsregeln für Grillroste (max. 2 cm zwischen den Stäben!), Vorschriften zur elektrischen Leitfähigkeit von Waldhonig (0,8 Mikrosiemens pro Zentimeter!?) oder Mindestgrößen für das Fassungsvermögen von Kondomen (5 Liter!!!).

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Breitbandausbau und Wettbewerbssicherung – Brüssel diskutiert die Rolle von Wettbewerb in der Telekommunikation

Kaum ein Thema wird derzeit im Brüsseler Politikbetrieb so aktiv diskutiert wie die Zukunft der Telekommunikationsbranche. Vor knapp 30 Jahren gab es in Europa durchgängig staatliche Monopole. Sowohl Brüssel als auch die Mitgliedsstaaten selbst sind seitdem aber beherzt die Liberalisierung angegangen und haben Wettbewerbern ermöglicht, den ehemaligen staatlichen Unternehmen konkurrierende Angebote entgegenzusetzen. Die Erfolge dieses Wettbewerbs sind sichtbar: die Angebote werden für den Endkunden beständig attraktiver und im Vergleich zu anderen Regionen, etwa den USA, sind Breitbandanschlüsse erschwinglicher. Nun diskutiert die Politik, wie man den zugrundeliegenden Rechtsrahmen mit einem Gesetzespaket an die aktuellen Herausforderungen anpassen kann.

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Video: „Politik und Wirtschaft müssen die Digitalisierung der Industrie gemeinsam angehen“ – Interview mit Gabriele Katzmarek zu Industrie 4.0

Die Bundestagsabgeordnete Gabriele Katzmarek hat das 1&1 Rechenzentrum in Karlsruhe besucht.

Derzeit bewegt die deutsche Wirtschaft kaum ein Begriff mehr als Industrie 4.0. Nach der Einführung mechanischer Produktionsanlagen durch die Dampfmaschine, arbeitsteiliger Massenproduktion durch Fließbänder und der Automatisierung durch IT und Elektronik steht die Fertigungstechnik auf der Schwelle zu ihrer vierten industriellen Revolution. Produkte und Maschinen sollen selbständig Informationen austauschen und so industrielle Prozesse dezentral und flexibel steuern.

Die Bundesregierung hat sich zur Aufgabe gemacht, dieses Feld aktiv zu besetzen und die starke Stellung von Deutschlands Industrie auch in der neuen Ära zu erhalten und auszubauen. Über die damit verbundenen Herausforderungen für Standort-, Sicherheits- und Datenpolitik haben wir mit Gabriele Katzmarek, Mitglied des Deutschen Bundestags, gesprochen.

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„Ich sehe mich als Botschafterin für die Digitalisierung Deutschlands“ – Christina Schwarzer im Interview zu Medienkompetenz und Digitaler Agenda

Debatten über Medienkompetenz gibt es nicht erst seit dem Siegeszug des Internets. Die ständige Durchdringung des Alltags und die nahezu unbeschränkte Verfügbarkeit von Inhalten geben der Notwendigkeit eines bewussten und informierten Umgangs mit Medien aber nochmal eine völlig neue Dimension. Da viele Inhalte nicht kindgerecht sind, müssen Eltern sich Gedanken über den Konsum von Internet und anderen Medien durch ihre Kinder machen. Der Staat wiederum steht vor der Aufgabe zu entscheiden, welche Möglichkeiten für gesetzlichen Jugendschutz er in einem weltumspannenden Netz überhaupt hat und wie er bei der Vermittlung von Medienkompetenz unterstützen kann.

Darüber haben wir mit Christina Schwarzer, Mitglied des Deutschen Bundestages und Mitglied im Familienausschuss und Ausschuss Digitale Agenda gesprochen. Im Interview betont sie unter anderem die Notwendigkeit, alle Stakeholder zu Medienkompetenz und Jugendschutz an einen Tisch zu bringen, und die Rolle von Politikern als Botschafter des digitalen Wandels.

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Video: „Deutschland muss Mut zu Innovationen haben“ – Thomas Jarzombek im Interview zur Digitalen Agenda

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Digitalisierung betrifft alle Lebensbereiche, die komplette Gesellschaft und jedes Unternehmen. Eine Digitale Agenda der Bundesregierung muss daher ganzheitlich gedacht und umgesetzt werden, und darf sich nicht nur auf Breitbandausbau, Datenschutz oder IT-Sicherheit beschränken. Erklärtes Ziel der Bundesregierung dabei ist, dass Deutschland eine Führungsrolle übernimmt und nicht hinter anderen Ländern zurückfällt. Dafür muss die Politik einen innovationsfreundlichen Rahmen schaffen und darf Neuerungen nicht im Keim ersticken. Herausforderung dabei ist, dass der digitale Wandel viel schneller von statten geht als vieles, was es bisher zu bewältigen galt.

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